Cédrick Chaboussit: DISCOVERIES für 2 bis 4 Spieler mit Illustrationen von Vincent Dutrait bei Ludonaute 2ß15 im Vertrieb bei Asmodee
Discoveries
Thema: Die Entdeckungsreise vom Mississippi zum Pazifik zum Zweiten, dieses Mal mit Würfeln … wobei Karten erneut wieder eine Rolle spielen.
Und damit auch klar ist, wie es um den historischen Kontext bestellt ist, stehen Präsident Jeffersons Forschungsanweisungen und Entschuldigung im Regelheft. Eine Entschuldigung dafür, dass die Indianer im Spiel auch Indianer genannt werden. Sind deshalb die Indianer-Würfel grau?
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Mittwoch, 14. September 2016
Dienstag, 10. November 2015
Rezension: Lewis & Clarke von Ludonaute (Rezension aus der Fairplay 108)
Cédrick Chaboussit: LEWIS & CLARK für 2(-5) Spieler mit Grafik & Illustration von Vincent Dutrait bei Ludonaute 2014 im Vertrieb von Heidelberger
Tout à fait!
Glaubt man nicht, dass ausgerechnet Franzosen den Amerikanern ein so schönes Thema abnehmen. Die Eroberung des Wilden Westens gehört zum amerikanischen Mythos und ist jetzt in der Hand von Cédrick Chaboussit und Ludonaute. Und statt eines „Yeah“ erschallt jetzt ein fröhliches „Oui!“ Aber das Spiel selbst entbehrt jeder französischen Leichtigkeit, es ist tatsächlich zutiefst amerikanisch.
So viele schöne schnörkelige Möglichkeiten, und mit allen kann man scheitern. So richtig scheitern. Nix für deutsche Vollkaskomentalität. LEWIS & CLARK funktioniert ohne Netz und doppelten Boden. Unsere Expedition quer durch Nordamerika läuft ins Risiko. Jeder ist hier selbst seines Glückes Schmied. In den Weiten des Westens, gerade beim Übergang vom Fluss in die Berge ist Unachtsamkeit alles andere als hilfreich. Insofern ist LEWIS & CLARK Realismus pur. Diese Herren hätten ebenso gut scheitern können … auf Nimmerwiedersehen in die Ewigen Jagdgründe einziehen, besonders wenn sie südlich durch das Gebiet der Komantschen gereist wären. Dann hätte Präsident Jefferson oder sein Nachfolger vielleicht nochmal jemanden los geschickt, vielleicht sogar den Herren CHABOUSSIT & DUTRAIT. Franzosen dürften zu der Zeit im Mittleren Westen gelebt haben. Napoleon hat damals das französische Lousiana an die jungen Vereinigten Staaten verscherbelt.
Tout à fait!
Glaubt man nicht, dass ausgerechnet Franzosen den Amerikanern ein so schönes Thema abnehmen. Die Eroberung des Wilden Westens gehört zum amerikanischen Mythos und ist jetzt in der Hand von Cédrick Chaboussit und Ludonaute. Und statt eines „Yeah“ erschallt jetzt ein fröhliches „Oui!“ Aber das Spiel selbst entbehrt jeder französischen Leichtigkeit, es ist tatsächlich zutiefst amerikanisch.
So viele schöne schnörkelige Möglichkeiten, und mit allen kann man scheitern. So richtig scheitern. Nix für deutsche Vollkaskomentalität. LEWIS & CLARK funktioniert ohne Netz und doppelten Boden. Unsere Expedition quer durch Nordamerika läuft ins Risiko. Jeder ist hier selbst seines Glückes Schmied. In den Weiten des Westens, gerade beim Übergang vom Fluss in die Berge ist Unachtsamkeit alles andere als hilfreich. Insofern ist LEWIS & CLARK Realismus pur. Diese Herren hätten ebenso gut scheitern können … auf Nimmerwiedersehen in die Ewigen Jagdgründe einziehen, besonders wenn sie südlich durch das Gebiet der Komantschen gereist wären. Dann hätte Präsident Jefferson oder sein Nachfolger vielleicht nochmal jemanden los geschickt, vielleicht sogar den Herren CHABOUSSIT & DUTRAIT. Franzosen dürften zu der Zeit im Mittleren Westen gelebt haben. Napoleon hat damals das französische Lousiana an die jungen Vereinigten Staaten verscherbelt.
Montag, 6. Juli 2015
Rezension: Colt Express von Ludonaute „geht gut“
Christophe Raimbault: COLT EXPRESS für 2-6 Spieler mit Grafik von Jordi Valbuena bei Ludonaute 2015 im Vertrieb bei Asmodee
Thema: Ohja … Western … hat's als Spiel nicht leicht. Als Zugräuber räubern wir uns durch die Abteile und steigen ab und an auch aufs Zugdach.
Optik: Der erste Eindruck eines Mitspieler: Die Waggons sehen ja aus wie Jugendherbergsbetten. Egal, es sind immerhin sechs Waggons und eine Lokomotive in der Schachtel. Und natürlich macht es Mühe, die aus Kartonstanzteilen zu montieren. Egal, das klappt schon, denn als Belohnung spielen wir in und auf dem Zug. Rundherum kann, wer will, noch Kakteen oder kleine Felsen drapieren.
.:Rubrik:.
4 geht gut,
Asmodee,
Ludonaute,
Rezension
Dienstag, 13. Mai 2014
+ Lewis & Clark von Ludonaute
Cédrick Chaboussit: LEWIS & CLARK für 1 bis 5 Personen mit Illustrationen von Vincent Dutrait bei Ludonaute, deutsche Ausgabe bei Heidelberger 2014
Ein Wettrennen?! Danach sieht's auf den ersten Blick gar nicht aus, denn die Rennstrecke drückt sich gekonnt an den Rand des Spielfelds. Ist ja eigentlich auch nur eine Kramerleiste für Bewegungspunkte, die man sich über vielerlei Möglichkeiten verschaffen kann. Im eigenen Deck ist der Chef der Expedition, der Fleisch, Pferde und Kanus in Bewegung ummünzen kann. Die anderen „Personen“ sind Zuarbeiter, besorgen Holz, Felle und Ausrüstung. Und um die Zuarbeiter sollte man sich kümmern, die gibt’s nämlich zu kaufen. Felle und Ausrüstung muss man dafür bezahlen. Immerhin werden diese Arbeiter immer billiger, bevor sie ganz aus der Auslage verschwinden.
.:Rubrik:.
4 geht gut,
Ludonaute
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