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Montag, 4. April 2022

Das 478. Montagsspielen mit Piraten Kapern, Cascadia, 7 Wonders: Architects und Merchants of Dunhuang

PIRATENKARPERN haben wir auf unserm TexelCon 22 wiederentdeckt. Ich hab's da wiederentdeckt, Astrid und Michael haben es vorher schon gern online gespielt. Was soll ich sagen: Das Thema, das Spiel trägt auch heute noch. Ist halt ein Würfelspiel, bei dem es auf die Aufgabenkarte und das nötige Händchen beim Würfeln ankommt. Dann läuft das Spiel auch heute noch prächtig. Astrid und Beni gewinnen jeder eine Partie. Es darf (wieder) in mein Dauerspielregal einziehen.

CASCADIA wird tatsächlich fast durchgängig gelobt? Auch bei den Montagsspielern? Wenn ich schon so frage... Ist halt ein normales Legespiel, allerdings mit einer zweiten Ebene. Nicht nur die Landschaften müssen gut passend angelegt werden, gleichzeitig wollen wir auch noch passende Habitate auslegen, damit es viele Punkte gibt. Wer da sorgfältig vorgeht, sich dann und wann per Tannenzapfen die passenden Tiere zum passenden Plättchen aus der Auslage fischt, alles gut einbaut, wird das Spiel schnell zu meistern lernen. Für uns keine besondere Herausforderung. Astrid gewinnt mit 62 zu 61/60/57 Punkten. Wie gesagt, wir meistern das schon gut und ich habe den Ausgang schon vorausgesehen. In einer vorangegangen Zweier-Partie ist es ähnlich verlaufen. Allerdings haben wir es heute bei der Wertung der Landschaften nicht ganz richtig gespielt. Beim nächsten Mal dann... Und mal abwarten, ob das einen großen Unterschied macht und ob nicht doch die Mehrheitswertung entscheidend ist. Für das insgesamt größte und zweitgrößte Gebiet jeder Landschaft gibt’s Bonuspunkte.

7 WONDERS: ARCHITECTS läuft wunderbar. Das alte 7 WONDERS wird zwar dramatisch heruntergebrochen, läuft aber umso fluffiger und tatsächlich auch schneller. In knapp 25 Minuten sind wir fertig, Marcus zieht uns mit 48 zu 38/36/32/26 Punkten richtig ab. Er hatte aber auch viele blaue Punktekarten und fast immer die Katze. Könnte unser Lieblingsabsacker in unserer beliebten Kategorie „schnell und trickreich“ werden.

Es kommt noch ein koreanisches Kartenspiel auf den Tisch. Rondell auslegen und Kartensammeln, dabei noch die Funktionen des ausliegenden Rondells nutzen. MERCHANTS OF DUNHUANG ist mir heute zu hoch, außerdem bin ich schon einmal an einem ähnlichen koreanischen Spiel gescheitert. Das war 2019 beim GEHEIMNIS DER TEMPEL, einem Kickstarter von Sweet Lemon Publishing. Aber ist auch schon spät... Benjamin gewinnt mit 29 gegen 20/19/18 Punkte. Ich bin nicht Letzter geworden, aber den anderen geht’s scheint's so wie mir. Bisken kompliziert für den späten Abend. Oder einfach zu anspruchsvoll? Mal sehen...

Das 478. Montagsspielen (07/2022) am 07.03.2022 mit Astrid, Michael, Benjamin und mir, später auch mit Marcus.

PIRATEN KAPERN: 4 geht gut – vergessener Gassenhauser
CASCADIA: 3 geht – mir noch ein bisschen zu beliebig
7 WONDERS: ARCHITECT: 4 geht gut – ruckzuck runtergerockt
MERCHANTS OF DUNHUANG: 3 geht – so ganz verstanden hab' ich's nicht

Haim Shafir: PIRATEN KAPERN für 2 – 5 Personen mit Illustration von Mario Barbati, Rafael José Pardo Macías, Jose Pedro bei AMIGO 2012, Spieldauer 30 Minuten
Randy Flynn: CASCADIA für 1 – 4 Personen mit Illustration von Beth Sobel bei Alderac Entertainment Group und KOSMOS 2022, Spieldauer 30 – 45 Minuten
Antoine Bauza: 7 WONDERS: ARCHITECTS für 2 – 7 Personen mit Illustration von Etienne Hebinger bei Repos Production 2021, Spieldauer 25 Minuten
Gabriele Bubola: MERCHANTS OF DUNHUANG für 2 – 4 Personen mit Illustration von Martin Mottet bei Mandoo Games 2020, Spieldauer 20 – 35 Minuten

Montag, 20. Dezember 2021

Das 470. Montagsspielen mit Cryptid und Stich Rallye



Wo versteckt sich das CRYPTID? Wir werden es herausfinden. Versteckt es sich im Wald, im Wasser... im Umkreis von x Feldern um einen Sumpf, 2 Felder weit weg von Bär, Puma, Hütte oder Hinkelstein? Oder doch noch woanders? Wir haben alle genau einen Hinweis auf sein Versteck. Und müssen uns gegenseitig befragen. Daraus können wir die passenden Schlüsse ziehen und das Feld des Cryptids erschließen. Wenn wir denn alle die Felder richtig markieren.

Natürlich wird der Spielplan für jede Partie neu zusammengebaut, Hütten und Hinkelsteine neu platziert. Das System dazu ist schon recht perfekt. Die Regel ist es allerdings nicht. Die liest sich, als hätte jemand sich sklavisch an die Originalsprache gehalten, ohne Deutsch als Muttersprache zu haben. Das holpert irgendwie, vermittelt eher schlecht als recht das Spielgefühl. So eine amateurhafte Regelübersetzung ist so gar nicht auf der Höhe der Zeit. Wir haben diese Hürde aber genommen, denn so schwierig ist es gar nicht zu erklären. Ich würde meinen, es ginge auch mit deutlich weniger Worten.

Dienstag, 6. Oktober 2020

Rezension: L.A.M.A. Party Edition

Reiner Knizia: L.A.M.A. PARTY EDITION für 2 – 6 Personen mit Illustration von Rey Sommerkamp und Barbara Spelger bei AMIGO 2020, Spieldauer ca. 20 Minuten

Mehr Chaos, mehr Spaß


Ich liebe L.A.M.A., lege gerne alle meine Minuspunkte ab. Dementsprechend abgenudelt ist das Kartenblatt bereits. Gut, dass es jetzt Nachschub gibt. Eine Variante zum 40. Geburtstag von Amigo.

Und was ist jetzt anders? Wenn Sie L.A.M.A. noch nicht kennen, können Sie es in meiner Rezension nachlesen. Okay, Sie wissen, wie's L.A.M.A. läuft, dann nur noch soviel:

Dienstag, 29. September 2020

Das 436. Montagsspielen mit Monster Expedition und Big Monster


MONSTER EXPEDITION ist eine Neu-, Neu-, Neuheit. Die muss natürlich auf den Tisch. Schnell, schnell, schnell die Regeln lesen.


Ui, das sieht aber gut aus. Ist optisch ein Ableger von CARNIVAL OF MONSTERS. Das hat mir bereits gut gefallen. Die EXPEDITION ist allerdings ein Würfelspiel. Drei Camps geben die Farbe des Hauptwürfels vor. Die haben aller Wahrscheinlichkeit höhere Augenzahlen als die vielen schwarzen Würfel. Wir starten von den Camps mit den farbigen Würfeln und am Anfang nur zwei schwarzen Würfeln. Wir wollen natürlich Monster einfangen, die uns Punkte und Vorteile bringen. Also würfeln und alle Würfel gleichen Wertes rauslegen. Möglichst hohe Werte, denn viel hilft viel. 

Natürlich darf ich nicht nochmal dieselben Werte rauslegen, was zwangsläufig zu Fehlwürfen führt. Ich könnte auch vorher aufhören, aber nur dann, wenn ich ein Monster aus der Auslage kaufen kann. Und bei einem Fehlwurf verschwindet der oder einer der höchsten Würfel aus meiner (R)Auslage. Uh, böse.

Dienstag, 10. Dezember 2019

Rezension: Carnival of Monsters von Amigo

Kein Tierschutz für Monster

Richard Garfield: CARNIVAL OF MONSTERS für 2 - 5 Spieler mit Grafik von Loic Billiau, Martin Hoffmann, Dennis Lohausen, Michael Menzel, Oliver Schlemmer, Claus Stephan und Franz Vohwinkel bei Amigo Spiele 2019, Spieldauer ca. 45 Minuten

Jawohl, wir fangen sie, stellen sie aus. Da geht es nicht um die lieben Monster oder um Zoologie, sondern nur ums Zurschaustellen. Und soll ich was verraten, das ist schon spaßig. Die Monster sind auch wirklich schön. Natürlich sehen sie fürchterlich aus, gruselig, aber eben auch schön. Und die größten, gefährlichsten, die mit den meisten Siegpunkten sollen in meine Menagerie.


Also wähle ich weise, wenn ich die Karten mal von meiner rechten, mal von meiner linken Nachbarin zugeschoben bekomme. Acht Karten sind für alle in jeder der vier Runden im Spiel. Eine wählen, den Rest weitergeben, bis alle Karten verteilt sind.

Dienstag, 20. August 2019

Das 403. Montagsspielen mit Silver & Gold, Texas Showdown, Penny Papers Adventures: Die Totenkopfinsel und noch wieder L.A.M.A.


Ich finde ja mittlerweile diese schwarzen abwischbaren Stifte echt zum Weglaufen. Gut, wenn das Spiel neu ist, dann ist alles o.k. Dann schmiert nichts … noch nicht. Aber wenn man öfter damit spielt, werden die Stifte schon noch schmieren oder austrocknen. SILVER & GOLD hat auch solche Stifte, mit denen wir auf plastifizierten Spielkarten malen bzw. Muster übertragen. Eine Karte vom Stapel gibt vor, welches Muster aus Quadraten wir auf unserer Insel aus lauter Quadraten abtragen dürfen. Und wenn die Insel vollgemustert ist, gibt’s Siegpunkte und eine neue Inselkarte. Weiter geht’s. Karte aufdecken, Muster eintragen. Palmen und Münzen auf unseren Karten sind lukrativer als ansonsten leere Inselfelder, aber die Insel muss immer voll ausgefüllt werden.

Donnerstag, 25. Juli 2019

Das 402. Montagsspielen Cupcake Empire, X-Code, Blöde Kuh und L.A.M.A.




Astrid hat ein Exoten-Spiel mitgebracht, das darf jetzt mal mitspielen. Der aktuelle Spielejahrgang ist schließlich offiziell bereits um. Wenn Udo nicht mehr nur Neuheiten unter „Gern gespielt“ auflistet, dürfen wir auch von den Pflicht- auf die Kürspiele wechseln.

Und CUPCAKE EMPIRE ist so ein Kürspiel. Optisch ist es schon sehr – sagen wir mal – rosa. Soll es vielleicht ein bestimmtes Klientel ansprechen? Wer könnte das sein? Ist uns egal, wir backen Ober- und Unterteile der Cupcakes, entwickeln neue Rezepturen und bauen unsere Verkaufsstätten aus. So technokratisch geht es unter der hübschen Oberfläche zu.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Das 400. Montagsspielen mit Brass Birmingham und L.A.M.A.



Business as usual. Oder auch nicht. Normalerweise haben wir einen Berg Pflichtspiele abzuarbeiten. Eine kurze Zeit im Jahr, eigentlich erst ab der Verkündung des roten und grauen Spiels des Jahres, steht dann zur freien Verfügung. Diese Zeit ziehen wir heute kurzerhand vor und spielen BRASS BIRMINGHAM: No need to write a review!

Bei diesem Spiel bekomme ich immer Puls. Egal, was ich mache, ich habe immer das ungute Gefühl, es wieder nicht richtig zu machen. Und dieses Mal zeigt es sich erst am Ende, dass ich aufs falsche Pferd gesetzt habe. Schnelles Geld aus den Kohleminen bringt's nicht so. Ich bin zwar immer flüssig, aber so richtig ans Investieren komme ich dann doch nicht. Da sind die anderen schneller und kommen mir an den Orten mit den Baumwollspinnereien zuvor. Mist!

Dienstag, 21. Mai 2019

Das 398. Montagsspielen mit Flügelschlag, Werwörter und L.A.M.A.



„Ach kommt, lasst uns nochmal FLÜGELSCHLAG spielen.“ Außerdem: Michael und Jürgen kennen es noch nicht, sollten sie aber. Mir schwant, dass es in diesem Jahrgang noch eine gute Figur abgeben wird. Und wer weiß schon, ob es nicht doch eine Super-Luxus-Ausgabe mit europäischen Vögeln und später eine Zugvögel-Erweiterung geben wird. Obwohl, eigentlich ist das Quatsch, denn was interessieren mich die Vögel auf den Karten. Ist doch nur Deko, nur deren Werte (Punkte, Plätze für Eier und Nesttyp) und Funktionen zählen im wirklichen Spielerleben. Denn die sorgen dafür, dass es a) Punkte gibt und b), dass das Maschinchen läuft.


Bei mir läuft’s! Und es liegt an der Weißhalskrähe, die mir selbst in der gelben „Eier-Reihe“ Nahrung liefert. Ein Ei abgeben und zwei beliebige Nahrungschips aus dem Vorrat nehmen. Da weiß ich gleich, was ich nicht brauche: Waldvögel! Nahrung besorgt mir meine Krähe. Also mit voller Kraft an den Bonus-Auftrag, der mir von Anfang an in die Hand spielt. Zwei der geforderten vier Fischfresser habe ich sogar schon auf der Hand. FLÜGELSCHLAG läuft, mein Vogel-Maschinchen läuft und läuft. Und am Ende sorgt das Inkatäubchen als Turbo-Kuckuck noch für ganz viele Eier. Macht für mich 84 und 76, 67, 42 Punkte für die Mitspieler.

Donnerstag, 11. April 2019

Rezension: L.A.M.A. von Amigo

Reiner Knizia: L.A.M.A für (2)3-6 Personen mit Grafik von Rey Sommerkamp und Barbara Spelger bei Amigo 2019, angegebene Spieldauer 20 Minuten

Reiner Knizia hat eine Menge Spiele auf dem Kerbholz. Seine Spiele waren früher ganz unverkennbar, heute nicht mehr unbedingt, denn die Bandbreite ist mittlerweile überraschend groß. Im allereinfachsten Segment auf UNO-Niveau habe ich ihn dabei allerdings bis heute noch nicht wahrgenommen.

Ohne Spiele wie UNO, die immer und überall funktionieren, reicht es vielleicht doch nicht zu einem Dauerbrenner oder zu echtem Vermächtnis. Also dann L.A.M.A.. Das Lama-Thema ist doch sowieso hipp, aber ist es auch langlebig? Ach so, es geht um „Lege Alle Minuspunkte Ab“ und nicht um Lamas. Aber optisch macht sich das Lama doch ganz gut… Allerdings: Der Titel NO PROBLAMA ist leider schon vergeben, hätte hier aber gut gepasst.

Dienstag, 2. April 2019

Das 395. Montagsspielen mit Raids, L.A.M.A. und einem Rentnerspiel



Ist es ein Wettrennen um die fetteste Beute? Reicht einfaches Draufhauen, wie es bei den Wikingern angesagt war? Ist vielleicht doch mehr gefragt? Wir erkennen nicht unbedingt beim ersten Zug, was da alles abgehen kann, welche Unpässlichkeiten einen erwarten.

Optisch finde ich RAIDS ziemlich gelungen. Wir haben ein eigenes Langboot für Wikinger und Beute. Klar, dass mehr Wikinger mehr Beute machen können. Ist das wirklich klar? Ich habe da meine Zweifel, denn ich habe am Ende … Momentchen, nicht so schnell.

Dienstag, 26. März 2019

Das 394. Montagsspielen mit Brass: Birmingham und L.A.M.A.




Heute nochmal! BRASS: BIRMINGHAM war das letzte Spiel unseres 3. Auswärtsspielens auf Texel. Wir haben’s nicht ganz korrekt gespielt. Nicht nur deshalb kommt es heute sofort wieder auf den Tisch. Das Spiel hat uns gepackt, auf die eine oder andere Weise. Es ist ein intensives, in gewisser Hinsicht auch anstrengendes und aufreibendes Erlebnis, wenn wir in Zeiten der Industriellen Revolution in England gegen unsere Mitspieler antreten. Ich betone: Gegen die Mitspieler. BRASS: BIRMINGHAM ist kein sehr freundliches Spiel, es wird mit harten Bandagen gekämpft … immer auf der Hut, dass die Konkurrenz nicht schneller ist und man keine Regelfehler macht. Wie in der ersten Partie auf Texel.

Diese BRASS-Version bietet fast die gleiche Optik wie schon BRASS: LANCASHIRE. Und wir spielen wieder mit der Luxusversion und den großen, schweren Poker-Chips. Es geht wieder um Kohleminen, Stahlwerke, Webereien … und nicht um Überseehandel. Dafür sind neu im Spiel: Töpfereien, Industriegüter und Bier. Jawohl, Bier ist für manchen Industriezweig eine wichtige Ressource. Statt wie üblich Kohle und Stahl abzuliefern, benötigen Töpferei, Produktionsstätte und Weberei jetzt Bier, damit das Produktionsgebäude umgedreht wird und damit in die Punktewertung eingeht. Natürlich steigert das Umdrehen auch das Einkommen.

Dienstag, 12. März 2019

Das 393. Montagsspielen mit L.A.M.A., Dizzle und Blank



Wir legen ein Spiel auf, das … ach schweigen wir besser. Es ist zum Grölen. Und das machen wir ausgiebig. Spielerisch ist L.A.M.A. eher ganz, ganz einfache Kost. Wir legen Karten auf den Stapel, aufsteigend von der Eins bis zur Sechs, dann kommt das titelgebende Lama. Und es beginnt wieder mit einer Eins. Wer nicht ausspielen kann, muss nachziehen. Das gibt öfter das berüchtigte Nazi-Duell: Zwei ziehen, bis das Spiel sich wieder seine Bahn bricht und erlösendes Grölen erklingt.

Dienstag, 6. November 2018

Rezension: Karate Tomate von Amigo

Reiner Knizia: KARATE TOMATE für 3-10 Personen mit Grafik von Dominik Hüfner bei Amigo 2018, angegebene Spieldauer 20 Minuten

Reiner Knizia schreibt auf Twitter häufiger, dass „unser“, also sein Spiel „Soundso“ veröffentlicht wird. Das bringt mich jedes Mal ins Grübeln, wer wohl mit „unser“ gemeint ist. Ich habe da keine Ahnung, nur Vermutungen. Ist es der Euphrat-und-Tirgris-Reiner oder der Karate-Tomate-Reiner? Mittlerweile erschafft Reiner Knizia gänzlich unterschiedliche Spiele. Oder ist „unser“ so etwas wie eine mittelalterliche Meisterschule, deren Spiele unter meisterlicher Anleitung das Licht der Welt erblicken? Lehrlinge dürfen sich erst dann ihrer Werke rühmen, wenn der Meister … Sie wissen schon. Bei KARATE TOMATE steht der Meister im Rampenlicht und natürlich alleinig auf der Schachtel.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Das 384. Montagsspielen mit CIV: Carta Imperia Victoria, Paper Tales und Karate Tomate



Die weiße Schachtel von CIV: CARTA IMPERIA VICORIA liegt schon wieder auf dem Tisch. Gegen die beiden Neulinge habe ich genau in der ersten Partie eine Chance, die zweite geht schon an Michael und die dritte an Jürgen. Soweit zum Spiel… Trotzdem ist das Spiel für die beiden Frischlinge schon eine Herausforderung. Wie wirkt was zusammen? Ach, das geht?! Wie jetzt? Mit Kettenzügen geht es zum Sieg. Kommt trotzdem heute nicht ganz so positiv wie beim 383. Montagsspielen an. Wieder wird angeführt, dass es doch etwas zu konstruiert wirkt und sich eher auf einer abstrakten Ebene bewegt. Thematisch sei ja nix von Zivilisation zu spüren …