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Dienstag, 20. August 2019

Das 403. Montagsspielen mit Silver & Gold, Texas Showdown, Penny Papers Adventures: Die Totenkopfinsel und noch wieder L.A.M.A.


Ich finde ja mittlerweile diese schwarzen abwischbaren Stifte echt zum Weglaufen. Gut, wenn das Spiel neu ist, dann ist alles o.k. Dann schmiert nichts … noch nicht. Aber wenn man öfter damit spielt, werden die Stifte schon noch schmieren oder austrocknen. SILVER & GOLD hat auch solche Stifte, mit denen wir auf plastifizierten Spielkarten malen bzw. Muster übertragen. Eine Karte vom Stapel gibt vor, welches Muster aus Quadraten wir auf unserer Insel aus lauter Quadraten abtragen dürfen. Und wenn die Insel vollgemustert ist, gibt’s Siegpunkte und eine neue Inselkarte. Weiter geht’s. Karte aufdecken, Muster eintragen. Palmen und Münzen auf unseren Karten sind lukrativer als ansonsten leere Inselfelder, aber die Insel muss immer voll ausgefüllt werden.

Dienstag, 30. April 2019

Das 396. Montagsspielen mit Villainous und Ohanami



Das hört sich doch interessant an: Disney kümmert sich mal um die dunkle Seite seines Schaffens. Also um all die Charaktere, die nur da sind, damit das Gute gewinnen kann. Wer fällt Ihnen da ein? Mir auf Anhieb so gar keiner, denn die Bösen habe ich alle verdrängt. Sind ja keine Sympathieträger. Heute tritt Astrid mit Malefiz gegen meinen Prinz John an.

Jeder hat sein eigenes Deck und auch ein eigenes Spieltableau. Darauf bewegen sich unsere Figuren: Groß und fett und aus Plastik. Wo sie stehen bleiben, können wir Aktionen ausführen, am Ende ziehen wir auf vier Karten nach. Aktionen gibt es so einige, und auf manchen Spielertableaus sind auch gar nicht alle zu finden. Aha?! Klingelts? Klar, oder?! Das Spiel ist asymmetrisch.


Und das merken wir schnell. Nach der ersten Partie lehne ich mich frustriert zurück: „Prinz John hat doch gegen dich keine Chance!“ Doch, doch, doch … hoffen wir inständig. In der zweiten Partie genau dasselbe Spielchen. Der Spielemotor von Prinz John kommt erst so richtig in Fahrt, da macht die liebe Malefiz den Sack zu. So! Und mit diesen beiden Charakteren ist all das Spielen, Machen und Tun so, als würde in China ein Sack Reis umfallen.

Dienstag, 12. Februar 2019

Rezension: Qwantum von Nürnberger-Spielkarten-Verlag

Anna Oppolzer, Stefan Kloß und Reinhard Staupe: QWANTUM für 2-4 Personen mit Grafik von Oliver Freudenreich bei Nürnberger-Spielkarten-Verlag GmbH 2018, angegebene Spieldauer 15 Minuten

Beinahe hätte ich meine schöne Rubrik „Ende allen Wiederspielens“ komplett vergessen. FRANTIC hat das Label nämlich nicht erhalten, obwohl es ein sehr passender Kandidat ist. Bei QWANTUM passiert mir das nicht, schließlich weiß ich ganz sicher, dass ich es nie wieder spielen werde.

Warum? Das Spiel nervt …

Dienstag, 8. Januar 2019

Das 388. Montagsspielen mit Reef, Qwantum und Spring Meadow



Ich finde ja, wir sollten mal wieder was Richtiges spielen, was Spaß macht und nicht immer nur diese Pflichtspiele. Deshalb spielen wir heute REEF, QWANTUM und SPRING MEADOW…

Was ist gut an REEF? Das ist doch die entscheidende Frage, die wir nach einer Partie noch nicht wirklich klären können. Also noch eine zweite Partie. Und was ist wirklich gut an REEF? Die Korallen aus Plastik? Nee. Das Interagieren? Och, gibt’s doch gar nicht. Die Planung für den Bau des Riffs, wo welcher dieser fiesen Plastiksteine hinkommt und auf welche Höhe? Ja, das muss man schon gut kalkulieren. Zu oft gerät man in einen Zwiespalt: Die Karte auszuspielen, um damit passende Korallenplastik für den Aufbau des Riffs zu erlangen oder sie besser für die Wertung einer bestimmten Farb- oder Höhenkombination benutzen? Und dabei noch das Spielende im Auge behalten, das einen sonst möglicherweise zu früh ereilt. Dann sind die schönen Pläne sofort verpufft.

Donnerstag, 21. April 2016

Das 302. Montagsspielen (10/2016) am 14.03.2016 mit Skull King Würfelspiel und nochmals Life is Life



Ich bin spät dran. Dieses Montagsspielen ist schon ewig her. Eigentlich ist das sogar kein „richtiges“ Montagsspielen, denn meine Donnerstagsspieler sitzen heute mit am Tisch. Also dann … das 1. MoDo-Spielen:

Nach dem ersten Fiasko beim letzten Montagsspielen gibt’s eine zweite Chance für LIFE IS LIFE. Mal sehen, wie die Donnertagsspieler auf dieses Spiel reagieren. Gut, die Karten sind ziemlich dünne – fühlt man sofort! – spielbar ist es natürlich trotzdem. Also „schwimmen“ wir, denn LIFE IS LIFE ist ein Verwandter des guten alten SCHWIMMEN oder 31.

Einmal zwingt uns die Regel zum Tausch. Danach wird die Auslage analysiert: Ist eine Verbesserung möglich. Falls nicht, wird geklopft … und schon nach dem allerersten Durchgang klopft der erste Mitspieler … und es waren weder Astrid noch ich! Beim letzten Mal passierte genau dasselbe: Nach dem ersten Tausch die Handkarten und die Auslage checken. Keine Verbesserung möglich? Falls ja, klopfen und aussteigen. Eine Regel, die zum einmaligen Tauschen zwingt, ist doch irgendwie eine Krücke. Vielleicht sind die Handkarten doch schon so gut, dass man gar nicht tauschen will aber dann doch muss. Wo ist denn dann das Spiel?

Dienstag, 8. März 2016

Das 298. Montagsspielen (6/2016) am 15.02.16 mit Legends, Last Spike und Life is Life


Die nächste Fairplay ist immer noch in Vorbereitung, deshalb gibt’s hier nur einen kurzen Statusbericht:

Das Ravensburger LEGENDS habe ich ja bereits als Pflichtspiel wegen der Rezension in der Fairplay 115 angekündigt. Heute spielen wir es nochmal … aber richtig! Dieses Mal bin ich der absoluter Loser. Es läuft immer irgendwie gegen mich, aber alles sonst für Jürgen. Und der kennt das Spiel noch gar nicht. Können blutige Anfänger einfach so die Nase vorn haben? Nee, und Jürgen ist auch kein Anfänger, sondern ein gewiefter Spieler, der uns nur weismachen will, dass er gar nicht so richtig weiß, worauf es ankommt. Trotzdem gewinnt er locker mit 73 zu 68 zu meinen läppischen 55 Punkten. Und wie wirkt sich so ein für mich ernüchterndes Ergebnis auf meine Rezension aus? Spiele, die ich verliere, sind doch immer schlecht! Das glauben Sie mir jetzt nicht wirklich, oder?!

Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezension: Qwinto von Nürnberger Spiekarten-Verlag


Uwe Rapp und Bernhard Lach: QWINTO für 2-6 Spieler mit sehr minimalistischer Grafik von Oliver Freudenreich bei Nürnberger Spielkarten-Verlag 2015


Thema: Och … Das große Thema lautet eigentlich: Welche Titel sind mit QWI… noch möglich? Vielleicht sollte QWINTO ja QUINTE heißen, aber mit einem Fünferinterval hat's ja auch nix zu tun. Immerhin sind Fünfecke auf dem Wertungsbogen.

Optik: Äh, kenn‘ ich doch schon irgendwie. Sieht so aus wie QWIXX, nur in Weiß. Könnte man für ein „me too“-Produkt halten, wenn es nicht vom selben Verlag wäre.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Das 292. Montagsspielen (34/2015) am 28.12.2015 mit Steam Time, Qwinto und Buttons


Rekord! Wir haben so oft gespielt wie in keinem Jahr zuvor. Das war abzusehen, denn unser bisheriger Jahresrekord ist längst schon eingestellt. Dass wir dieses Jahr 34x spielen liegt sicher auch daran, dass Astrid und ich häufiger zu zweit angetreten sind. Tun wir sonst ja nie, Minimum sind ansonsten drei Mitspieler. Spielerisch war 2015 für uns Montagsspieler ein erfolgreiches Jahr. Im November und Dezember über haben uns sogar 3x sonntags morgens getroffen, um in DIE LEGENDEN VON ANDOR – DIE REISE IN DEN NORDEN zu spielen.


Und heute: STEAM TIME von Kosmos ist ein sehr typischer Vertreter der Gattung „Wir optimieren … und optimieren … und optimieren.“ Ganz so negativ ist das Spiel für mich ja nicht gelaufen. Ich spiele konservativ, investiere von Anfang an in Luftschiffausbauten. Die bringen mir Runde für Runde Punkte und Edelsteine, und wer die früher hat, hat mehr davon. So oder so, ich optimiere mir den Sieg zusammen. Astrids Ersteinschätzung kommt bald.

Dienstag, 23. Juni 2015

Rezension: Träxx von Nürnberger Spielkarten „geht anfangs gut“

Steffen Benndorf und Reinhard Staupe: TRÄXX für 2-4 Spieler mit Grafik von Oliver Freudenreich bei Nürnberger-Spielkarten-Verlag 2015

Thema: … braucht es keins, ist ein durch und durch abstraktes Spiel.

Optik: Klar und funktional, wenn auch schlicht. Auf der Schachtel hätte ich mir einen Strich von Sechseckmitte zu Sechseckmitte zu … gewünscht. Dann hätte man gleich gewusst, dass in diesem Spiel Linien gezeichnet werden. Auf der Rückseite ist es dann tatsächlich dargestellt. Und wo finde ich das Jahr, in dem TRÄXX erschienen ist?

Donnerstag, 28. Mai 2015

Das 268. Montagsspielen (10/2015) am 04.05.2015 mit Marco Polo, Träxx und The Game … Spiel so lange du kannst


Wir haben Blut geleckt: MARCO POLO muss heute wieder auf den Tisch, gleich zwei Mal. Nach der letzten Partie finden wir die immer andere Ausgangslage einfach nur faszinierend. Das Spiel ist so schön variabel, dass jede Partie andere Planungen erfordert. Manchmal sind deshalb weniger und manchmal ganz viele Punkte drin.

In der ersten Partie zockt mich Astrid mit Raschid ad-Din Sinan mit 75 Punkten ab. Raschid muss nämlich gar nicht würfeln, darf seine Würfel immer schön passend einstellen. Ich habe Rubruk nicht wirklich im Griff und kann nicht alle Häuser verbauen. Mir fehlt einfach das Geld zum Reisen. Ich mache nur 56 Punkte. Da geht sicher noch was.


In der zweiten Partie startet Astrid mit Johannes Caprini, ich mit Mercator ex Tabriz. Und wieder zeigt mir Astrid, wo der Hammer hängt. Jener Herr Caprini kann sich von Oase zu Oase teleportieren und so in wenigen Zügen weit nach Osten reisen. Da liegt so manche lukrative Stadtkarte aus. Also kein Wunder, dass Astrid 57 Punkte zusammen bekommt. Mein Mercartor entpuppt sich als Graupe, weil Astrid nur wenige Rohstoffe kauft und ich so kaum mitverdiene. Ich muss mich mit nur 48 Punkten begnügen.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Das 267. Montagsspielen (09/2015) am 27.04.2015 mit DEM Spiel und Marco Polo


Wir müssen heute wirklich nochmal ran. Wie oft haben wir DIESES Spiel bereits gespielt? Macht alles nix, wir spielen DAS Spiel – heute, jetzt! Zu gut ist der Ruf, zu hoch wird es allerorten gehandelt. Dieses Mal wollen wir es DEM Spiel zeigen, sind gut eingespielt, wagen uns sogar an die Doppelprofiversion: Sechs statt sieben Handkarten, drei statt nur zwei Karten ausspielen … solange wie noch Karten im Nachziehstapel vorhanden sind.

Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension: The Game ... Spiel so lange du kannst! von Nürnberger Spielkarten "geht so"

Steffen Benndorf: THE GAME ... SPIEL SO LANGE DU KANNST! für 1 bis 5 Personen mit Illustrationen von Oliver und Sandra Freudenreich bei Nürnberger Spielkarten 2015

Auf der falschen Spur

Alles was mir zu THE GAME entgegenschlägt, ist Begeisterung und hauptsächlich eine Meinung: Alles super, toll, klasse, anders. Öh?! Ich hab’s doch solitär ausprobiert, hatte acht Karten auf der Hand und den Stapel zur Hälfte abgearbeitet, bevor nix mehr ging. Habe auf zwei Stapel meine Karten aufsteigend und zwei auf Stapel absteigend gelegt. Von der 99 zur 2 und von der 2 zur 99. Dass mich dabei ein Totenkopf angrinst, habe ich nicht mal gemerkt. Nur mich gewundert: Das ist schon alles?! Wo ist denn bitte die Herausforderung, wo ist denn da Spannung?

Aber da waren all die Anderen. Und der Chor mit anschwellendem Lobgesang. Boah! Muss wohl was dran sein? Mehr als PATIENCE?! Mehr als die Zwänge aus der zufälligen Kartenverteilung im Nachziehstapel? Klar, man darf absteigende Stapel eine höhere Karten ablegen, die genau um 10 größer ist als die zuletzt ausliegende Karte. Das schafft Luft und gilt selbstverständlich auch andersherum: Aufsteigend eine um 10 kleinere Karte auf den Stapel legen. Bestenfalls kommen noch ein paar Karten dazwischen. Auf die 58 die 63, dann die 67 und dann – tadah! – eine 57. Geht bestimmt auch besser! … oder gar auch niemals!

Dienstag, 5. Mai 2015

Das 265. Montagsspielen (07/2015) am 13.04.2015 mit Cacao, The Game … und Tichu


Abacusspiele hat mit Cacao alles richtig gemacht. Mit dem Spiel sowieso, aber auch mit der PR. Überall, an jeder Ecke, gibt es mittlerweile schon Rezensionen oder was auch immer über CACAO zu lesen. Alle Blogger sind bedient worden … und überall ist CACAO gut angekommen. Finde ich noch das Haar in der Suppe? Muss ich nicht auch einstimmen in den Lobgesang?

Tatsächlich: CACAO ist gefällig, ein Spiel ohne großen Aufwand, nach jedermanns Geschmack. In welche Schublade passt es? Auch da ziehen einschlägige Rezensenten schon ihre Schlüsse, aber hat schon jemand ein Spiel mit der 1b-Lage in Einkaufsstraßen verglichen? Gut, dann mach ich das mal.

Dienstag, 14. April 2015

Das 264. Montagsspielen (06/2015) am 23.03.2015 mit Stichling, Tausch Rausch, Träxx und Schützenfest


Das ist heute ein kurzes Montagsspielen mit vier verschiedenen Spielen, die uns allerdings dann doch den ganzen Abend beschäftigen. Jedes dieser Spiele dauert ja auch nicht lange.

Angefangen haben wir mit einem durchaus merkwürdigen Stichspiel, das eigentlich ganz traditionell ist … allerdings mit einer Besonderheit. Bei STICHLING werden gleichzeitig vier Stiche abgewickelt.

Bei STICHLING herrschen Bedienzwang und das Verbot, eine Farbe als Fehl in einen Stich zu werfen, allerdings nur so lange, wie nicht alle vier Stiche gestartet wurden. Sobald mindestens eine Karte in jedem Stich liegt, wird die Farbe zu Fehl, mit der kein Stich angespielt worden ist. Kapiert!? Heißt dann aber andersherum auch, dass nicht jeder Stich eine andere (Start-)Farbe haben muss. Grün darf also durchaus mehrfach gestartet werden, wird damit nie zur Fehlfarbe. Und Fehl darf man dann abwerfen, aber nur, wenn schon alle vier Stiche gestartet worden sind.

Samstag, 4. April 2015

Das 263. Montagsspielen (05/2015) am 23.02.2015 mit RoboRama, Carcassonne Goldrausch und The Game – Spiel ... so lange du kannst!


Zwei aus dem alten, eins aus dem neuen Jahrgang

Ist das schon der Kehraus für den alten Jahrgang? Wir sind noch immer nicht durch, weshalb wir vor THE GAME von NSV erst noch ROBORAMA und CARCASSONNE GOLDRAUSCH spielen.

ROBORAMA
... war für mich einer von drei Blindkäufen in Essen 2014. Soll man ja nicht machen, werde ich auch nicht wieder tun. Ich versprech’s – nicht Ihnen, aber mir! Und nix ist mit ROBORALLY, kommt erst gar nicht in dessen Liga. ROBORAMA ist ein aufgebohrtes HALMA, mit einigen Tücken.

Da lauert zum einen die „Ich kann meine Roboter nicht mehr ziehen“-Tücke auf uns. Die Zugmöglichkeiten werden durch eigenes und fremdes Tun immer eingeschränkter. Die Roboter – vier pro Spieler – kommen sich schnell in die Quere. Meine Roboter können so zugeparkt werden, dass kein regelkonformer Zug mehr möglich ist. Schade! Das passiert höchstens dann, wenn ich keine passende Zugkarte mehr frei habe. Hab' ich alle ausgespielt und sie mir nicht rechtzeitig zurück geholt? Selbst schuld ...