Montag, 11. November 2019

Das 412. Montagsspielen mit Die Crew, Harry Potter: Kampf um Hogwarts und Würfel-WG



Das musste jetzt wieder sein. DIE CREW tritt mit Neuling Jürgen erneut an. Ist aber überhaupt kein Problem, denn Jürgen ist doppelkopferprobter Stichspielexperte. Wir steigen deshalb mit Level 10 ein.

Wir spielen schließlich zusammen und wollen natürlich die Aufgaben - die Level - schaffen. Es läuft fast problemlos, auch wenn es immer mal wieder so aussieht, als ob wir verlieren. Dumm angespielt, aber wir retten die Situation, denken alle mit und ziehen unsere Schlüsse aus den ausgespielten Karten. Wie sagte Jürgen so treffend über Kartenspielrunden: Wenn ich DOPPELKOPF in einer eingespielten Runde spiele, erkenne ich durch die ausgespielten Karten, wer welche Karten hat. In einer unbekannten Runde kann ich diese Schlüsse nicht zuverlässig ziehen. DIE CREW muss sich heute nur ganz kurz einspielen, dann läuft es. Ich liebe dieses Zusammenspiel und meistern alle Level bis 14. Dann klingelt's.

Samstag, 2. November 2019

Das 411. Montagsspielen mit Die Crew und Harry Potter: Kampf um Hogwarts


Das muss jetzt sein. Beim letzten Mal haben wir es bis Level 11 geschafft, heute wollen wir weiter. Wir sind DIE CREW und stechen weiter in den Raum zum neunten Planeten. Hömm, hömm …

Es ist noch immer dasselbe Stichspiel. Wir stechen immer noch gemeinsam, müssen nur die Vorgaben der Level erfüllen. Stiche mit bestimmten Karten in bestimmter Reihenfolge machen, so dass einer von uns den Stich als erster erhält. Das ist mal einfach, mal auch nicht, je nachdem, wer welche Karten im Wert von 1 bis 9 in den vier Farben auf der Hand hält. Und dann lautet die Aufgabe, mit keiner Neun einen Stich zu machen. Wir spielen uns blank, damit wir abwerfen können. Geht dann glatt …

Was kostet das Spiel Nerven. Spielen die anderen passend an? Was sagt mir die ausgespielte Karte? Verstehe ich die Botschaft? Wir dürfen schließlich nur begrenzt kommunizieren, aber manchmal stöhnen wir, rollen mit den Augen, raufen uns die Haare … und sind doch immer ganz beseelt, wenn wir das Level schaffen. Wir gehen Level 20 nochmal an, Gastspieler Marcus ist noch nicht erschienen. Aber irgendwie sind wir so ausgepowert und nervlich am Ende, dass wir Level 20 nur noch mit letzter Kraft schaffen. Puh, wir sind glücklich und wortwörtlich geschafft.

Freitag, 25. Oktober 2019

Das 410. Montagsspielen mit Cities Skylines und Die Crew



CITIES SKYLINES musste nochmal auf den Tisch. In der ersten Partie unter steter Betreuung von Redakteuren an den Kosmos Pressetagen im Kloster Haydau haben wir unsere erste Stadt aufgebaut. Keine Schönheit, auch keine Metropole. Aber unsere Stadt überlebte. Und weil Michael nicht dabei war, muss er heute mit uns gemeinsam eine neue Stadt aufbauen. Ob wir untergehen, die Stadt in den Abgrund führen? Astrid und ich wissen: Gotham City kann immer entstehen.

Wir kommen schnell ins Spiel, spielen Karten, die uns Gebäude in die Stadt und Punkte auf den Skalen bringen. Es sind nicht nur Pluspunkte, denn jede Stadt verbraucht Ressourcen und generiert en passant Verkehr, Verschmutzung und Verbrechen. Und umso größer sie wird, umso mehr haben wir mit den drei großen V zu kämpfen.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Das 409. Montagsspielen nur mit Neom



Das Spiel lag die ganze Zeit über so, dass ich es jeden Tag sehen konnte. Oft genug hatte ich es schon in der Hand, und oft genug habe ich es wieder weggelegt. NEOM hatte ich mir kurz vor Weihnachten letztes Jahr zugelegt, dann ist es auf meinem gut sichtbaren „pile of shame“ gelandet. Da liegen Spiele unterschiedlichster Güte und aus unterschiedlichsten Gründen. NEOM ist ganz einfach deshalb darauf gelandet, weil es noch so manches Pflichtspiel für die Fairplay gab. Da bleibt ein Kaufspiel wie NEOM eben länger liegen.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Das 408. Montagsspielen wieder mit Pandemic: Untergang Roms, Black Spy und Ginger



Heute wollen wir es wieder wissen und schlagen uns mit Invasoren aus dem Nordosten rum. Diese blöden Germanen … Wir sind erfolgreich, halten dagegen. Läuft, läuft sogar ziemlich gut. Und die Vandalen sind kein Problem. Das verkündige ich siegessicher, ohne zu beachten, dass wir auch verlieren, sobald alle Vandalen im Römischen Reich eingefallen sind. Klar, dass das dann passiert. Als wir ein paar Vandalen nachlegen müssen, ist das Vorratsfeld geleert. Schande, Schande, Schande über mich. Ich hab’s versaubeutelt.

Das Spielfeld ist nicht besonders ansprechend

Ist ja kein Geheimnis, dass mir die PANDEMIC Survival Series – Limited Edition – gut gefallen. Wirklich alle? Außer SCHRECKENSHERRSCHAFT DES CTHULHU. Das war viel zu einfach, aber STEIGENDE FLUTEN und IBERIA sind schon sehr gut. UNTERGANG ROMS ist wieder eine schöne Herausforderung, aber heute zu viel für uns. Rom ist weiter dem Untergang geweiht.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Das 407. Montagsspielen mit Pandemic: Untergang Roms und Tippi Toppi!



Wir wollen es den Germanen mal zeigen, all den völkerwanderlustigen Stämmen aus dem Osten Europas und Asiens. Wir sind Rom! Wir haben Legionen! Wir arbeiten zusammen gegen die Invasoren. Wir machen die Grenzen dicht. Pustekuchen. Wir haben keine Chance. Die Hunnen und Vandalen überrennen uns. Rom ist nicht Herr der Lage. Schande über uns. Schande, Schande, Schande … Obwohl, hätte es die Völkerwanderung nicht gegeben, wären wir nicht hier. Wo kommen wir indogermanen Deutschen nochmal genau her? Bevor wir hier eingedrungen sind?

Vielen Dank an mein Portemonnaie, das mir freundlicherweise die Anschaffung dieses Spiels ermöglicht und mich gleichzeitig von der Pflicht zu einer Rezension befreit. Aber es juckt mich doch, mit den Montagsspielern den Germanen so richtig zu zeigen, wie wir als Römer kooperieren können.

Montag, 23. September 2019

Rezension: Calavera von moses. Verlag

Die große Täuschung

Klaus-Jürgen Wrede: CALAVERA für 1 - 4 Spieler mit Grafik von Kreativbungkerbei bei moses. Verlag Gmbh 2019, Spieldauer ca. 15 Minuten

Das war ja mal gar nix. Dabei sieht die Schachtel doch so vielversprechend aus. Schachteln können'se bei Moses. Nach der ersten Partie stehen uns die Fragenzeichen im Gesicht. Mmh, die Regel ist mir etwas zu krude, die erste Partie geht deshalb glatt in die Hose. Das hätte alles klarer formuliert werden dürfen, wer welche Farbe noch nutzen und welche nicht mehr. Und wie ist das mit den Jokern? Auf den Würfeln sind die Rosen die Joker. Doch ja, es sind Joker für die Farben und auch Einfrierer. Einfrierer? Die sind wichtig, wenn die Kreuze in einer Farbzeile in die Wertungsspalten gerutscht sind. Dann sind erst zwei, dann drei Rosen im Wurf wichtig, damit die Kreuze nicht mehr in der Todeszone landen und vorher „eingefroren“ werden können. Für Kreuze in der Todeszone gibt’s deutlich weniger oder sogar Minuspunkte. Jetzt haben wir’s aber. Nee, nicht ganz: Wer drei Totenköpfe würfelt, egal ob im ersten Wurf oder in Summe, darf selbst nichts ankreuzen, die Mitspieler aber wohl. Müssen es auch.

Freitag, 13. September 2019

Das 406. Montagsspielen mit Railroad Ink in knallrot und Doppelt so clever


Eigentlich müsste hier mal wieder eine Rezension erscheinen. Aber wie das immer so ist, die 129. Ausgabe der Fairplay ist gerade in Arbeit. Dafür schreibe ich zurzeit Rezensionen und korrigiere oder redigiere Texte der anderen Schreiberinnen und Schreiber. Da geht schon eine Menge Zeit drauf.
Erst wenn das Heft eingetütet, wenn es auf dem Weg zu den Abonnenten ist, ist wieder mehr Zeit für Rezis an dieser Stelle. Mmh, ich bin mir da nicht wirklich sicher.

Wer sich mit Rezensionsexemplaren zuballert, muss auch viele Rezis bringen. Das ist dann der Deal. Was Rezensionsexemplare angeht, habe ich mich dieses Jahr eher zurück gehalten. Hat eine Menge Freiheiten gebracht. Ich will, aber muss nicht mehr spielen. Lieber häufiger gute, als immer wieder neue Spiele. Und wenn ich dann doch mal ein Spiel haben will, dann kaufe ich es mir. Auch diese Freiheit gönne ich mir, auch mit RAILROAD INK – EDITION KNALLROT und DOPPELT SO CLEVER.

Donnerstag, 5. September 2019

Das 405. Montagsspielen mit Kensington, Welcome To… und Blöde Kuh



Oh, ein Spiel von Piatnik, das mich auch noch interessiert?! Das Thema ist mir einfach sympathisch. Auch in Zeiten des Brexit fasziniert mich immer noch alles Britische. Bei KENSINGTON legen wir Fassadenteile an unsere Haustüren an. Es entstehen diese typischen georgianischen Häuserfronten, denen man das Geld aus dem Empire ansieht.

Natürlich muss immer statisch korrekt angelegt werden, keine Lücken dürfen am Boden oder in der Front entstehen. Fassadenteile mit hellen dürfen nur an helle Fenster gelegt werden, dunkle an dunkle. Die Fassadenteile sind schon wild geformt, verdeckt liegen sie in der Mitte auf einem Haufen. Ich kann vielleicht sehen, welche Form sie haben, wenn sie halbwegs frei liegen, weiß aber nicht, wie und welche Fenster auf dem Teil sind. Und die Fenster müssen immer richtig ausgerichtet angelegt werden. Also ziehe ich ein schönes Teil aus dem Haufen.

Mittwoch, 28. August 2019

Das 404. Montagsspielen mit Calavera und Skyjo



Unsere spielerische Sommerpause ist um, da könnten wir wieder richtig anfangen. So ein Dickschiff wie BRASS BIRMINGHAM!? Ach ne, lieber was Leichtgängiges. Gibt schließlich einiges aus den Urlauben zu erzählen. Und was spielen wir danach noch? Ein Roll’n’Write?! Bloß nicht … oder doch CALAVERA? Michael hat es auf meinen Wunsch hin mitgebracht.

Wir spielen die erste Partie. Mmh, die Regel ist etwas zu krude für uns, die Partie geht in die Hose. Das hätte alles klarer formuliert werden dürfen, wer welche Farbe noch nutzen und welche nicht mehr. Und wie ist das mit den Jokern, die als Joker in der Regel stehen, aber als Rosen auf den Würfeln abgebildet sind. Doch ja, es sind Joker für die Farben und auch Einfrierer. Einfrierer? Die sind wichtig, wenn die Kreuze in einer Farbzeile in die Wertungsspalten gerutscht sind. Dann sind erst zwei, dann drei Rosen im Wurf wichtig, damit die Kreuze nicht mehr in den Todesbereich landen und vorher „eingefroren“ werden können. Für Kreuze in der Todeszone gibt’s deutlich weniger oder sogar Minuspunkte. Jetzt haben wir’s aber. Nee, nicht ganz: Wer drei Totenköpfe würfelt, egal ob im ersten Wurf oder in Summe, darf selbst nichts ankreuzen, die Mitspieler aber wohl.

Dann los mit der zweiten Partie. Es plätschert so dahin, wir preschen alle vor und landen dann doch in der einen oder anderen Zeile in der Todeszone. Das ist doch doof. Mmh, kann doch nicht sein.


Noch eine Partie und noch eine und noch eine und eine letzte. Wir fangen Feuer, denn CALAVERA kann hintenraus ganz schön gemein und fies werden. Da lohnt es sich, genau hinzuschauen, wer in welcher Farbe in die Miesen kommt, wenn ich nur die richtige Farbe für die Mitspieler übrig lasse. Im Endspiel werden sogar die Totenköpfe richtig interessant. Wenn ich drei habe, nichts eintragen darf, kann es für meine lieben Mitspieler richtig desaströs werden. Schön!

CALAVERA ist nicht nur schnödes Abstreichen auf dem eigenen Block. Das Würfelspiel lässt sich wunderbar interaktiv spielen, denn wenn die Würfel richtig fallen, dann kann jeder schön die anderen ärgern. Auch wenn man dafür ein drittes Mal würfeln und ein höheres Risiko eingehen muss. Sechs Partien sind es heute Abend geworden. Das spricht eindeutig fürs Spiel. Es gibt Höhen und Tiefen, Glück und Frust. Herrlich, wenn Emotionen im Spiel sind. CALAVERA spielt bei den Roll’n’Writes durchaus oben mit. Hätte ich anfangs nicht gedacht.

Als „Absacker“ noch eine Partie SKYJO. Immer gerne. Und zu dritt wagt es Astrid zu Recht, Spalten mit hohen Karten zu sammeln. Zahlt sich aus. Sie gewinnt mit der halben Punktzahl vor dem Zweitplatzierten. Ich bin der Loser.

Das 404. Montagsspielen (16/2019) am 05.08.2019

Calavera: 4 geht gut
Skyjo: 4 geht gut

Dienstag, 20. August 2019

Das 403. Montagsspielen mit Silver & Gold, Texas Showdown, Penny Papers Adventures: Die Totenkopfinsel und noch wieder L.A.M.A.


Ich finde ja mittlerweile diese schwarzen abwischbaren Stifte echt zum Weglaufen. Gut, wenn das Spiel neu ist, dann ist alles o.k. Dann schmiert nichts … noch nicht. Aber wenn man öfter damit spielt, werden die Stifte schon noch schmieren oder austrocknen. SILVER & GOLD hat auch solche Stifte, mit denen wir auf plastifizierten Spielkarten malen bzw. Muster übertragen. Eine Karte vom Stapel gibt vor, welches Muster aus Quadraten wir auf unserer Insel aus lauter Quadraten abtragen dürfen. Und wenn die Insel vollgemustert ist, gibt’s Siegpunkte und eine neue Inselkarte. Weiter geht’s. Karte aufdecken, Muster eintragen. Palmen und Münzen auf unseren Karten sind lukrativer als ansonsten leere Inselfelder, aber die Insel muss immer voll ausgefüllt werden.