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Dienstag, 15. September 2020

Das 434. Montagsspielen mit Sencha, Glasgow und erneut CuBirds



Sencha
Im ersten Spiel geht’s mehr oder minder um Tee. Eher minder, japanischer Tee bestimmt nur die Oberfläche. Darunter steckt was ganz anderes: SENCHA ist eine Art Rennen um Punkte und Geld. Tempo zu verlieren, ist nicht gut, gar nicht gut. Das erfahre ich bereits in meinem zweiten Zug, da ist nämlich die Teepflückerin aus dem Vorrat schon bei Astrid gelandet. Sie kann zwei grüne Klötzchen von den Teeplantagen sammeln, ich nur einen. Und grüner Tee ist doppelt wertvoll, bringt viel Geld ein und einen Siegpunkt pro grünem Steinchen. Das soll sich später als mein sicherer Untergang entpuppen.


Allerlei Aktionen stehen zur Auswahl, neben dem Anheuern von weiteren Teesammlern, die mehr braunen oder pinken Tee sammeln können, aber leider keinen grünen Tee mehr. Also Haus auf einer Plantage bauen. Habe ich dort zwei, darf ich auch zwei Sorten Tee auf einen Schlag sammeln. Moment, das geht nur verzögert: Erst kaufen, dann bauen. Ich kann auch ein Haus auf einem separaten „Feld“ bauen, dann bekomme ich zu jedem Teeverkauf einen Yen mehr. Kleiner Spoiler: Auch das bringt's anfangs gar nicht. Besser stringent spielen, Tee sammeln und im nächsten Zug auf dem Markt verkaufen. Das Ganze ist garniert mit vielen kleinen Regeldetails.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Das 409. Montagsspielen nur mit Neom



Das Spiel lag die ganze Zeit über so, dass ich es jeden Tag sehen konnte. Oft genug hatte ich es schon in der Hand, und oft genug habe ich es wieder weggelegt. NEOM hatte ich mir kurz vor Weihnachten letztes Jahr zugelegt, dann ist es auf meinem gut sichtbaren „pile of shame“ gelandet. Da liegen Spiele unterschiedlichster Güte und aus unterschiedlichsten Gründen. NEOM ist ganz einfach deshalb darauf gelandet, weil es noch so manches Pflichtspiel für die Fairplay gab. Da bleibt ein Kaufspiel wie NEOM eben länger liegen.

Dienstag, 4. Juni 2019

Das 399. Montagsspielen mit Patchwork Doodle, Hexroller und wieder Flügelschlag



Unser Gast Beni vom Abonnentenspielen hat heute PATCHWORK DOODLE dabei. Ja, PATCHWORK DOODLE ist wie PATCHWORK, nur mit malen und für mehr als nur zwei Mitspieler. Welche Patchwork-Teile wir alle „einmalen“ dürfen, bestimmen die im Kreis ausgelegten Karten. Und wir bestimmen, wo wir das Teil auf unser Blatt malen, am besten so, dass am Ende keine Löcher bleiben und wir in drei Runden möglichst viele Punkte machen.

Wofür gibt’s die? Das größte lückenlose Quadrat bringt seine Kantenlänge im Quadrat als Punkte plus einen Punkt für jede überstehende anschließende Reihe oder Spalte. Alles klar?! Doch, doch … ist ja nicht schwer. Oder doch? Egal, drei Mal geht es zur Sache, wobei jeder im allerletzten Zug eines der drei übrig gebliebenen Puzzleteile auswählen darf. Das Teil kann man einplanen und vorausschauend Platz schaffen, wenn es dafür nicht schon zu spät ist. Außerdem gibt’s Sondermöglichkeiten, die jeder 1x pro Partie einsetzen darf. Das ist gut: Zuschneiden, spiegeln, einen Einer-Flicken malen …

Dienstag, 30. Januar 2018

+ Riverboat von Lookout

Michael Kiesling: RIVERBOAT mit der üblichen Illustration von Klemens Franz für 2-4 Spieler bei Lookout 2017

Der Unterschied ist signifikant. Zwischen Schachtelcover und Spielmaterial … auf jeden Fall optisch. Draußen in Großbuchstaben RIVERBOAT und eine Hafenszene mit Mississippidampfer, drinnen regieren kleine bis winzige Pappplättchen das Geschehen. Mississippidampfer haben nur einen geringen Anteil am Spiel, wir sind eher Herren von Pappplantagen – allerdings ohne Baumwolle und Sklaven. Vielleicht wären wir auch Bierbrauer, wenn es nicht schon HEAVEN & ALE gäbe. Irgendwie ist eine gewisse Verwandtschaft zwischen beiden Spielen spürbar. Könnten Schwestern sein ...

Donnerstag, 25. Januar 2018

Das 362. Montagsspielen mit Riverboat, FastForward: Flucht und Exploding Kittens: NSFW Deck


Auf RIVERBOAT habe ich auch schon ein Auge geworfen. Gut, dass Astrid es heute mitbringt. Es ist von Kiesling, der mit AZUL den diesjährigen Oberkracher im Roten-Pöppel-Bereich vorgelegt hat und mit HEAVEN & ALE einschließlich Co-Autor auch ein starkes Eurogame im Rennen hat. Obwohl, so 100% hat mir HEAVEN & ALE nicht gefallen. Jedenfalls steht es so in meiner Rezi in der Fairplay 122. Und leider, leider geht RIVERBOAT in eine ähnlich Richtung. Was da einem für ein superumfangreichen Punktesalat geboten wird, hätte ich eigentlich von Herrn Feld, aber nicht von Herrn Kiesling erwartet. Hierfür Punkte jetzt, dafür Punkte später und am Ende die große Abrechung. Ist nicht meins, aber Astrids schon. Eine Ersteinschätzung mit ein paar mehr Details folgt.

Mittwoch, 16. August 2017

Das 345. Montagsspielen mit 2x Bärenpark, Mystic Vale und The Lost




Ach ja, der BÄRENPARK. Als unsere Zoos fertig sind, haben wir ein gutes Gefühl. Das ist genau das richtige Spiel für einen Sonntagnachmittag mit der Familie. Nicht nur vom Spiel her, auch von der Optik. Alles ganz lieb, aber nicht zu harmlos, wenn man denn gleich die Variante mit den Auftragsplättchen spielt. Haben wir getan. Da muss man schon mehr Gehirnschmalz einbringen, eher abwägen, ob und wo man welches Zooplättchen platziert. Ob es nicht besser ist, die Aufträge zu erfüllen? Gerade der Fluss entpuppt sich trotz der nur drei Teile als wahrer Genickbrecher für die sonstige Zoo-Auslage. Den Fluss richtig unterzubringen, ist schon große Zoo-Kunst.

Imbissmeile
Die erste Partie ohne Aufträge gewinne ich so gerade mit 78 zu 74 Punkten. Es geht auf Schnelligkeit. Mir gelingt es doch etwas eher, die vier quadratischen Zooplatten komplett mit Gehegen, Spielplätzen, Imbissbuden, Wasserwegen oder Toiletten zu füllen. Wir spielen mit der Vorgabe der Auftragsplättchen: Eisbären, Grünanlagen und Tierhäuser. In der zweiten Partie kommen der Fluss, die Tierhäuser sowie die Imbissmeile – auch nicht ohne! - ins Spiel. Astrid zockt mich mit 96 zu 90 Punkten ab. Entweder haben wir dazu gelernt oder mit den Aufträgen kommen mehr Punkte ins Spiel.

Dann noch eine ganz besondere Perle. Die Idee, dreigeteilte Klarsichtkarten zu einer kompletten Karte in einer Kartenhülle zu kombinieren, ist schon brilliant. Diese Idee kommt in MYSTIC VALE als Deck-Building-Spiel daher. Im Grunde geht es darum, schneller als der Gegner an Punktekarten zu kommen. Dafür braucht man starke Karten, die einen nicht zu stark behindern. Und hier offenbart sich in unserer Partie schnell der Matthäus-Effekt: Astrid kommt viel eher als ich an starke Karten, die wiederum zu noch stärkeren Karten führen, was wiederum ihr die Mehrzahl aller Punkte einbringt. Sie deklassiert mich mit 54 gegen schwache 17 Punkte. In unserer Erstpartie wird der gegeben, die schon viel hat.

Dienstag, 8. November 2016

+ Costa Rica von Lookout

Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert: COSTA RICA mit Illustration von atelier198 für 2-5 Personen bei Mayfair/Lookout Spiele 2016

Costa Rica ist natürlich keine Insel zum Besiedeln, eher zum Erforschen. An den sechs Ecken starten Expeditionen, bei denen je eine Figur jedes Mitspielers teilnimmt. Wer an der Reihe ist, wird Expeditionsleiter und entscheidet a) welche Expedition sich ans Erforschen macht und b) wie viele Plättchen aufgedeckt werden. Doch Vorsicht! Die Expedition endet sofort, sobald das zweite Plättchen mit Moskito aufgedeckt wird. Das hat für den Expeditionsleiter ganz unangenehme Konsequenzen: Er verliert seinen Expeditionsteilnehmer und bekommt fast nix! Im besten Fall wenigstens noch die aufgedeckten Plättchen ohne Moskitos. Das freut natürlich die Mitspieler: Einer weniger, der Plättchen abgreifen kann.

Wir sind auf der Suche nach möglichst vielen Tieren einer Sorte. Es gibt häufigere und seltenere Tiere pro Landschaftssymbol. Wohin schicke ich die Expedition? In den Urwald, in den Sumpf oder ins Hochland. In dieser Reihenfolge steigt die Wahrscheinlichkeit, gleich zwei Tiere auf einem Plättchen zu finden; aber auch das Risiko auf Moskitos zu treffen. Wie lange decke ich dann auf? Wie viel Risiko geht? Spiele ich mit Verstand oder zocke ich auf Gewinn? Woran will ich das überhaupt festmachen? Kann ich mitzählen, auf welchem Terrain wie viele Moskitos raus sind?

Dienstag, 1. November 2016

Das 321. Montagsspielen mit Costa Rica, Cottage Garden, Gämsh Alpin und Futschikato


Die Essen-Ausbeute ist sorgfältig ins Regal im Flur eingeräumt. Die Spiele des letzten Jahrgangs sind ins Lager verbannt. Ich bin startklar für das erste Nach-Essen-Montagsspielen. Wir schöpfen aus dem Vollen ... nur keine „dicken" Dinger, dafür habe ich für die heutigen Spiele die Regeln schon parat.

COSTA RICA ist wie Siedeln ohne Würfel. Nee! Eher wie Siedeln mit Entdecken und mit CAN'T STOP-Effekt beim Aufdecken der Plättchen. Und PACKEIS AM POL ist auch noch dabei. Je nach Gelände steigt das Risiko, dass der Expeditionsleiter zwei Plättchen mit Moskitos aufdeckt und deshalb dann gar nichts abbekommt und seinen Expeditionsteilnehmer obendrein verliert. Ansonsten wird, wenn der Expeditionsleiter verzichtet, reihum gefragt, wer die aufgedeckten Plättchen nehmen will. Wer nimmt, ist mit seinem Expeditionsteilnehmer ebenfalls raus. Bei nur sechs Expeditionen in COSTA RICA sollte sorgfältig abgewogen werden, für welche Beute man aussteigt. Eine Ersteinschätzung folgt.

Donnerstag, 11. August 2016

Rezension: Isle of Skye von Lookout

Da waren wir in der Fairplay der Zeit voraus. Bereits vor Essen 2015 hatten wir in unserer 113. Ausgabe eine Rezension von ISLE OF SKYE. Und beinahe hätte ich vergessen Alexander Pfister, Andreas Pelikan und Lookout zum Gewinn des grauen Pöppels zu gratulieren. Hole ich jetzt gerne nach. Für mich ist ISLE OF SKYE fast schon ein rotes Spiel.


Alexander Pfister und Andreas Pelikan: ISLE OF SKYE für (2)3 bis 5 Spieler mit Illustrationen von Klemens Franz bei Lookout-Spiele 2015

Gutes Einlochen!

Der naheliegendste Einstieg: Die beiden Autoren haben gerade mit BROOM SERVICE den grauen Pöppel abgeräumt. Ein schöner Erfolg ... blablabla … Der üblichste Einstieg: Skye ist so eine schöne Insel … blablabla ...Und mein Einstieg ist: Können Sie kaufen, wenn Sie ISLE OF SKYE nicht zu zweit spielen wollen. Schluss, Ende der Rezi. Sie müssen nicht mal mehr den letzten Absatz lesen. Ausnahmsweise sind Sie mal im Vorteil, wenn Sie vorn anfangen zu lesen!


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Das 79. + 80. Großspielen August und September 2015

Just for the record:

08.09.2015 mit ISLE OF SKYE
Nanu, kein Großgruppenspiel?! Genau, diesen Termin haben nur ganz wenige auf dem Schirm. Macht auch nix, zu viert spielen wir ISLE OF SKYE. Moni spielt es das erste Mal und zockt uns gekonnt ab. Einhellige Meinung: Gutes Spiel. Fotos von der Isle of Skye haben wir aber dann doch nicht anschauen müssen. Ich hätte da einige …

Heute spielen Moni, Diane, Steve und ich.

Rocker in Portree

Freitag, 18. September 2015

+ Trambahn von Lookout

Helmut Ohley: TRAMBAHN für 2 Spieler bei Lookout 2015

Die TRAMBAHN ist natürlich höchstens der kleinste Bruder einer russischen Eisenbahn und nur ein entfernter Verwandter aller 18er-Eisenbahn-Spiele. Also nicht gleich die Erwartungen zu hoch schrauben. Und die ausgelegten Strecken enden alle der Lost City, so einfach und doch auch wieder nicht.


Dienstag, 15. September 2015

Das 280. Montagsspielen (22/2015) am 08.09.2015 mit Kraftwagen und Trambahn


Beinahe hätten wir LA GRANJA gespielt, ich hatte es schon in der Hand … da zog Astrid KRAFTWAGEN aus ihrer Tasche. Der Reiz des Neuen … Sie verstehen?!

Wir tasten uns ins Spiel: Wie, was, wann, warum? KRAFTWAGEN geht nur über drei Durchgänge, und schon im ersten erreichen wir tatsächlich eine gewisse Sicherheit. Astrid setzt auf Karosserien, ich auf Motoren. Mir fallen die passenden Entwicklungskarten zu. Starke Motoren haben den angenehmen Nebeneffekt, dass ein schlapper Rennwagen sehr bald zu einem echten Renner wird. Einmal den Motor angeschmissen, reicht es fast für eine komplette Runde.

Dienstag, 8. September 2015

Das 279. Montagsspielen (21/2015) am 31.08 nochmal mit Isle of Skye und Simsala... Bumm, mit Blockyou! sowie einem Oloroso Sherry


Heute muss ISLE OF SKYE noch mal ran, denn zu zweit hat es uns beim 277. Montagsspielen nicht so wirklich gefallen. Irgendwie fehlte da was … eben Michael, der heute als dritter Mann Plättchen kauft und verkauft. Und das funktioniert auch viel besser, als nur zu zweit. Endlich kommt mehr Fahrt auf, nicht nur dieses „Ich kaufe eines von deinen, du eines von meinen.“ Die Preisfindung wird deutlich erschwert, jeder von uns steht dann mal mit nur einem zugekauften Plättchen dar. Die eigenen sind an die Mitspieler gegangen. Der Preis war zwar teuer angesetzt, aber dennoch wohl zu niedrig …

Dienstag, 25. August 2015

+ Isle of Skye von Lookout

Neast Point - Isle of Skye

Andreas Pelikan und Alexander Pfister: ISLE OF SKYE für 2-5 Spieler mit Illustrationen von Klemens Franz bei Lookout 2015 im Vertrieb von ASS Altenburger Spielkarten

Der Titel ist schon gut gewählt. ISLE OF SKYE weckt gleich Sympathien. Ist schließlich eine tolle, sehr besondere und im Sommer voll überlaufene Insel. Für’s Spiel selbst ist die Insel allerdings ziemlich irrelevant. Hätte auch irgendeine andere Landschaft sein können, die wir aus quadratischen Plättchen zusammenpuzzeln.

Wie wir an die Teile kommen? Jeder zieht drei aus dem Sack und legt sie in einer Zeile vorm Sichtschirm aus. Hinter meinem Sichtschirm lege ich für zwei den Preis fest, eines bestimme ich für den Orkus. Wenn jeder damit fertig ist, kommen die Sichtschirme an die Seite.

Donnerstag, 20. August 2015

Das 277. Montagsspielen (19/2015) mit Da Luigi, Isle of Skye und einem Oloroso Sherry


War das Essen bei Luigi eigentlich gut? Hat uns Luigis Restaurant nicht doch gefallen? Wir gehen heute also nochmal hin. Wer weiß schon, ob es uns bei DA LUIGI heute nicht besser als beim letzten Mal schmeckt. Allerdings: Wenn es uns gar nicht geschmeckt hätte, wäre DA LUIGI heute eine zweite Chance verwehrt geblieben.

Wie ist sie nun … seine Küche? Das höchste Lob eines Münsterländers wäre: „Ist aber lecker“, wobei das „Aber“ zu betonen ist. Aber soweit kommt es auch heute wieder nicht. Heute kommen nicht andauernd unliebsame Gäste zu Luigi. Zu zweit geht’s, ist es deutlich planbarer und damit auch entspannter. Das tut DA LUIGI gut. Wir haben mehr Chancen, den Gästen komplette Gerichte zu servieren, bevor sie das Restaurant verlassen (müssen!). Es hagelt längst nicht mehr so viele Zitronen wie beim letzten Besuch. Außerdem kann man dem Gegenüber gezielter in die Suppe spucken und wichtige Zutaten auf dem Markt wegkaufen. Das Timing der Gäste ist viel entspannter.

Donnerstag, 19. Februar 2015

+ Murano von Lookout Spiele


Inka und Markus Brandt: MURANO für 2-4 Personen mit Illustrationen von Klemens Franz bei Lookout Spiele 2015

Puh! Da qualmen die Schornsteine der Glashütten, da rauchen die Köpfe der Spieler!

Die Regeln von Murano sind im Grunde zügig erarbeitet und erklärt, so dass keine Fragen offen bleiben. Alle Aktionen sind auf dem Spielplan eindeutig und übersichtlich mit Symbolen dargestellt, so dass es nach dem letzten Satz der Regelerklärung direkt los gehen kann. Und dennoch …

Jürgen fängt an, oder war es doch Wolfgang? Egal. In beiden Augenpaaren lese ich dasselbe: Was tun!? Ich vermute ganz stark, dass ich leider genauso verwirrt drein blicke wie meine lieben Herren Mitspieler. Nun gut, da müssen wir jetzt durch. So viele verschiedene Aktionen sind es eigentlich gar nicht, die wir mittels Gondelfahrt um die Inselgruppe ansteuern bzw. auslösen können. Die Verwirrung muss also an einem anderen Umstand liegen.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Rezension: Patchwork von Lookout Spiele

Uwe Rosenberg: PATCHWORK mit Illustrationen von Klemens Franz für 2 Spieler bei Lookout Spiele 2014

Kuscheliger Flickenteppich


Manchmal treffe ich auf Spiele, die sind genau passend, an andere sind nur allerhand Schnörkel angeklebt. Hier noch ein Stellschräubchen, da noch ein paar Punkte. Uwe Rosenberg ist mit einigen seiner Spiele so ein Meister des Mikromanagments, des Kleinkleins bei üppigem Material. Aber das sind nur seine „dicken“ Spiele.

Dienstag, 20. August 2013

Rezension: Snowdonia von Lookout und Interview mit Tony Boydell

Nur rauf!

Was habe ich nicht schon alles vergessen ... Die ganz alten Geschichten allerdings nicht, die bleiben, weil ich sie immer wieder erzähle. Nur vergesse ich schnell wieder, wem ich was schon erzählt habe. Ihnen noch nichts, oder?! … Wissen Sie eigentlich, wo es den besten Kaffee gibt? Und wie viele Buchstaben der längste Ortsname der Welt hat? Ich weiß es, sogar von einem, der Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch ohne zu stocken aussprechen kann. Der pensionierte Kanadier aus Wales hat mir in der Zahnradbahn gegenüber gesessen. Er auf der besseren Seite, hatte den Gipfel des Snowdon im Blick, ich blickte talwärts und musste mich an jeder größeren Steigung in den Sitz stemmen. Wäre ihm sonst womöglich noch entgegen gefallen. Wie im Spiel ging's für mich und meine Familie nur rauf. Bis zur Gipfelstation. Und oben war sogar klare Sicht.