Samstag, 28. Februar 2015

Das Ende ... der Spielbox

Wäre es wirklich schade, wenn ihr eigener Ableger Spiel-doch die Spielbox rechts überholte. Bin ja schließlich seit 1985 Abonnent, habe alle Höhen und Tiefen treu miterlebt. Das beinahe Abdriften ins Banale während der Huss-Zeit habe ich wirklich durchlitten. Die Spielbox wollte damals tatsächlich die Normalos unter den Spielern ansprechen, mit Rezepten und allerlei Schmonz. Kam nicht so gut an, was dann nach der Übernahme durch den w. nostheide verlag dazu führte, dass sich die Spielbox doch wieder zurück und mehr an der Szene orientierte. Heute für mein Gefühl mitunter weit jenseits der Szene, wenn im Heft Exoten besprochen werden, für die allein der Chefredakteur Noten abgibt.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Rezension: Absacker von Amigo Spiele "geht gut"

Leo Colovini und Dario di Toffoli: ABSACKER mit Grafik von Marek Blaha für 2-5 Spieler bei Amigo Spiele 2014

Einfach, einfacher, Absacker

Ist schon komisch, dass mir ABSACKER gefällt. Die Vorläufer YUMMY und DUMMY fand ich ja eher doof, die waren ziemlich pillepalle … Spiele ohne Anspruch, ohne Herausforderung. Und jetzt ABSACKER … ist ja so anders nicht.

Drei Karten auf der Hand, eine mindestens ausspielen, danach so viele Karten nachziehen wie ausgepielt. Dann wachsen die Reihen in der Auslage. Drei Karten für den Dreierstapel … sieben Karten für den Siebenerstapel. Wer immer die letzte Karte in die Reihe legt, bekommt die Karten; die ergatterten drei … sieben Karten zählen dann genau drei … sieben Punkte. Und wenn nicht mehr vom Nachziehstapel nachgezogen werden kann, ist Finito. Wer hat die meisten Karten gesammelt?

Dienstag, 24. Februar 2015

Spiele-Archäologie Teil 11: Millionenspiel


http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Brinkmann_KG
Quelle: Wikipedia
Anno '84 war ich öfters in Hamburg. Freiwillig zwangsweise … oder doch zwangsweise freiwillig?! Egal, denn wo sollte ich auch sonst hin, wenn ich samstags frei hatte. In Schleswig bleiben? Hamburg liegt doch gleich vor der Tür. Und wo bin ich in Hamburg gelandet? Nee, dafür war ich zu jung und vor allem zu grün, ich war bei Brinkmann. Das Kaufhaus war so etwas wie ProMarkt, Media Markt oder Saturn – Brinkmann und ProMarkt sind längst verschwunden. Jeder Laden hat seine Zeit.
Und was wollte ich bei Brinkmann? Anfassen, schnuppern … und was hab' ich da gekauft? Das MILLIONENSPIEL. Es war billig, ich war jung, ich wollte mehr und immer spielen. Es war ein Kauf auf gut Glück. Und wie viele Umzüge hat das Spiel mit mir erlebt? Acht, neun, zehn … und jeder neue Umzug brachte einen schlechteren Platz in meiner Sammlung. Am 28.07.14 wäre es im Keller bestimmt abgesoffen, wenn das Wasser wie bei den Nachbarn weiter gestiegen wäre. Das MILLIONENSPIEL hat überlebt, und ich hab's beim Ausmisten wieder entdeckt.

Donnerstag, 19. Februar 2015

+ Murano von Lookout Spiele


Inka und Markus Brandt: MURANO für 2-4 Personen mit Illustrationen von Klemens Franz bei Lookout Spiele 2015

Puh! Da qualmen die Schornsteine der Glashütten, da rauchen die Köpfe der Spieler!

Die Regeln von Murano sind im Grunde zügig erarbeitet und erklärt, so dass keine Fragen offen bleiben. Alle Aktionen sind auf dem Spielplan eindeutig und übersichtlich mit Symbolen dargestellt, so dass es nach dem letzten Satz der Regelerklärung direkt los gehen kann. Und dennoch …

Jürgen fängt an, oder war es doch Wolfgang? Egal. In beiden Augenpaaren lese ich dasselbe: Was tun!? Ich vermute ganz stark, dass ich leider genauso verwirrt drein blicke wie meine lieben Herren Mitspieler. Nun gut, da müssen wir jetzt durch. So viele verschiedene Aktionen sind es eigentlich gar nicht, die wir mittels Gondelfahrt um die Inselgruppe ansteuern bzw. auslösen können. Die Verwirrung muss also an einem anderen Umstand liegen.

Dienstag, 17. Februar 2015

Das 260. Montagsspielen (02/2015) mit Murano, Paititi, Yardmaster sowie Yardmaster Express


Hoppla, Jürgen ist aktuell nicht lauffähig. Also machen wir einen Krankenbesuch, spielen heute auswärts. Die Klappkiste ist mit Spielen gut gefüllt … und tatsächlich spielen wir vier Spiele. Bis auf MURANO eher kurze Dinger.

MURANO habe ich letztes Jahr bereits während der Essener Spieletage am besten Spieltisch der Welt gespielt. Meine Mitspieler sind heute wie ich damals anfangs verwirrt! MURANO bietet so viele Optionen, so viele unterschiedliche Spielstränge, denen man folgen könnte, dass einem in der ersten Partie der Kopf schwirrt. Jetzt stöhne ich hier so lange rum, bis einer endlich aufsteht und hier kommentiert, dass es sooo schwierig denn auch nicht sei. Ist schließlich in gut einer Stunde machbar, also was soll es denn da für Schwierigkeiten geben?!

Ganz erstaunlich: Jürgen setzt als blutiger Anfänger auf Glashütten. Das hatte ich mir auch vorgenommen, also treten wir beide in direkte Konkurrenz. Ist Astrid dann die lachende Gewinnerin? Die Ersteinschätzung folgt, erstmals eine von Astrid.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Mondaygame.com plagiiert meinen Blog

Es geschehen tatsächlich merkwürdige Dinge. Da kommt wer über Copyscape auf meinen Blog. Warum? Gibt's Plagiate auf meiner Seite? Hab' ich wo abgeschrieben?

Erst als ich das überprüfe, stoße ich auf einen 100 %igen Klon meiner Webseite. Selbst das Format des Impressums ist 1:1 übernommen, nur Name und Anschrift sind geändert:

Impressum

Impressum: Monday Game · Auf dem Kiewitt 12 · 14471 Potsdam· Telefon: 0331-973352 ·[email protected] · inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Monday Game.
Haftungsausschluss

Gibt's das? Geht's noch? Urheberschutz? Bilder geklaut ... Kennt das wer? Wie geht ihr mit so etwas um? Erfahrungen?

Bei 695 veröffentlichen Posts und ca. 3 Fotos pro Post kommt da ein hübsches Sümmchen zusammen. Weiß da wer, was er da macht?

Schöne Grüße

Wolfgang Frie@be
  

p.s.: Dieser Post erscheint wahrscheinlich sofort auf der Plagiatsseite.


7. Greets(p)iel

Kein Eis, kein Schnee, dafür Regen und Sonne

Meine Donnerstagsspieler fühlen sich in meinem About ein wenig zu kurz gekommen. Wir spielen schließlich schon locker mindestens 15 Jahre miteinander. 2008 sind wir im November das erste Mal übers Wochenende nach Greetsiel zum Spielen gefahren. 2009 hat's im November dann nicht geklappt, weshalb wir ab 2010 immer so gegen Ende Januar hingefahren sind. Dann ist da oben tote Hose, und wir haben viel Zeit zu spielen. Traditionell besuchen uns am Samstag Freunde unserer einzigen Donnerstags-Mitspielerin. Und traditionell spielen wir samstags und/oder sonntags ein dickes Spiel. Im letzten Jahr war's YEDO. Das erste dicke Spiel, das wir uns sogar noch in der Heimat vorgenommen haben. Haben wir sonst nie gemacht …

Was wir gespielt haben?

Dienstag, 10. Februar 2015

Das 74. Großspielen am 02.02.2015 mit Zeitalter des Krieges und Finger weg!

Erstmal taucht nur Andrea auf. So wenige Großspieler kommen?! Wir sind wir doch ratlos. Kommt sonst keiner? Auf Schalke gegen Bayern und Glätte kommen wir zunächst nicht. Als kurz darauf Susanne auftaucht, kommen wir immer noch nicht auf Glätte, auf das Bundesliga-Spiel schon gar nicht. Susanne hat schließlich die weiteste Anreise, muss fast eine halbe Stunde über die Autobahn fahren.

Wir greifen sofort zu einem Spiel, denn wir wissen: Sobald wir anfangen klingelt es … und Steve steht vor der Tür. Also starten wir statt mit SCHÜTZENFEST mit ZEITALTER DES KRIEGES. Ist hier schon im Blog gelaufen, die Rezension steht aber nur in der Fairplay 110. Gelesen?! Ist auch zu fünft ein gutes Spiel, wir bringen es flott über die Bühne. Obwohl ich die Hälfte der Zeit wie der sichere Verlierer aussehe, robbe ich mich noch ran. Mit acht Punkten bin ich gleichauf mit Steve, der hat aber drei und nicht nur zwei Festungen erobert. Pech für mich …

Ich hatte ja zu Beginn Bedenken, dass ZEITALTER DES KRIEGES zu lange dauern könnte. Tut's aber nicht! Es hat zwar jeder mit einem anderen ein Hühnchen zu rupfen, trotzdem fallen die neutralen Festungen in der Mitte Festung für Festung. Ist da etwa einer an einem schnellen Spielende interessiert? Steve?

Donnerstag, 5. Februar 2015

Das 72. Großspielen am 05.12.2014 und das 73. Großspielen am 06.01.2015

Meine Chronistenpflicht ist noch nicht erfüllt, und umso länger ich warte, desto schlechter die Erinnerung. Naja, so lange liegen diese beide Großspieltermine ja nicht zurück, außerdem sind sie schnell abgehandelt. Kurz vor Weihnachten treffen wir uns traditionell zur Feuerzange. Und was soll ich schreiben: Wir haben nix gespielt, weder vor, während oder nach der Feuerzange. Muss ja auch nicht immer sein … Und wer war da? Ich weiß es nicht mehr.

Dienstag, 3. Februar 2015

+ Die Staufer von Hans im Glück

Andreas Steding: DIE STAUFER mit Illustrationen von Franz Vohwinkel für 2-5 Spieler bei Hans im Glück 2014

Was ein richtiger Kaiser, zumal ein Staufer ist, der liebt Brimborium: Bei Vorbereitung, Spiel und Abrechnung. Ganz klar, ein Stauferkaiser wird nur beim Hans im Glück richtig glücklich. Die Hänse wissen, wie man ein derartiges Spiel richtig umsetzt. Viel Material eingeschlossen.

Dass man als Spieler die Eigentümlichkeiten des Kaisers während dessen Reise zu den sechs Städten in seinem fast kreisrunden Reich nicht auf Anhieb durchschaut, liegt in der Natur des Spiels, auch wenn faktisch die allerletzte Information über des Kaisers Reiseroute offen liegt. Er reist zu einigen Städten, zu manchen gar nicht und zu mancher Stadt ganz gewiss ein zweites Mal. Darauf sollte man sein Spiel abstellen.
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