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Mittwoch, 9. Februar 2022

Das 475. Montagsspielen mit Kohra und wieder Kings & Creatures


Die letzte Partie KHÔRA war für uns die Lernpartie, Frischling Beni bekommt das heute gleich zu spüren. Und was haben wir Beni gepredigt: Geld ist wichtig und ein regelmäßiges Einkommen erstrebenswert, aber schwer zu steigern. Bei mir läuft es mit dem Geld, bin mit Korinth immer flüssig. Die anderen müssen sich zur Decke strecken, ich gehe einkaufen … die kleinen Wissensmarker, denn Korinth braucht dafür kein Militär. Und wenn ich's nicht brauche, dann spiele ich auch nicht darauf. Ich konzentriere mich auf Wirtschaft und Kultur.

Selbst die Politikkarten spielen mir in die Hand. Und die Entwicklung von Korinth treibe ich auch zielstrebig voran, komme bis zur letzten Entwicklungsstufe. Für meine eingekauften Wissensmarker erhalte ich 9x2 Punkte. Das soll wohl reichen...

Montag, 31. Januar 2022

Das 474. Montagsspielen mit Beyond the Sun und Kings & Creatures



Wir begeben uns wieder hinter die Sonne, diesmal als Experten. Ne, wir sind längst noch keine Experten, nutzen nur die Tableaus für ebensolche. Wenn wir passend abräumen oder automatisieren, schalten wir unsere besonderen Aktionen frei. Das kommt aber dann doch nicht wirklich zur Geltung. Haben wir was falsch gespielt? Eher wohl nicht strategisch genug...

In der letzten Partie haben Astrid und ich uns mit Raumschiffen ziemlich beharkt. Machen wir heute nicht. Wir konzentrieren uns mehr auf die Tec Trees, auf denen wir unsere Fähigkeiten ausbauen, einmalige Boni freischalten und auch Siegpunkte einsammeln.


Im Gegensatz zur ersten Partie mache ich dort verstärkt mit, erreiche die letzte Ausbaustufe eines Tec Trees. Ich fahre nur auf Sicht, heißt: alles nur Bauchentscheidungen und ein, max. zwei Züge Vorausplanung, ansonsten flexibles Reagieren. Weil wir alle auf Tec Trees spielen, bieten sich genügend freie Aktionsfelder. Aber grundsätzlich bleibt es auch heute wichtig, die Aktionsfelder rechtzeitig zu besetzen. Es geht auch um Tempo: schneller an die besseren Technologien und damit an mehr Punkte zu kommen.

Dienstag, 28. Januar 2020

Rezension: Voll Verasselt von Zoch

Carlo A. Rossi: VOLL VERASSELT für 2 bis 5 Personen mit Illustration von Johan Potma bei Zoch Verlag 2019

Verasselt oder verka...?!


Thema: Im Spiel sind Fassasseln, Quasselasseln, Rasselasseln und Wasserasseln. Lustig, aber Sie kennen nur Kellerasseln, so wie ich aus der feuchten Ecke meiner Garage. Egal, wichtig sind nur die vier Farben der Karten und dass Sie möglichst viele zusammenwürfeln ohne zu verasseln. Das passiert immer dann, wenn Sie mehr Asseln einer Farbe würfeln als Karten im großen Asselhaufen in der Mitte liegen.

Dienstag, 21. Januar 2020

Das 419. Montagsspielen mit Schützenfest, Voll Verasselt und Die Crew



Hamlet kommt später. Wann genau wissen wir nicht. Also starten wir mit einem alten, kleinen Spiel von Pelikan und Rudi Hoffmann. SCHÜTZENFEST kommt regelmäßig auf den Tisch, seit ich es auf dem Münsteraner Promenadenflohmarkt Ende der Achtziger gekauft habe. Ich habe mehrere hundert Partien auf dem Buckel. Heute kommen noch drei dazu, und wie immer gewinne ich keine. Als Hamlet kommt, spielen wir gerade an unserer dritten Partie. Allein durchs Zuschauen erschließt er sich die Regeln – sind ja nicht viele – und spielt gleich mit. Und obwohl ich viel mehr Spielerfahrung habe, schon viele Male mit meinen sieben Schützen auf die Scheiben geschossen habe, verliere ich wieder. Bämm! Macht aber nix, Hamlet hat den Einstiegstest bestanden und lacht heftig mit beim letzten Spiel. Hätte er die Nase gerümpft ob dieses glückslastigen, einfachen und belanglosen Spiels, dürfte er nicht wiederkommen. SCHÜTZENFEST ist für mich so etwas wie ein Einstiegstest für neue Mitspieler. Nur über pünktliches Erscheinen müssen wir nochmal reden …

Dienstag, 25. September 2018

Das 381. Montagsspielen mit Menara, Sagrada und Paper Tales



MENARA kommt heute wieder auf den Tisch. Ist ja auch ein gutes und vor allem schönes Spiel. Es wächst in die Höhe, der Tempel wird heute ganz schön schlank. So schlank, dass wir gar nicht gewinnen können. Wir müssen uns breiter aufstellen und ein weiteres Fundament legen. Als Strafe müssen wir ein zusätzliches Geschoss errichten. Vor allem dürfen wir nicht, nie, niemals zwei Etagen mit einer neuen und dann auch noch kleineren Etage überbauen. Machen wir bestimmt nicht nochmal. Ich bin trotzdem immer noch ganz begeistert von diesem Aufbauspiel, bei dem wirklich handwerklich und mit Geschick gebaut wird.

Dienstag, 28. August 2018

Das 380. Montagsspielen mit Santa Maria und Menara


Wir wandeln heute – aber gar nicht traumwandlerisch – auf den Spuren der Konquistadoren. SANTA MARIA ist knallhart und bietet jede Mengen Optionen, um Punkte zu generieren. Wie das geht, hat Astrid gleich in der ersten Runde raus. Ich wette, sie hat schon eine Rezension darüber gelesen. Sie weiß eindeutig um die herausragenden Möglichkeiten der Schiffe. Wer verschifft, hat schöne, weil dauerhafte Vorteile. Schiffe, so man sie mit den richtigen Rohstoffen beladen kann, bringen am Ende Siegpunkte und nach jeder der nur drei Runden Einkommen, Konquistadoren, Betbrüder und/oder Punkte.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Das 361. Montagsspielen mit Rajas of the Ganges, Sushi Go Party, Chill & Chili und Furcht


RAJAS hatten wir bereits beim 359. Montagsspielen Ende 2017 gespielt. Und da wusste ich genau, was zu tun ist. Heute weiß ich wieder nicht mehr. Ich will unbedingt und ausschließlich über die Paläste das Spiel machen. Das hatte ich mir vorab so überlegt. Und wohin führt's? In den Geldmangel. Ich komme zwar gut auf der Siegpunktleiste voran, aber mit dem Geld will es partout nicht klappen. Auf der Geldleiste geht vor, dann wieder zurück. Ein zähes Geschäft. Immerhin ergattere ich relativ schnell den vierten Worker auf der Siegpunktleiste, aber der fünfte Worker, der auf der Geldleiste auf mich wartet, kommt erst viel zu spät zu mir. Bei Astrid läuft es runder. Sie macht es so wie ich beim letzten Mal: Märkte, Märkte, Märkte heißt Geld, Geld, Geld und nebenbei noch Siegpunkte über die Gebäude. Damit schafft sie 2 Pluspunkte, wir anderen kommen auf 9 und 15 Minuspunkte.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Das 356. Montagsspielen mit Kalimala und Cimono



Heute ist was verkehrt.

Erstens: Die Überschrift stimmt natürlich nicht. Natürlich ist es CALIMALA und KIMONO. Zumindest beim KIMONO springt der Rechtschreibfehler gleich ins Auge. Ob KALIMALA nun CALIMALA heißt oder auch nicht, ist nicht so offensichtlich.

Zweitens: Abonnentenspieler Marcus ist heute unser Gast. In meiner Nähe wohnen tatsächlich Abonnenten, quasi um die Ecke, also hinter der Kaserne. Sogar zwei… wobei der Zweite nur ein Mitleser und gar kein richtiger Abonnent ist. Aber unter Brüdern teilt man sich sicher noch mehr als nur die Fairplay.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Brain Storm, Gämsh Alpin, Futschikato und in kleiner Runde Word Slam beim 94. Großspielen


Es sollte was Lockeres an den Start, aber auch was Neues. Aus Essen hatte ich BRAIN STORM von Amigo mitgebracht. Das wäre doch was für die Großspieler, denn Spiele um Wörter finden wir eher gut. Karte um Karte wird aufgedeckt, zwei zusammen ergeben ein neues Wort. In der ersten Partie geht's Schlag auf Schlag, kaum liegt eine neue Karte, ist ein Wort schon genannt. Zu einfach?l Noch eine Partie! Und siehe, es geht noch schneller, weil es zu vielen schon bekannten Kombinationen kommt. Und die haben wir alle noch im Ohr. Nee, BRAIN STORM ist leider nix mehr für uns. Das Spiel wird jetzt in der Grundschule einer Mitspielerin erprobt. Dort ist es besser aufgehoben. Mal sehen, ob wir noch erfahren, wie es dort angekommen ist oder ob es dort ebenso floppt.

Ist doch klar: Altbier!

Wir sind noch zu sechst, deshalb schiebe ich schnell GÄMSH ALPIN ein. So ein social game kommt jetzt bestimmt gut. Jeder sammelt ein Quartett ... immer zwei Spieler gehören in ein Team. Wer nach wildem Getausche ein Quartett auf der Hand hält, sendet ein Geheimzeichen an seinen Partner, worauf nun der - wenn alles gut läuft - laut ,,Gämsh" ruft. Natürlich können auch die Gegenspieler das Tausch- und sonstige Verhalten der Mitspieler beobachten und ,,gegengämshen." Wer erkennt, dass jemand ein Quartett auf der Hand hält, ruft dann ,,Gegengämsh." Wer damit richtig liegt, erhält stattdessen den Punkt. Die hohe Kunst ist ,,Ausgegämsht." Sollte man wirklich nur rufen, wenn man sicher das Geheimzeichen einer anderen Partnerschaft erkannt hat, ansonsten verliert die Mannschaft des Rufers satte drei Punkte.

Dienstag, 1. November 2016

Das 321. Montagsspielen mit Costa Rica, Cottage Garden, Gämsh Alpin und Futschikato


Die Essen-Ausbeute ist sorgfältig ins Regal im Flur eingeräumt. Die Spiele des letzten Jahrgangs sind ins Lager verbannt. Ich bin startklar für das erste Nach-Essen-Montagsspielen. Wir schöpfen aus dem Vollen ... nur keine „dicken" Dinger, dafür habe ich für die heutigen Spiele die Regeln schon parat.

COSTA RICA ist wie Siedeln ohne Würfel. Nee! Eher wie Siedeln mit Entdecken und mit CAN'T STOP-Effekt beim Aufdecken der Plättchen. Und PACKEIS AM POL ist auch noch dabei. Je nach Gelände steigt das Risiko, dass der Expeditionsleiter zwei Plättchen mit Moskitos aufdeckt und deshalb dann gar nichts abbekommt und seinen Expeditionsteilnehmer obendrein verliert. Ansonsten wird, wenn der Expeditionsleiter verzichtet, reihum gefragt, wer die aufgedeckten Plättchen nehmen will. Wer nimmt, ist mit seinem Expeditionsteilnehmer ebenfalls raus. Bei nur sechs Expeditionen in COSTA RICA sollte sorgfältig abgewogen werden, für welche Beute man aussteigt. Eine Ersteinschätzung folgt.

Dienstag, 19. Januar 2016

Das 83. Großspielen am 01.12.2015 und die alljährliche Feuerzange

In diesem Jahrgang wird uns Großspielern richtig was geboten. Was haben wir nicht schon alles für Großgruppenspiele auf dem Tisch gehabt. In bester Erinnerung ist uns MYSTERIUM, in nicht ganz so guter MAFIA DE CUBA geblieben. Letzteres hat auch durchaus Potenzial, das ich hoffentlich auch noch mit den Großspielern ausloten kann.


Heute sind wir nur in kleiner Runde. Zu siebt können wir AGENT UNDERCOVER angehen. Einer ist Agent und muss herausfinden, an welchem Ort wir uns befinden. Alle anderen wissen nicht, wer Agent ist und wer nicht. Und genau das gilt es durch geschicktes Fragen herauszufinden.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Das 290. Montagsspielen (32/2015) am 07.12.2015 mit der Holden Isolde, Eight Epics und Heckmeck Extrawurm


Ich habe meinen Montagsspielern schon etwas voraus. DIE HOLDE ISOLDE ist mir durchaus bekannt. Und weil das eine sehr angenehme Begegnung war, stelle ich sie heute einfach auf den Tisch. Hübsch ist sie irgendwie nicht, aber ganz besonders schon. Beinahe hätte ich hier „schön“ geschrieben, aber so richtig gefällt sie mir nicht. Ihr Äußeres führt jeden neuen Mitspieler auf die falsche Fährte. Bei der Grafik erwartet man so gar nicht ein tiefgründiges und forderndes Spiel.

Das Schöne an der HOLDEN ISOLDE ist, dass man schon fast eine Spielesammlung erhält. Varianten und zusätzliches Material sind gleich mit dabei. Wir spielen deshalb zwei Mal mit der Holden: Erst das Grundspiel, und weil es uns so gut gefallen hat, gleich noch „Galanterie“ incl. „Das große Turnier“ hinterher. Die Ersteinschätzung folgt.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Rezension: Heckmeck Extrawurm von Zoch

Reiner Knizia: HECKMECK EXTRAWURM für 2-7 Spieler mit Illustration von Doris Matthäus bei Zoch Verlag 2015

Goldgelb gewinnt!

Als ich 2005 auf der Nürnberger Spielwarenmesse HECKMECK entdeckte, habe ich es gleich wieder abgetan: Noch so'n Würfelspiel … vom Knizia?! Und die Jury hat das auch wohl ähnlich gesehen und HECKMECK AM BRATWURMECK ebenfalls ignoriert. Als Ignorant kommt man doch prima durchs Leben … Von nix 'ne Ahnung, zu allem eine Meinung.

Aber ich bin ja lernfähig … hust … und bekam bei HECKMECK kurzdrauf eine Extra-Lehrstunde in Sachen Frustbewältigung. Da hatte ich mir einen schönen Stapel Würmer erwürfelt und musste dann zusehen, wie mir alle Würmer peu à peu abhanden kamen. Aha, so fies ist HECKMECK. Von da an war HECKMECK ein steter Urlaubsbegleiter, den ich nie selbst mitbringen musste. Irgendeiner hat das Spiel dabei, sei's auch nur in der Mini-Dosen-Version.

Heute ist HECKMECK tatsächlich bereits ein Klassiker, der schon einige Ableger erlebt hat. So ganz hat mich auch HECKMECK BARBEQUE nicht überzeugt. Das Original ist für mich wie mein bequemstes Paar Schuhe. Ich schlüpfe rein und es läuft und läuft und läuft. Jetzt aber gibt’s eine Erweiterung. Was wird’s sein? Passt mir der Schuh immer noch wie angegossen oder führen diese „modischen“ Applikationen eher zu Komplikationen?

Dienstag, 10. Februar 2015

Das 74. Großspielen am 02.02.2015 mit Zeitalter des Krieges und Finger weg!

Erstmal taucht nur Andrea auf. So wenige Großspieler kommen?! Wir sind wir doch ratlos. Kommt sonst keiner? Auf Schalke gegen Bayern und Glätte kommen wir zunächst nicht. Als kurz darauf Susanne auftaucht, kommen wir immer noch nicht auf Glätte, auf das Bundesliga-Spiel schon gar nicht. Susanne hat schließlich die weiteste Anreise, muss fast eine halbe Stunde über die Autobahn fahren.

Wir greifen sofort zu einem Spiel, denn wir wissen: Sobald wir anfangen klingelt es … und Steve steht vor der Tür. Also starten wir statt mit SCHÜTZENFEST mit ZEITALTER DES KRIEGES. Ist hier schon im Blog gelaufen, die Rezension steht aber nur in der Fairplay 110. Gelesen?! Ist auch zu fünft ein gutes Spiel, wir bringen es flott über die Bühne. Obwohl ich die Hälfte der Zeit wie der sichere Verlierer aussehe, robbe ich mich noch ran. Mit acht Punkten bin ich gleichauf mit Steve, der hat aber drei und nicht nur zwei Festungen erobert. Pech für mich …

Ich hatte ja zu Beginn Bedenken, dass ZEITALTER DES KRIEGES zu lange dauern könnte. Tut's aber nicht! Es hat zwar jeder mit einem anderen ein Hühnchen zu rupfen, trotzdem fallen die neutralen Festungen in der Mitte Festung für Festung. Ist da etwa einer an einem schnellen Spielende interessiert? Steve?

Donnerstag, 18. Dezember 2014

+ Mangrovia von Zoch

Eilif Svenson: MANGROVIA für 2-5 Spieler mit Illustration von Victor Boden bei Zoch Verlag 2014

Tja, wieder so ein Spiel, für das ein Thema zum Spiel gesucht wurde. Also kein Thema, das organisch zum Spiel passt. Ich werde es einfach verschweigen, nicht aber, dass hier wieder Punkte an allen Ecken und Enden, auf Feldern in Spalten und Reihen, auf uns Spieler warten.
So einfach kann man die aber nicht einsammeln. Es sind Vorgaben genau einzuhalten: Das Gebiet, in das eine Hütte gestellt werden kann, dazu noch die Kosten in Kostbarkeiten oder Amuletten. Das Ganze dann in einer Matrix aus Zeilen und Spalten (Götterpfade), überlagert von besonderen Gebieten (Stein- und Pfahlplatz). Und natürlich muss man sich Nachschub an Kostbarkeiten und Amuletten besorgen, sonst kommt man nicht an Hütten – manchmal sogar an zwei Hütten pro Feld – und damit nicht an Siegpunkte. Wobei Amulette für sich genommen auch Punkte bringen.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Rezension: Beasty Bar von Zoch

Stefan Kloß: Beasty Bar für 2-4 Personen mit Illustrationen von Alexander Jung bei Zoch 2014

Thema: Wer in Heaven's Gate will, muss sich vor dem Gorilla anstellen. Wen lässt er rein? Nur die beiden ersten Tiere in der Schlange ...

Optik: Ganz witzig, wenn auch ein bisschen fahrig. Vor allem die großen, dicken Karten sind – als solche – wunderbar.

Donnerstag, 3. April 2014

Rezension: Geistesblitz 5 vor 12 von Zoch

Jacques Zeimet: GEISTESBLITZ 5 VOR 12 für 2-8 Spieler mit Illustrationen von Gabriela Silveira bei Zoch 2013

Thema: Balduin, das Schloßgespenst, hat ein Date. Aufgeregt sorgt er für ein großes Durcheinander … Das Thema ist Banane, dafür spricht der Titel Bände. Ohne einen richtigen Geistesblitz guckt man schnell in die Röhre. Und diesmal muss der Geistesblitz noch größer sein, denn es ist jetzt schließlich schon 5 VOR 12.
Optik: Nicht mehr so klein, aber immer noch fein, es passt immer noch alles zueinander. Besonders gelungen sind die neun Figuren. Balduin, der Schlossgeist, hat sich gemacht, ganz in weiß und immer noch teuflisch grinsend, dafür aber mit dem Bärtchen eines Latin Lovers.

Freitag, 6. Dezember 2013

+ Finger weg! von Zoch

Peter Wichmann: FINGER WEG! mit Grafik von Oliver Richtberg für 3 bis 8 Personen bei Zoch 2013

Ein Quizspiel?! Das Genre ist doch sowas von tot … Hab' ich so gedacht, aber immerhin ist FINGER WEG! für bis zu acht Mitspieler. Das ist gut für uns Großspieler, also warum nicht mal wieder ein paar Fragen beantworten. Damit fängt's auch schon an. Sieben Themenbereiche, aber nur schräge Fragen. Sogar noch irgendwie kompliziert gestellt: Finger Weg .. von der Comic-Figur, die nicht von René Goscinny (mit-)erschaffen wurde. Und am Ende nur ein Punkt! Da stehen so viele drauf, von denen hab' ich noch nie gehört. Und der Blitz – also die Antwort – wird auch noch durch die Sicherungskasten verdeckt. Ich darf mich für eine Antwort entscheiden, tunlichst nicht für die mit dem Blitz. Aber weiß ich was? Also nehme ich Umpah-Pah. Von dem hab' ich schon was gehört. Diese Figur ist bestimmt von Goscinny. Und meine Mitspieler dürfen auch tippen, ob ich recht habe oder nicht. Wenn's stimmt, bleiben sie im Spiel, müssen später selbst eine richtige Antwort im Sicherungskasten finden. Hätte jemand sich dafür entschieden, dass Umpah-Pah tatsächlich richtig im Sinne von falsch ist, dann wär er jetzt raus, andernfalls hätte er 10 Punkte kassiert.So geht es weiter, bis die Stunde der Wahrheit schlägt. Wer ist dann noch im Spiel und hat Schweißperlen auf der Stirn?