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Dienstag, 27. März 2018

Das 365. und 366. Montagsspielen mit Carthago und ein bisschen Kleinkram



CARTHAGO soll noch in die 123. Ausgabe der Fairplay. Kein Wunder also, dass es an zwei aufeinander folgenden Montagen unser Pflichtspiel wird. Die erste Partie mit Astrid und Jürgen verläuft etwas sperrig. Was da an verwobenen Mechaniken geboten wird, erfassen wir wie üblich erst nicht so wirklich. Dafür, dass wir in drei Dekaden à fünf Zügen uns keine Fehler erlauben dürfen, schlagen wir uns … wacker? Eher nicht, CARTHAGO erscheint uns doch als eher kaltes Spiel. Wer sauber spielt, alle Optionen erfasst, wird wohl wesentlich mehr als unsere mickrigen 36, 35 und 28 Punkte erzielen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Das 339. Montagsspielen mit Fantahzee und erneut The Arrival


THE ARRIVAL hatten wir schon beim letzten Montagsspielen auf dem Tisch. Heute verifizieren wir nur unsere Meinung. Meine Ersteinschätzung habe ich ja schon zum Besten gegeben.

FANTAHZEE ist ein Würfelspiel … leider hat es 28 englische Regelseiten und ist eigentlich ein simples Würfeldinges. Wieder ein Beispiel für eine völlig aufgeblasene Regel, die sich in allerlei Kleinkleinerklärungen verliert.

FANTAHZEE changiert zwischen dem guten KINGSBURG und dem schrägen UM KRONE UND KRAGEN, zwischen 'nem Dungeon-Crawler und dem guten alten KNIFFEL … und ist tatsächlich auch ein Deckbuilder wie DOMINION. FANTAHZEE will alles, gelingt aber längst nicht alles. Schön, das ist FANTAHZEE allerdings. Ich hätte es deswegen überhaupt gern mögen wollen.

Donnerstag, 8. Juni 2017

+ The Arrival von Game's Up

Martin Wallace: THE ARRIVAL mit Grafik von Robert Altbauer, John Ariosa und Rica Bünning für 2-4 Spieler bei Game's Up 2016

Thema: Der ewige Kampf: Gut gegen Böse. Die Fomori kommen von Norden, dringen tief in unser Land ein. Wir Spieler halten dagegen, aber nicht, dass wir gemeinsam gegen die Fomori kämpfen. Jeder für sich … denn es gibt zwei gegenläufige Siegbedingungen: Wenn die Fomori am Ende mehr Siedlungen als wir zusammen haben, gewinnt der, der die wenigsten Korruptionspunkte hat. Haben wir am Ende gemeinsam mehr Siedlungen auf dem Brett, gewinnt der, der die meisten Punkte machen konnte.

Dienstag, 6. Juni 2017

Das 338. Montagsspielen mit The Arrival und NMBR9


Diese dunkle Schachtel macht schon was her. Und es ist ein Spiel von Martin Wallace … und eine Neuauflage von MORDRED, eigentlich schon die dritte Auflage. Die erste weiße spartanische Ausgabe habe ich in der Fairplay 52 besprochen. Irgendwo tief in meiner Sammlung schlummert neben der ersten auch die zweite, dann bereits bunte Auflage … Habe ich nie gespielt. Oder wie's neudeutsch und typisch szenig heißt: Diese Ausgabe liegt auf dem „pile of shame“ der bislang nicht gespielten Spiele. Das soll uns mit THE ARRIVAL nicht passieren. Wir ziehen gegen die Fomori in den Kampf, die unsere Insel – möglicherweise Irland - überfallen. Jeder natürlich für sich. Das Spiel hat zwei gegenläufige Siegbedingungen und kann so oder so enden. Eine Ersteinschätzung folgt.


Und weil wir uns so ausgepowert haben, um jedes noch so kleine Pünktchlein gekchämpft haben, können wir den Abend gänzlich asozial beschließen. Bei diesem Spiel spielt wirklich jeder für sich allein, vollständig und ohne Einfluss von Mitspielern oder irgendwelchen Fomori. Dass mir NMBR9 gefällt, steht bereits im Blog. Die Jury hat es konsequent ignoriert, NMBR9 nicht einmal auf ihre Empfehlungsliste gesetzt. Macht ja nix, denn wir Montagsspieler mögen das Spiel und spielen es heute Abend gleich zwei Mal. Weil wir's gerne spielen … als Absacker. Jeder weiß, was zu tun ist und weil NMBR9 so schön friedlich ist. Keiner kann mir in die Suppe spucken … nur ich selbst. Astrid gewinnt mit 87 Punkten, bisher ihr bestes Ergebnis beim Montagsspielen. Die zweite Partie geht mit 85 Punkten an mich. In unserer Rangliste liegt Michael aber immer noch mit fabulösen 103 Punkten ganz weit vorne.

Das 338. Montagsspielen am 08.05.2017 (13/2017)