Mittwoch, 16. Mai 2018

Das 370. Montagsspielen mit Krieg der Knöpfe und Billabong



Ob heutige Kinder oder Jugendliche noch das Buch kennen? „Krieg der Knöpfe“ habe ich selbst auch nie gelesen, dafür als Kind einen uralten Film darüber gesehen und noch öfter eine Cassette gehört. So eine Eisen-III-Cassette aus der Bücherei. Und die habe ich mir oft ausgeliehen, ich weiß also worum es geht: Um zwei Banden aus zwei französischen Dörfern, die sich nicht leiden können und sich deshalb gegenseitig Knöpfe von Hemden und Hosen abschneiden. Knöpfe waren ja früher das, was heute Reiß- und Klettverschlüsse sind.


Und Knöpfe – aus Holz – sind die Währung im Spiel und das Mittel zum Zweck. Für Knöpfe kann man sich so gut wie alles kaufen: Würfel, Baumaterial für die Hütte und auch Sterne. Wer als erster mit sechs Hölzern seine Hütte fertig baut oder sechs Sterne hat, gewinnt das Spiel. Ob jetzt das eine oder andere Dorf gewinnt, spielt allerdings keine Rolle.

Dienstag, 8. Mai 2018

Rezension: Black Jacky von Ravensburger

Johannes Krenner: BLACK JACKY für 2-6 Personen mit Illustration von Dynamo Ltd. bei Ravensburger 2018

Ich mag Kartenspiele sehr. Zwei haben mich in dieser Saison bislang fasziniert, darunter sogar eines von Reiner Knizia. Sein VOODOO PRINCE hat einen trickreichen Kniff, den man einzusetzen wissen muss. Erst vornehme Zurückhaltung, dann aber doch noch alles stechen was geht. Und auch DRUIDS von Amigo fand ich gut, und dass, obwohl ich nicht so richtig verstanden habe, wie man siegreich spielen muss. Und jetzt reiht sich dieses kleine Katzenspiel hier ein … Sie meinen, ich hätte eines vergessen, was diese Saison unbedingt dazu gehört?! Auf keinen Fall, es geht hier um Spiele und nicht um Zählübungen im Gehirn. Und schon gar nicht um Synchronisation.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Rezension: Captain Sonar von Pegasus

Ene Besuch im U-Boot...

Kurs Nord! Ok! … Maschinist?! Maaschinist!!! Äh, ok. Ich merke, wie dem Kapitän der Kamm schwillt. So kann das ja nix werden. Im U-Boot muss alles laufen, alles funktionieren. Keine dummen Nachfragen, kein Verpennen der Befehlsketten. Nochmal: Nord! Ok vom 1. Offizier, okay … vom Maschinisten. Nord! Wir fahren also geradeaus weiter nach oben. Da ist uns wohl keine Insel im Weg. Ich halte meine Lauscher auf, wohin fährt das andere U-Boot. West, West, Nord und was war das gerade? Sind die schneller als wir?!

Dienstag, 24. April 2018

Das 369. Montagsspielen zu acht nur mit Captain Sonar


Eigentlich habe ich gar nicht geglaubt, dass das wirklich klappt. Aber siehe: Acht Besatzungsmitglieder finden sich ein. Sieben Männer und eine Frau. Ist das die typische Zusammensetzung für ein Spiel wie CAPTAIN SONAR? Bevor ich hier abschweife, über die Frauen/Männer-Quote im Vielspielerbereich philosophiere, tauchen wir dann lieber gleich ab.

Was wir brauchen? Zwei Mal vier Positionen im U-Boot: KaLeu, I. WO, Funkbude und Johann, das Gespenst an der Maschine. Dann ist „Das Boot“ komplett, wobei ich mich gar nicht mehr so genau daran erinnern kann, wer im Boot in der Funkbude gesessen hat. An den Mann am Horchgerät hingegen schon, das war wohl Heinz Hoenig. War der gleichzeitig Funkmaat? Die zwei Mannschaften stehen: Funker, Kapitän, I. Wachoffizier und Maschinist.

Freitag, 20. April 2018

Das 368. Montagsspielen mit Race for the New Found Land und dem altbekannten Absacker



Heute startet das Rennen nach Neufundland zu dritt. Mit an Bord ist der Abonnentenspieler Benjamin. Zwei Neulinge also, die ich schön über den Löffel barbieren kann. Ich hab RACE TO THE NEW FOUND LAND bereits beim letzten Montagsspielen mit Michael gespielt.

Ich weiß, wie das Schiff laufen muss. Vorwärts, und das möglichst in führender Position. Schließlich sind die Aufträge lukrativ, die auf der Rennstrecke zu ergattern sind. Und je eher, am besten als Erster, man an die Aufträge kommt, umso besser. Der Erste darf unter allen Aufträgen wählen. Da kann man sich schön die Aufträge heraus picken, die am besten zur eigenen Strategie oder Spielsituation passen. Worauf habe ich gesetzt? Heute spiele ich auf Warenlieferungen an die Städte.

Dienstag, 10. April 2018

Rezension: Druids von Amigo

Günter Burkhardt und Wolfgang Lehmann: DRUIDS für 3-5 Personen mit Grafik von Franz Vohwinkel bei Amigo 2017

Optisch erinnert DRUIDS ganz klar an WIZARD. So wie WITCHES schon an WIZARDS erinnerte, aber natürlich gibt‘s ein paar Änderungen. Ansonsten gilt selbstverständlich das 11. Spielegebot: Du sollst kein Spiel neben WIZARD haben, außer SKULL KING. Also, worum geht’s hier, was ist anders? Natürlich geht’s auch um Stiche, aber eben auch darum, nicht die fünfte Farbe zu erhalten. Und was soll ich sagen? Ich bleibe immer drauf hängen… Plötzlich liegt auch der fünfte Stapel Karten vor mir. Raus bin ich … mit drei Minuspunkten.


Mittwoch, 4. April 2018

Das 367. Montagsspielen mit Race to the New Found Land und Codenames Duett



Es ist neu, und es ist von Hans im Glück. Und es ist von Martin Kallenborn und Jochen Scherer. Von wem? Die beiden waren schon mal bei Hans im Glück aktiv. Über ihr HELIOS gibt’s nicht viel zu sagen, es ist sang- und klanglos untergegangen. Ob's jetzt besser wird? Müsste, denn keiner – auch Hans im Glück nicht, beißt zwei Mal in denselben sauren Apfel.

Das Wettrennen nach Neufundland ist eigentlich ein abstraktes. Die Schiffe fahren nur auf der Punkteleiste und dann auch noch von Nordwesten nach Südosten. Was für ein Quatsch. Und Fahnen oben an den Masten wehen selbstverständlich in eine andere Richtung, als die Segel gebauscht sind. Ja, ja, ich weiß, oben weht anderer Wind als unten in die Segel.