Posts mit dem Label Parker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Parker werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 4. April 2017

Love Letter Premium Edition, Bluff, Kneipenquiz und Outburst beim 95., 96. und 97. Großspielen

Beim Großspielen spielen wir bestimmte Spiele durchaus öfter. BLUFF ist so der Spitzenkandidat, den wir entweder zu Beginn oder zum Ende des Großspielens auf dem Tisch haben. Aber das Spiel ist doch nur für sechs Personen? Wer hat das gefragt?! Mit zwei Spielen oder mit einem und meinem uralten Selbstbauspiel funktioniert BLUFF auch gut mit mehr als sechs Personen. Die Frage ist dann nur: Komme ich nochmal dran oder ist vorher schon jemand ausgeschieden? BLUFF ist zeitlos gut. Nur dass ausgerechnet mir der Fehler schlechthin unterläuft: Im normalen BLUFF ist anstelle der Sechs ein Stern auf dem Würfel. Bei meinem Nachbau habe ich die Eins als Stern umgewidmet, sieht jetzt aus wie eine Blüte. Und wenn ich dann sage, ich habe 13 Sechsen, liegen alle am Boden. Transformationsfehler! Ausgerechnet mir … wo ich doch genau wissen müsste, dass die Sechs eigentlich eine Eins ist.

Dienstag, 9. August 2016

Star Wars Risiko und Gauner raus! beim 314. Montagsspielen


Ist doch klar: Die letzten Mohikaner treffen sich in den Sommerferien zum Spielen allerneuster Neuheiten, die schon vor Essen erscheinen … oder auch nicht! Im Sommerloch bietet es sich doch an, es mit älteren Sachen zu füllen.

Wir füllen unser Sommerloch heute mit STAR WARS RISIKO. Michael startet als Rebell, da bleibt mir nur die dunkle Seite der Macht. Ja, ja, ja … Michael ist aktiv, ich kann abwarten. Michael polt Darth Vader um, vernichtet den Executor, aber erst nachdem er schon alle TIE-Fighter gelegt hat, schaltet das Schutzschild meines Todessterns aus. Sieht alles gut für ihn aus, er hat den Sieg quasi schon in der Tasche. Nur leider habe ich noch ein paar TIE-Fighter übrig, die Rebellenfelder säubern und so Bonusbefehlskarten in mein Kampfdeck spülen, die es meinen Fightern wiederum ermöglichen, Rebellenfelder zu säubern … bis das letzte Rebellenschiff zerstört ist und ich gewonnen habe.

Dienstag, 28. Juli 2015

Das 78. Großspielen am 23.06.2015 mit Kubb und Performance in Mecklenbeck

Der König ist tot ... es darf gejubelt werden!
Wir spielen heute wieder auswärts. Die frisch gemähte öffentliche Grünfläche in Mecklenbeck wurde uns so fürs KUBB-Spielen angepriesen, dass wir nicht Nein sagen können. Also spielt heute keine Horde Studenten KUBB in Münsters Grünanlagen sondern wir Großspieler. Bei den jüngeren Vorbeikommern ernten wir deshalb so manchen skeptisch belustigten Blick … Uns doch egal! Wir spielen dunkel gegen hell bekleidetet, Damen gegen Herren …

Was'n datt, was soll's werden, was könnte es sein?! ... gleich fällt die Klappe!

Und als es irgendwann zu dunkel und zu kühl wird, ziehen wir uns ins Esszimmer an den großen Tisch unserer Gastgeber zurück. Dann drehen wir erst richtig auf und spielen ausgelassen wie immer PERFORMANCE. Haben wir schon öfter getan, würden wir aber natürlich niemals in aller Öffentlichkeit tun. Zu viel Getöse und Gelächter für seriöse Menschen. Wie PERFORMANCE so ist und wie es geht, steht in meiner (schon älteren) Rezension aus der Fairplay.

Heute spielen Ralf, Elke, Betti, Jürgen, Johannes, Diane, Moni, Steve und ich.

Im Übrigen ist nur die Seite echt, in der das Logo auf den Bildern zum Logo oben auf der Seite passt. Alle anderen Seiten haben sämtlichen Inhalt von meiner Seite gestohlen.

Donnerstag, 7. März 2013

Rezension: Performance von Parker

Jeffrey Breslow und Howard J. Morrison: PERFORMANCE für 4 und mehr Spieler bei Parker 1992

Eigentlich gibt es bereits genügend andere Spiele, die sich des Themas Pantomime annehmen, als dass noch ein weiterer Titel hätte erscheinen müssen. Dass Parker sich erdreistet, den ungnädigen Kritikern trotzdem ein solches Spiel vorzusetzen, gehört bestraft! Und zwar auf der Stelle...
… wenn da nicht zum Spiel ein ungeheuer rasselndes Maschinchen gehörte, das der guten alten Pantomime zu neuen Erfolgen verhilft. Die 4 Karten mit den pro Durchgang darzustellenden Begriffen werden nämlich in einer Art Falltür aufgestellt, die nach jeweils ca. 7 Sekunden eine Karte verschwinden lässt. In der Spielregel wird diese Mechanik als Zeitklappe bezeichnet und ist optisch einer Regieklappe vergleichbar. Jeder Darsteller nimmt die obersten 4 Karten vom Stapel, wählt je einen der 4 möglichen Begriffe pro Karte und stellt die Karten in der Regieklappe nach Wahl auf. Natürlich sollte die Karte mit dem leichtesten Begriff ganz links stehen, denn diese Karte wird als als erste verschwinden.
Nur keine Hemmungen... und schon läuft die Zeit! Sieben Sekunden sind verdammt kurz und bringen erst recht ungeübte Darsteller auf höchste Touren. Besonders ärgerlich: Die gegnerische Mannschaft wird sich vor Schadenfreude biegen, wenn es einem Mitspieler so gerade nicht mehr gelingt, die erratene Karte rechtzeitig aus der Zeitklappe zu ziehen. Wer greift schon gerne ins Leere.
Die Begriffe sind unterschiedlich schwer darzustellen, schließlich werden mit 1344 Begriffen Anleihen aus allen Wortarten gemacht. Die Bandbreite ist daher ziemlich groß, und je nach (vermeintlicher) Schwierigkeit werden die Begriffe mit 1 bis 4 Punkten belohnt. Unter 16 Begriffen lassen sich ja die machbaren Begriffe herauspicken! Durch die stressende mechanische Zeitklappe bringt PERFORMANCE frischen Wind in jede Pantomime.

Ein Kritiker wäre kein Kritiker, wenn er nicht auch was zu mäkeln hätte: Die „Falltür-Schlitze“, in die die Karten gesteckt werden, sind leider nicht für normal-breite Blankokarten geeignet. Raffinierte Geschäftspolitik, sollte man meinen, ist damit doch weiteren teuren Ergänzungssätzen, z.B. für Kinder, Tür und Tor geöffnet. Preiswert ist das edel aufgemachte PERFORMANCE ohnehin nicht, mit 70 bis 80 DM sind Sie dabei.

p.s.: Soweit meine damalige Rezension aus der Fairplay Nr. 22, Ausgabe Winter '92. Ergänzungen hat es keine gegeben, und ich habe auch nie selbst irgendwelche Karten mit Begriffen beschriftet. Aber auch heute noch macht PERFORMANCE einen Heidenspaß und ist bei ebay eigentlich gut zu bekommen.


Zuerst veröffentlicht in der Fairplay

Sonntag, 11. April 2010

Das 146. Treffen der Montagsspieler (8/2010) am 22.03.2010

Heute sind wir wieder zu Viert. Drei Spiele kommen auf den Tisch. RAUMPIRATEN vom russischen Verlag Sirius, das alte RISIKO EXPRESS von Knizia und ein Kinderspiel: MAUSESAUSE.
TomDas Spiel des russischen Verlags ist komplett eingedeutscht und wird von Hutter Trade vertrieben. Die sind ja so etwas wie ein Gemischtwarenladen für Spiele, dem aber mittlerweile die Verlage ausgehen. Zoch geht zur Simba-Dickie-Gruppe, die auch Goldsieber verlegen, und eggertspiele kommt unter die Fittiche von Amigo.


Keine kneipentauglichen Untersetzer!
RISIKO EXPRESS erweist sich tatsächlich als ein gutes Würfelspiel. Knackig genug, um auch mögliche Längen auszugleichen. Wenn sich mehrere um bereits vergebene Bierdeckel streiten, kann das Würfelspiel etwas länger dauern. Vielleicht nicht ganz so lang, wie das echte RISIKO … Uns hat es jedenfalls Spaß gemacht. Gregor zeigt uns, wie es geht. Er kommt auf gut gewürfelte 11 Punkte. Tom folgt mit neun, Herbert mit sieben, und ich bin der Loser mit nur sechs Punkten. Dennoch, auch als Verlierer gefällt mir das Spiel. Ich hab's ja auch gekauft, spontan sogar. Das Ende … aller Spontankäufe trifft hier nicht zu, ich habe das Spiel gerettet. Verloren lag es mit abgewetzter Schachtel zwischen all den schönen Hochglanzspielen im Regal und wartete auf einen Retter. Ich habe es gerettet, nur um mir beim Auspacken fast die Finger zu brechen.
Schachtel mit zerstörter Umverpackung
Diese blöde Umverpackung für die Plastikdose treibt wohl jeden Käufer zur Verzweiflung. Erst der Seitenschneider befreite die Dose und damit das komplette Spielmaterial aus der Schachtel. Wer sich so eine komplizierte Verpackung wohl ausgedacht hat? Die Arbeiter in Asien, die erst die Verbindung von Spiel und Schachtel mit allerlei Drähten gefertigt haben? Oder doch Dr. Knizia?

Den Abschluss bildet das Kinderspiel MAUSESAUSE, das auch ganz alten Kindern gefällt. Als Geschicklichkeitsspiel mit Aktionspotenzial kommt es als Maus im Schafspelz daher, entpuppt sich dann aber doch als gewitztes Spiel mit einer Spur Taktik. Es kommt nämlich darauf an, welche der fünf angespitzten Zylinder man mit der Scheibe umschießt, um als erster die Karte mit den Farben der umgefallenen Zylinder aus dem Gewusel zu suchen. Anders herum: Wenn man die Karten im Blick hat, muss man nur treffsicher genug sein, um auch ja die passenden Zylinder umzuschießen.
Und dass ausgerechnet Herbert gewinnt, der bei Aktionsspielen sonst immer nur hintere Plätze erreicht, belegt, dass es sich bei MAUSESAUSE aus der Schmidtschen Easyplay-Reihe für Kids um ein eher besseres Kinderspiel handelt. Und wenn die Kinderspiel-Juroren, die alle schon ganz alte, vielleicht schon Großkinder … äh Großeltern sind, wieder ein Geschicklichkeitsspiel in ihre Auswahl aufnehmen müssen, dann doch bitte MAUSESAUSE.

Montag, 21. September 2009

+ Monopoly Deal

MONOPOY DEAL von Parker
Es gab da schon einmal ein MONOPOLY-Kartenspiel … von Winning Moves. Das hat mir gut gefallen, aber mit meiner Meinung stehe ich wohl alleine da. Im Urlaub in Dänemark haben wir es oft und gerne gespielt. Lag wahrscheinlich daran, dass es an der jütländischen Westküste sonst nicht viel Abwechslung gab.
Jetzt bringt Parker erneut ein MONOPOLY-Kartenspiel heraus, und ich bin natürlich wieder dabei. Diesmal gewinnt, wer als erster drei komplette Straßensätze zusammen bekommt. Fünf Karten hat man auf der Hand, zwei zieht man nach, drei darf man ausspielen. Ganz wichtig ist dabei das Geld, denn nur mit dem Geld auf dem Tisch kann man Mieten bezahlen, ansonsten wandern sofort auch Straßenkarten an den gierigen Vermieter. Mit den Straßenkarten kommt man dem Sieg näher. Wirklich? Viel wichtiger sind die Ereigniskarten. Die sind der Hammer, besonders wenn man das Spiel noch nicht kennt. Die hauen rein, drehen das Gefüge auf den Kopf. Man muss sie nur haben, dann hat man das Spiel im Griff.
Ersteinschätzung: An dieses Kartenspiel darf man keine hohe Erwartungen haben. Es funktioniert, wenn die Karten gut verteilt und der Nachziehstapel gut gemischt sind. Wir haben jedenfalls so gut gemischt, dass erst fast ausschließlich Geldkarten in unsere Hände kamen. Wie langweilig … Aber als dann auch die Klaukarten für ganze Straßenzüge ausgespielt wurden, haben doch die beiden Frischlinge Gregor und Herbert lange Zähne gekriegt. So ein verd... Glücksspiel. Man muss sich darauf einlassen, nur sehr wenig planen zu können, denn das Ende kam für uns nach zunächst gefühlt zu langer Spieldauer dann doch fast schon überraschend schnell. Der passenden Ereigniskarte sei Dank. Das was wir von MONOPOLY DEAL erwartet haben, wird tatsächlich ein bisschen übertroffen. Doch ganz nett ...
Gewinner: Gregor gewinnt tatsächlich dieses verd... Glücksspiel, obwohl Herbert lange Zeit wie der Gewinner aussah. Hatte er doch das meiste Geld und schon zwei Straßen zusammen. Es reichte nicht für ihn und auch nicht für mich. Und selbst Gewinner müssen nicht jedes Spiel mögen.