Donnerstag, 31. Dezember 2015

Das Ende … aller Empfehlungen

Würden Sie wen fragen, wenn Sie bestimmte Spiele für bestimmte Zielgruppen oder für eine bestimmte Spielerzahl suchen? Natürlich wollen Sie nur Empfehlungen haben, sich nicht durch die Flut der mittelmäßigen Spiele wühlen. Sie wollen eine für sich passende Auswahl.

Besser natürlich, man fragt die Mitspieler des Vertrauens. Die können am besten einschätzen, was zur Gruppe passt. Oder man fragt mal unverbindlich in einem Forum nach ... und bekommt 1001 Antworten.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Das 291. Montagsspielen (33/2015) am 21.12.2015 nur mit Andor – Die Reise in den Norden


Oh weh, wir kriegen es mächtig auf die Glocke. Dabei sind wir doch gar nicht so unerfahren, haben uns drei Sonntagmorgen in wechselnder Montagsspieler-Besetzung um die Ohren geschlagen, um in ANDORs Norden zu reisen. Heute muss es endlich klappen, denn bislang sind wir eigentlich immer gescheitert. Eigentlich, denn bei korrekter Spielweise schafft uns die siebte Legende bislang immer. Wir hatten schon geglaubt, den Kartographen endlich gerettet und das Bossmonster besiegt zu haben, nur leider … mussten wir nach unserer Siegesfeier feststellen, dass der Barde, der unsere Kämpfe besingt, nicht ausreichend viele Schritte gen Null gegangen ist. Für uns wäre schon lange Schluss gewesen, zu viele Monster an Land.

Dienstag, 22. Dezember 2015

+ Die Holde Isolde von Schmidt

Nicolas Poncin: Die HOLDE ISOLDE mit Illustration von Pierô La lüne für 2-5 Spieler bei Schmidt 2015

Auf sieben Rennstrecken kämpfen wir darum, möglichst Erster, aber zumindest nicht Letzter zu werden. Zu jeder Rennstrecke gehören ein Tableau und ein Satz Karten. Die Karten wandern alle in einen Stapel. Mit fünf Karten beginnt das Spiel … Moment! Aus den fünf Karten sucht man sich eine aus, legt sie verdeckt vor sich ab und gibt den Rest – je nach Runde – an den rechten oder linken Nachbarn. Erst wenn jeder wieder fünf Karten vor sich liegen hat, beginnen die Rennen … ähm … Ritterkämpfe in den sieben Disziplinen.

Beginnend mit dem Startspieler kommt reihum je eine Karte auf den Tisch, bis jeder vier seiner fünf Karten ausgespielt hat. Hohe Karten sind gut, denn damit geht es weiter nach vorne. Jetzt gleich ausspielen oder noch warten? Lieber warten, denn wer mit seinem Rennstein auf einem anderen Stein landet, gilt als weiter vorn. Und vorne zu sein ist immer besser. Und wer hinten sitzt, hat manchmal schöne Möglichkeiten …

Interessant ist das Tableau der Holden Isolde. Man kann als ihr Gewinner noch auf anderen Tableaus Rennsteine vorwärts ziehen. Hör' ich da jemanden „herrliches Ärgerspiel“ denken?

Dienstag, 15. Dezember 2015

Das 290. Montagsspielen (32/2015) am 07.12.2015 mit der Holden Isolde, Eight Epics und Heckmeck Extrawurm


Ich habe meinen Montagsspielern schon etwas voraus. DIE HOLDE ISOLDE ist mir durchaus bekannt. Und weil das eine sehr angenehme Begegnung war, stelle ich sie heute einfach auf den Tisch. Hübsch ist sie irgendwie nicht, aber ganz besonders schon. Beinahe hätte ich hier „schön“ geschrieben, aber so richtig gefällt sie mir nicht. Ihr Äußeres führt jeden neuen Mitspieler auf die falsche Fährte. Bei der Grafik erwartet man so gar nicht ein tiefgründiges und forderndes Spiel.

Das Schöne an der HOLDEN ISOLDE ist, dass man schon fast eine Spielesammlung erhält. Varianten und zusätzliches Material sind gleich mit dabei. Wir spielen deshalb zwei Mal mit der Holden: Erst das Grundspiel, und weil es uns so gut gefallen hat, gleich noch „Galanterie“ incl. „Das große Turnier“ hinterher. Die Ersteinschätzung folgt.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Rezension: Heckmeck Extrawurm von Zoch

Reiner Knizia: HECKMECK EXTRAWURM für 2-7 Spieler mit Illustration von Doris Matthäus bei Zoch Verlag 2015

Goldgelb gewinnt!

Als ich 2005 auf der Nürnberger Spielwarenmesse HECKMECK entdeckte, habe ich es gleich wieder abgetan: Noch so'n Würfelspiel … vom Knizia?! Und die Jury hat das auch wohl ähnlich gesehen und HECKMECK AM BRATWURMECK ebenfalls ignoriert. Als Ignorant kommt man doch prima durchs Leben … Von nix 'ne Ahnung, zu allem eine Meinung.

Aber ich bin ja lernfähig … hust … und bekam bei HECKMECK kurzdrauf eine Extra-Lehrstunde in Sachen Frustbewältigung. Da hatte ich mir einen schönen Stapel Würmer erwürfelt und musste dann zusehen, wie mir alle Würmer peu à peu abhanden kamen. Aha, so fies ist HECKMECK. Von da an war HECKMECK ein steter Urlaubsbegleiter, den ich nie selbst mitbringen musste. Irgendeiner hat das Spiel dabei, sei's auch nur in der Mini-Dosen-Version.

Heute ist HECKMECK tatsächlich bereits ein Klassiker, der schon einige Ableger erlebt hat. So ganz hat mich auch HECKMECK BARBEQUE nicht überzeugt. Das Original ist für mich wie mein bequemstes Paar Schuhe. Ich schlüpfe rein und es läuft und läuft und läuft. Jetzt aber gibt’s eine Erweiterung. Was wird’s sein? Passt mir der Schuh immer noch wie angegossen oder führen diese „modischen“ Applikationen eher zu Komplikationen?

Dienstag, 8. Dezember 2015

Das 82. Großspielen am 03.11.2015 mit Mysterium, Top & Flop und Top 12


Klar habe ich darauf gehofft, dass wir heute maximal „nur“ zu siebt antreten. Dann ist klar, dass wir MYSTERIUM in Vollbesetzung spielen. Wir sind erst nur zu sechst … Ist ja an sich kein Problem, aber ich zieh noch einen erfahrenen Geist aus dem Hut. Meine Tochter hat schon einige Partien MYSTERIUM gespielt … und vor allem: gerne gespielt!
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