Dienstag, 19. März 2019

Rezension: Reef von Next Move

Emerson Mastuuchi: REEF für 2 bis 4 Spieler mit Illustration von Chris Quilliams bei Next Move, Plan B Games Europe Gmbh im Vertrieb bei Pegasus


Plastik im Ozean

Thema: Jeder baut an seinem Riff aus roten, gelben, grünen und lila Plastiksteinen. Sehen die wie Korallen aus? Ach, ist nur 'ne rethorische Frage. Plastik bleibt Plastik und das soll bekanntlich nicht mehr in die Ozeane.

Optik: Klar und funktional. Aus Plastik die Steine. Aber es gibt auch noch Karten. Die sind auch eher funktional als schön. Genauso die Punkte-Chips. Und die Schachtel ist ziemlich bunt. Nicht ein Fisch ist zu sehen, dafür ein Schild im Riff.


Dienstag, 12. März 2019

Das 393. Montagsspielen mit L.A.M.A., Dizzle und Blank



Wir legen ein Spiel auf, das … ach schweigen wir besser. Es ist zum Grölen. Und das machen wir ausgiebig. Spielerisch ist L.A.M.A. eher ganz, ganz einfache Kost. Wir legen Karten auf den Stapel, aufsteigend von der Eins bis zur Sechs, dann kommt das titelgebende Lama. Und es beginnt wieder mit einer Eins. Wer nicht ausspielen kann, muss nachziehen. Das gibt öfter das berüchtigte Nazi-Duell: Zwei ziehen, bis das Spiel sich wieder seine Bahn bricht und erlösendes Grölen erklingt.

Dienstag, 26. Februar 2019

Rezension: Würfelgemüse von Board & Dice

Danny Devine: WÜRFELGEMÜSE für 2 bis 4 Spieler mit Illustration von Tyler Myatt bei Board&Dice 2018

Gärtnern für lange Hälse


Thema: Karotten, Tomaten und Kohlköpfe anbauen. Oder doch statt Kohl eher Salat? In der Regel steht, dass es Salat ist. Auf dem Cover sieht es aber stark nach Wirsing aus. Und überhaupt zeigt das Cover eher einen Wettbewerb unter Kleingärtnern. Wer hat das dickste Gemüse? Bei WÜRFELGEMÜSE gewinnt ganz klar die Karotte vor der Tomate. Die Karotte auf dem Cover ist riesig, wirklich ein Mutantengemüse. Pech für den Kohl! Oder doch den Salat. Die Proportionen auf dem Cover sind aus den Fugen geraten. Nur der dicke Bauch passt zum Gärtner.

Dienstag, 19. Februar 2019

Das 392. Montagsspielen mit Lift Off und Bloxx!



Natürlich spielen wir heute wieder LIFT OFF! Muss ja, wir wollen schließlich unseren eher ärmlichen Punktestand von der letzten Partie verbessern. Außerdem ist klar, was zu tun ist. Und siehe: Astrid legt wieder einen Start-Ziel-Sieg hin. In den einzelnen Runden liegt sie vorne, wir sind ihr mal mehr, mal weniger auf den Fersen. Aber ihr Sieg ist souverän: 244 zu 215 zu 199 Punkten, wobei wir Herren persönliche Bestwerte aufstellen.

Die Rezension erscheint in der Fairplay 127. Abo gefällig?

Dienstag, 12. Februar 2019

Rezension: Qwantum von Nürnberger-Spielkarten-Verlag

Anna Oppolzer, Stefan Kloß und Reinhard Staupe: QWANTUM für 2-4 Personen mit Grafik von Oliver Freudenreich bei Nürnberger-Spielkarten-Verlag GmbH 2018, angegebene Spieldauer 15 Minuten

Beinahe hätte ich meine schöne Rubrik „Ende allen Wiederspielens“ komplett vergessen. FRANTIC hat das Label nämlich nicht erhalten, obwohl es ein sehr passender Kandidat ist. Bei QWANTUM passiert mir das nicht, schließlich weiß ich ganz sicher, dass ich es nie wieder spielen werde.

Warum? Das Spiel nervt …

Dienstag, 5. Februar 2019

Das 391. Montagsspielen nur mit LIFT OFF



Komisch, eigentlich habe ich nach der #spiel19 erwartet, dass LIFT OFF deutlich besser und in allen Kanälen zündet. Die Resonanz war aber eher zurückhaltend. Oder hab' ich da was verpasst? Die Grafik ist doch so schön retro. Das Spiel ist doch von Hans im Glück. Aber wer bitte ist Jeroen Vandersteen? Ach so, ein Neuling. Und dann hat er sofort ein Spiel bei Hans im Glück untergebracht?! Ist das der Grund für die verhaltene Resonanz? Oder ist es das Thema?

Ach, was interessiert uns das heute? Und eigentlich bedauere ich jetzt, dass ich LIFT OFF mit den Montagsspielern nicht schon früher gespielt habe, denn wir haben so einigen Spaß. Ganz professionell wie immer legen wir erst noch einen Fehlstart hin. Aber da hat die Rakete schon gezündet. Wir bügeln den Fehler aus und starten sofort neu.

Mittwoch, 30. Januar 2019

Das 390. Montagsspielen mit Der Vetternkrieg und Railroad Ink: Edition knallrot


Da liegt es auf dem Tisch: Frosted Games' Neuauflage von THE COUSIN’S WAR. Größere Schachtel, größere Karten, alles auf Deutsch. Das Original habe ich 2017 in Essen gekauft und war nach den ersten Partien ziemlich begeistert, obwohl sie holprig abliefen. Wie war dies, wie geht das? Gar nicht so einfach … und das ist auch mit der Neuauflage so. Die Regeln sind schließlich recht detailreich und das Spiel sowieso ein Wolf im Schafspelz. Gut, dass wenigstens ich es schon gespielt habe.