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Montag, 21. März 2022

Das 476. Montagsspielen nur mit Kôhra

Wir haben Feuer gefangen. KHÔRA muss wieder auf den Tisch. Und dieses Mal zeigt uns Astrid, wie es ist, in Geld zu schwimmen. Sie hat Korinth gezogen, Korinth startet gleich mit vier Drachmen. Wie heißt es so schön: Geld bringt Geld und Astrid die Konzentration. Zielstrebig baut sie ihr Vermögen auf, erzielt regelmäßiges großzügiges Einkommen und schnappt sich auch fast alle Errungenschaftsmarker. Chapeau!

Und die Krönung ist ihre Spielendekarte, damit macht sie 10 Punkte am Ende zusätzlich und gewinnt mit 78 Punkten. Beim letzten Mal hatte ich mit Korinth und 68 Punkten gewonnen. Die anderen Städte: Olympia 70, Milet 68 und Argos 49 Punkte. Die zufällig gezogenen Städtekarten geben schon vor, wie sie gespielt werden wollen. Argos hätte mehr Krieg führen müssen. Nächstes Mal vielleicht.. Und vielleicht sind die verschiedenen Städte sogar doch ähnlich stark. Wissnwa abba noch nich!

Das 476. Montagsspielen (05/2022) am 07.02.2022 mit Astrid, Michael, Jürgen und mir.

KHÔRA: 4 geht gut – und gerne wieder

Head Quarter Simulation Game Club: KHÔRA: AUFSTIEG EINES IMPERIUMS für 2 – 4 Personen mit Illustration von David Chapoulet und Jocelyn 'Joc' Millet bei Hutter Trade GmbH + Co KG und IELLO 2021, Spieldauer 75 Minuten

Mittwoch, 9. Februar 2022

Das 475. Montagsspielen mit Kohra und wieder Kings & Creatures


Die letzte Partie KHÔRA war für uns die Lernpartie, Frischling Beni bekommt das heute gleich zu spüren. Und was haben wir Beni gepredigt: Geld ist wichtig und ein regelmäßiges Einkommen erstrebenswert, aber schwer zu steigern. Bei mir läuft es mit dem Geld, bin mit Korinth immer flüssig. Die anderen müssen sich zur Decke strecken, ich gehe einkaufen … die kleinen Wissensmarker, denn Korinth braucht dafür kein Militär. Und wenn ich's nicht brauche, dann spiele ich auch nicht darauf. Ich konzentriere mich auf Wirtschaft und Kultur.

Selbst die Politikkarten spielen mir in die Hand. Und die Entwicklung von Korinth treibe ich auch zielstrebig voran, komme bis zur letzten Entwicklungsstufe. Für meine eingekauften Wissensmarker erhalte ich 9x2 Punkte. Das soll wohl reichen...

Montag, 5. Dezember 2011

Rezension: Tokyo Train

Walter Obert: TOKYO TRAIN für 14 oder jede durch 7 teilbare Anzahl, in der Grundversion für 4, 6 oder 8 Personen bei Cocktail Games 2010, Vertrieb durch Hutter Trade

Thema
In der japanischen U-Bahn sitzen 2,3 oder 4x6 Passagiere nicht auf ihren zugewiesenen Plätzen, zwei oder mehr Schaffner sorgen für Ordnung auf den Sitzplätzen. Und das alles auf Japanisch.


Optik
Erstmal absolut unscheinbar. In der kleinen Metalldose stecken die Karten: Wer wie sitzen muss. In unserem Fall zu Vierzehnt brauchen wir die Passagierkarten eigentlich nur zum Kennzeichnen, wer welche Farbe spielt.


Mechanik
Vorne stehen die beiden Schaffner, wollen für Ordnung sorgen. Jeder hat seinen eigenen Wagen mit je sechs Mitspielern. Zwei nebeneinander, drei Reihen hintereinander. Und jeder der Mitspieler hat eine Farbe. Und schon bricht das Chaos aus: „Hatsugansei“ ruft der eine, „Nigawarai“ der andere Schaffner, dazu wird wild gestikuliert. Beide meinen jeweils den grünen Mitspieler in ihrem Wagon, der jetzt die Plätze tauschen soll. Es gibt eigentlich nur drei Gesten mit Händen und Armen: für den Wechsel zweier Personen in Längsrichtung von der hinteren zur vorderen Reihe, für den kurzen Tausch in Längsrichtung von der hinteren oder vorderen Reihe in die mittlere Reihe. Bleibt nur der Quertausch innerhalb einer Reihe. Und dazu wird auf Japanisch fröhlich gebrüllt: „Nihongakusha“ für Gelb, „Nakayasumi“ für Pink im anderen Abteil. Das Chaos nimmt seinen Lauf, besonders im Mittelgang zwischen den beiden Abteilen.


Fazit Natürlich muss jeder wissen, was der Befehl bedeutet und was gerade gerufen wird. Das erfordert eine gewissen Transferleistung … und gibt oft zu brüllendem Gelächter Anlass. Wenn der Schaffner vorne wie wild gestikuliert und schreit und sich im Zug nix bewegt, weil ein Passagier mal wieder verpennt, dass er gemeint ist.
Natürlich lässt sich das auch zu Viert, zu Sechst oder Acht spielen. Dann werden statt echter Menschen nur Karten auf dem Tisch getauscht. Was dem Spielwitz natürlich keinen Abbruch tut. An jeder japanischen U-Bahn steht aber auch ein Warnhinweis: Wer TOKYO TRAIN mit bierernsten Spielern spielt, mit Spielern die das Spielen zu ernst nehmen oder mit Spielern, die zum Lachen in den Keller gehen, dem ist das Betreten des TOKYO TRAINs verboten!

Ranking
Unter allen Spielen taugt TOKYO TRAIN als perfekter Eisbrecher, sorgt sofort für Stimmung, und live sowieso. Mit 14 oder 21 oder 28 Leuten ist TOKYO TRAIN ein echter Kracher, auch oder gerade weil mancher Schaffner ob seiner Aufgabe schier verzweifelt und wie wild gestikuliert. Es sind wirklich nur drei Befehle, und falls es doch nicht klappen will: „Tukosishemu!“ hilft bestimmt, macht alles wieder rückgängig.