Dienstag, 20. Februar 2018

Rezension: Chill & Chili

Lenny Herbert: Chill & Chili für 2-5 Personen mit Illustration von Anne Pätzke bei Schmidt Spiele 2017

Was passiert, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden? Habe ich wirklich zu hohe Erwartungen an dieses Allerweltsspiel? Es ist schließlich „nur“ von Schmidt Spiele, also von keinem Verlag, der von Vielspielern unbedingt sehr gemocht und erst gar nicht in den Himmel gehoben wird. Allerdings dürfte jedem Verleger klar sein: Es ist verdammt schwer, Kraft aus der oftmals kurzen Liebe der Vielspieler zu ziehen, um dauerhaft zu überleben. Aber Verlage wie Schmidt Spiele waren da, werden immer da sein, auch wenn sie zwischendurch die Identität tauschen und eigentlich der Blatz im Schmidtpelz sind. Und Familienspiele gehen doch eigentlich immer, wenigstes eine Saison lang.

Dienstag, 13. Februar 2018

Das 363. Montagsspielen mit Die Gefährten des Marco Polo sowie Exploding Kittens


Ich habe ein wenig geschummelt. Nicht, dass ich beim Spielen bescheißen würde. Ich habe nur vor diesem Montagsspielen bereits AUF DEN SPUREN VON MARCO POLO gespielt, wohlweislich und ganz klar mit dem Vorsatz, heute DIE GEFÄHRTEN DES MARCO POLO zu spielen. Ein kleiner Vorteil für mich und die überraschende Erkenntnis, dass ich doch ein Lieblingsspiel habe. Ich hatte es nur vergessen.

Dienstag, 6. Februar 2018

Rezension: Voodoo Prince von Schmidt Spiele

Reiner Knizia: Voodoo Prince für 2-5 Personen mit Illustration von Stephanie Böhm bei Schmidt Spiele 2017

Natürlich ist das Déjà Vu geplant. SKULL KING lässt grüßen … und Reiner Knizia statt Brent Beck. Und natürlich ist VOODOO PRINCE ein Stichspiel, aber eben keines, bei dem die Anzahl der Stiche angesagt werden muss. Oder doch? Irgendwie schon, denn seine Trümpfe clever einzuteilen ist das Herz des Spiels. Hohe und niedrige Karten auf der Hand zu haben, das lohnt bei VOODOO PRINCE doppelt.

Dienstag, 30. Januar 2018

+ Riverboat von Lookout

Michael Kiesling: RIVERBOAT mit der üblichen Illustration von Klemens Franz für 2-4 Spieler bei Lookout 2017

Der Unterschied ist signifikant. Zwischen Schachtelcover und Spielmaterial … auf jeden Fall optisch. Draußen in Großbuchstaben RIVERBOAT und eine Hafenszene mit Mississippidampfer, drinnen regieren kleine bis winzige Pappplättchen das Geschehen. Mississippidampfer haben nur einen geringen Anteil am Spiel, wir sind eher Herren von Pappplantagen – allerdings ohne Baumwolle und Sklaven. Vielleicht wären wir auch Bierbrauer, wenn es nicht schon HEAVEN & ALE gäbe. Irgendwie ist eine gewisse Verwandtschaft zwischen beiden Spielen spürbar. Könnten Schwestern sein ...

Donnerstag, 25. Januar 2018

Das 362. Montagsspielen mit Riverboat, FastForward: Flucht und Exploding Kittens: NSFW Deck


Auf RIVERBOAT habe ich auch schon ein Auge geworfen. Gut, dass Astrid es heute mitbringt. Es ist von Kiesling, der mit AZUL den diesjährigen Oberkracher im Roten-Pöppel-Bereich vorgelegt hat und mit HEAVEN & ALE einschließlich Co-Autor auch ein starkes Eurogame im Rennen hat. Obwohl, so 100% hat mir HEAVEN & ALE nicht gefallen. Jedenfalls steht es so in meiner Rezi in der Fairplay 122. Und leider, leider geht RIVERBOAT in eine ähnlich Richtung. Was da einem für ein superumfangreichen Punktesalat geboten wird, hätte ich eigentlich von Herrn Feld, aber nicht von Herrn Kiesling erwartet. Hierfür Punkte jetzt, dafür Punkte später und am Ende die große Abrechung. Ist nicht meins, aber Astrids schon. Eine Ersteinschätzung mit ein paar mehr Details folgt.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Das 361. Montagsspielen mit Rajas of the Ganges, Sushi Go Party, Chill & Chili und Furcht


RAJAS hatten wir bereits beim 359. Montagsspielen Ende 2017 gespielt. Und da wusste ich genau, was zu tun ist. Heute weiß ich wieder nicht mehr. Ich will unbedingt und ausschließlich über die Paläste das Spiel machen. Das hatte ich mir vorab so überlegt. Und wohin führt's? In den Geldmangel. Ich komme zwar gut auf der Siegpunktleiste voran, aber mit dem Geld will es partout nicht klappen. Auf der Geldleiste geht vor, dann wieder zurück. Ein zähes Geschäft. Immerhin ergattere ich relativ schnell den vierten Worker auf der Siegpunktleiste, aber der fünfte Worker, der auf der Geldleiste auf mich wartet, kommt erst viel zu spät zu mir. Bei Astrid läuft es runder. Sie macht es so wie ich beim letzten Mal: Märkte, Märkte, Märkte heißt Geld, Geld, Geld und nebenbei noch Siegpunkte über die Gebäude. Damit schafft sie 2 Pluspunkte, wir anderen kommen auf 9 und 15 Minuspunkte.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Das 360. Montagsspielen mit Peak Oil und Transatlantic


Die Grafik ist topp, spricht mich sehr an. Erinnert mich an meine Kindertage, als Gebrauchsanweisungen für Herde noch maximal zweifarbig gedruckt wurden. Hatte nicht meine Mutter für ihren Herd von Küppersbusch in den späten 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts ein so gedrucktes Kochbuch gratis dazu bekommen? Da standen so allerhand Leckereien drin. Es gab trotzdem nur ihre Standards. Aber das Kochbuch damals hat sich tief in mein Gedächtnis gegraben, deshalb hatte ich in Essen am Stand von 2Tomatoes ein Deja Vu und konnte nicht widerstehen.

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