Freitag, 13. September 2019

Das 406. Montagsspielen mit Railroad Ink in knallrot und Doppelt so clever


Eigentlich müsste hier mal wieder eine Rezension erscheinen. Aber wie das immer so ist, die 129. Ausgabe der Fairplay ist gerade in Arbeit. Dafür schreibe ich zurzeit Rezensionen und korrigiere oder redigiere Texte der anderen Schreiberinnen und Schreiber. Da geht schon eine Menge Zeit drauf.
Erst wenn das Heft eingetütet, wenn es auf dem Weg zu den Abonnenten ist, ist wieder mehr Zeit für Rezis an dieser Stelle. Mmh, ich bin mir da nicht wirklich sicher.

Wer sich mit Rezensionsexemplaren zuballert, muss auch viele Rezis bringen. Das ist dann der Deal. Was Rezensionsexemplare angeht, habe ich mich dieses Jahr eher zurück gehalten. Hat eine Menge Freiheiten gebracht. Ich will, aber muss nicht mehr spielen. Lieber häufiger gute, als immer wieder neue Spiele. Und wenn ich dann doch mal ein Spiel haben will, dann kaufe ich es mir. Auch diese Freiheit gönne ich mir, auch mit RAILROAD INK – EDITION KNALLROT und DOPPELT SO CLEVER.

Donnerstag, 5. September 2019

Das 405. Montagsspielen mit Kensington, Welcome To… und Blöde Kuh



Oh, ein Spiel von Piatnik, das mich auch noch interessiert?! Das Thema ist mir einfach sympathisch. Auch in Zeiten des Brexit fasziniert mich immer noch alles Britische. Bei KENSINGTON legen wir Fassadenteile an unsere Haustüren an. Es entstehen diese typischen georgianischen Häuserfronten, denen man das Geld aus dem Empire ansieht.

Natürlich muss immer statisch korrekt angelegt werden, keine Lücken dürfen am Boden oder in der Front entstehen. Fassadenteile mit hellen dürfen nur an helle Fenster gelegt werden, dunkle an dunkle. Die Fassadenteile sind schon wild geformt, verdeckt liegen sie in der Mitte auf einem Haufen. Ich kann vielleicht sehen, welche Form sie haben, wenn sie halbwegs frei liegen, weiß aber nicht, wie und welche Fenster auf dem Teil sind. Und die Fenster müssen immer richtig ausgerichtet angelegt werden. Also ziehe ich ein schönes Teil aus dem Haufen.

Mittwoch, 28. August 2019

Das 404. Montagsspielen mit Calavera und Skyjo



Unsere spielerische Sommerpause ist um, da könnten wir wieder richtig anfangen. So ein Dickschiff wie BRASS BIRMINGHAM!? Ach ne, lieber was Leichtgängiges. Gibt schließlich einiges aus den Urlauben zu erzählen. Und was spielen wir danach noch? Ein Roll’n’Write?! Bloß nicht … oder doch CALAVERA? Michael hat es auf meinen Wunsch hin mitgebracht.

Wir spielen die erste Partie. Mmh, die Regel ist etwas zu krude für uns, die Partie geht in die Hose. Das hätte alles klarer formuliert werden dürfen, wer welche Farbe noch nutzen und welche nicht mehr. Und wie ist das mit den Jokern, die als Joker in der Regel stehen, aber als Rosen auf den Würfeln abgebildet sind. Doch ja, es sind Joker für die Farben und auch Einfrierer. Einfrierer? Die sind wichtig, wenn die Kreuze in einer Farbzeile in die Wertungsspalten gerutscht sind. Dann sind erst zwei, dann drei Rosen im Wurf wichtig, damit die Kreuze nicht mehr in den Todesbereich landen und vorher „eingefroren“ werden können. Für Kreuze in der Todeszone gibt’s deutlich weniger oder sogar Minuspunkte. Jetzt haben wir’s aber. Nee, nicht ganz: Wer drei Totenköpfe würfelt, egal ob im ersten Wurf oder in Summe, darf selbst nichts ankreuzen, die Mitspieler aber wohl.

Dann los mit der zweiten Partie. Es plätschert so dahin, wir preschen alle vor und landen dann doch in der einen oder anderen Zeile in der Todeszone. Das ist doch doof. Mmh, kann doch nicht sein.


Noch eine Partie und noch eine und noch eine und eine letzte. Wir fangen Feuer, denn CALAVERA kann hintenraus ganz schön gemein und fies werden. Da lohnt es sich, genau hinzuschauen, wer in welcher Farbe in die Miesen kommt, wenn ich nur die richtige Farbe für die Mitspieler übrig lasse. Im Endspiel werden sogar die Totenköpfe richtig interessant. Wenn ich drei habe, nichts eintragen darf, kann es für meine lieben Mitspieler richtig desaströs werden. Schön!

CALAVERA ist nicht nur schnödes Abstreichen auf dem eigenen Block. Das Würfelspiel lässt sich wunderbar interaktiv spielen, denn wenn die Würfel richtig fallen, dann kann jeder schön die anderen ärgern. Auch wenn man dafür ein drittes Mal würfeln und ein höheres Risiko eingehen muss. Sechs Partien sind es heute Abend geworden. Das spricht eindeutig fürs Spiel. Es gibt Höhen und Tiefen, Glück und Frust. Herrlich, wenn Emotionen im Spiel sind. CALAVERA spielt bei den Roll’n’Writes durchaus oben mit. Hätte ich anfangs nicht gedacht.

Als „Absacker“ noch eine Partie SKYJO. Immer gerne. Und zu dritt wagt es Astrid zu Recht, Spalten mit hohen Karten zu sammeln. Zahlt sich aus. Sie gewinnt mit der halben Punktzahl vor dem Zweitplatzierten. Ich bin der Loser.

Das 404. Montagsspielen (16/2019) am 05.08.2019

Calavera: 4 geht gut
Skyjo: 4 geht gut

Dienstag, 20. August 2019

Das 403. Montagsspielen mit Silver & Gold, Texas Showdown, Penny Papers Adventures: Die Totenkopfinsel und noch wieder L.A.M.A.


Ich finde ja mittlerweile diese schwarzen abwischbaren Stifte echt zum Weglaufen. Gut, wenn das Spiel neu ist, dann ist alles o.k. Dann schmiert nichts … noch nicht. Aber wenn man öfter damit spielt, werden die Stifte schon noch schmieren oder austrocknen. SILVER & GOLD hat auch solche Stifte, mit denen wir auf plastifizierten Spielkarten malen bzw. Muster übertragen. Eine Karte vom Stapel gibt vor, welches Muster aus Quadraten wir auf unserer Insel aus lauter Quadraten abtragen dürfen. Und wenn die Insel vollgemustert ist, gibt’s Siegpunkte und eine neue Inselkarte. Weiter geht’s. Karte aufdecken, Muster eintragen. Palmen und Münzen auf unseren Karten sind lukrativer als ansonsten leere Inselfelder, aber die Insel muss immer voll ausgefüllt werden.

Donnerstag, 25. Juli 2019

Das 402. Montagsspielen Cupcake Empire, X-Code, Blöde Kuh und L.A.M.A.




Astrid hat ein Exoten-Spiel mitgebracht, das darf jetzt mal mitspielen. Der aktuelle Spielejahrgang ist schließlich offiziell bereits um. Wenn Udo nicht mehr nur Neuheiten unter „Gern gespielt“ auflistet, dürfen wir auch von den Pflicht- auf die Kürspiele wechseln.

Und CUPCAKE EMPIRE ist so ein Kürspiel. Optisch ist es schon sehr – sagen wir mal – rosa. Soll es vielleicht ein bestimmtes Klientel ansprechen? Wer könnte das sein? Ist uns egal, wir backen Ober- und Unterteile der Cupcakes, entwickeln neue Rezepturen und bauen unsere Verkaufsstätten aus. So technokratisch geht es unter der hübschen Oberfläche zu.

Mittwoch, 17. Juli 2019

Das 401. Montagsspielen mit Las Vegas Royale und wieder Flügelschlag



VEGAS habe ich tatsächlich noch ohne LAS zu Hause. Und die Erweiterung auch. Das Spiel ist schließlich grandios, zumal wenn man es mit den neutralen Würfeln spielt. Jeder hat zwei davon. Die grauen werden ganz normal wie alle anderen Würfel eingesetzt, zählen auf dem entsprechenden Casino wie eine weitere Spielerfarbe. Damit lässt sich vortrefflich ärgern.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Das 400. Montagsspielen mit Brass Birmingham und L.A.M.A.



Business as usual. Oder auch nicht. Normalerweise haben wir einen Berg Pflichtspiele abzuarbeiten. Eine kurze Zeit im Jahr, eigentlich erst ab der Verkündung des roten und grauen Spiels des Jahres, steht dann zur freien Verfügung. Diese Zeit ziehen wir heute kurzerhand vor und spielen BRASS BIRMINGHAM: No need to write a review!

Bei diesem Spiel bekomme ich immer Puls. Egal, was ich mache, ich habe immer das ungute Gefühl, es wieder nicht richtig zu machen. Und dieses Mal zeigt es sich erst am Ende, dass ich aufs falsche Pferd gesetzt habe. Schnelles Geld aus den Kohleminen bringt's nicht so. Ich bin zwar immer flüssig, aber so richtig ans Investieren komme ich dann doch nicht. Da sind die anderen schneller und kommen mir an den Orten mit den Baumwollspinnereien zuvor. Mist!