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Dienstag, 17. März 2020

Rezension: Subtext von Edition Spielwiese

Wolfgang Warsch: SUBTEXT für 4 bis 8 Spieler mit Illustrationen von Muti – Folio Art bei Edition Spielwiese 2019 im Vertrieb bei Pegasus, Spieldauer 20 bis 40 Minuten

Nichts sprechen, nichts aufschreiben!

Ich hab’s vor jeder Partie bekundet: SUBTEXT ist das beste Spiel von Wolfgang Warsch … obwohl seine anderen Spiele total abgefeiert werden. Ich bin erstaunt, kann das gar nicht verstehen. Aber gut, bei SUBTEXT darf gemalt werden. Und das finde ich per se gut. Stört mich auch gar nicht, dass die Zettel, die SUBTEXT beiliegen die Größe kleiner Post-it-Zettel haben, allerdings ohne Haftstreifen. Das ist doppelt gut, denn dann können wir die Rückseite auch benutzen. Muss man ja machen, denn es ist wirklich nur ein Blöckchen winziger Zettel dabei. Dass die so winzig sind, muss sein, denn sonst passten die Kunstwerke nicht neben das große Spielbrett für den Punktestand.

Dienstag, 8. Januar 2019

Das 388. Montagsspielen mit Reef, Qwantum und Spring Meadow



Ich finde ja, wir sollten mal wieder was Richtiges spielen, was Spaß macht und nicht immer nur diese Pflichtspiele. Deshalb spielen wir heute REEF, QWANTUM und SPRING MEADOW…

Was ist gut an REEF? Das ist doch die entscheidende Frage, die wir nach einer Partie noch nicht wirklich klären können. Also noch eine zweite Partie. Und was ist wirklich gut an REEF? Die Korallen aus Plastik? Nee. Das Interagieren? Och, gibt’s doch gar nicht. Die Planung für den Bau des Riffs, wo welcher dieser fiesen Plastiksteine hinkommt und auf welche Höhe? Ja, das muss man schon gut kalkulieren. Zu oft gerät man in einen Zwiespalt: Die Karte auszuspielen, um damit passende Korallenplastik für den Aufbau des Riffs zu erlangen oder sie besser für die Wertung einer bestimmten Farb- oder Höhenkombination benutzen? Und dabei noch das Spielende im Auge behalten, das einen sonst möglicherweise zu früh ereilt. Dann sind die schönen Pläne sofort verpufft.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Das 387. Montagsspielen mit Spring Meadow, Sound Jack!, Penny Papers Adventures: Im Tal des Wiraqucha und noch Blöde Kuh



Wir geben uns heute das volle Programm, was wir allerdings erst auch gar nicht vorhaben. Die Spieldauer von SPRING MEADOW wird mit 15 Minuten pro Spieler angegeben. Wir sind etwas überrascht, dass wir die erste Partie nach knapp 20 Minuten beenden? Haben wir was übersehen?


SPRING MEADOW reduziert den Rosenbergschen Puzzlemechanismus à la PATCHWORK aufs Wesentlich. Wir legen nur noch in Tetris-Manier die schneebedeckte und fast weiße Bergwiese mit grünen Wiesenteilen ab. Die Auswahl der Teile läuft auf bewährte Weise wie wir es schon aus COTTAGE GARDEN kennen. Ein Wiesenteil nehmen und möglichst so legen, dass wir Zeile um Zeile der Schneewiese bedecken und dabei die Löcher im grünen Wiesenplättchen passgenau auf sichtbare Höhleneingänge im Schnee legen. Im Loch darf auch nur Schnee sichtbar bleiben.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Das 355. Montagsspielen mit Indian Summer und Santorini



INDIAN SUMMER hatten wir beim letzten Montagsspielen schon auf dem Tisch. Astrid und ich wissen bereits, wie der Hase läuft bzw. das Laub fällt. Es geht um Tempo und um Haselnüsse respektive Eichhörnchen. Astrid spielt heute – natürlich unangekündigt – auf Eichhörnchen, will damit das Tempo und damit das Spielende nochmals forcieren. Das geht aber so gerade nicht auf. Jürgen – der Neuling – hat die Nase trotzdem vorn, aber nur weil er am Ende ein paar wenige Haselnüsse noch im Vorrat hat. Sonst hätte ich gewonnen! Das will ich hier mal festhalten. Es geht im Spiel schließlich um den Waldboden und nicht um dämliche Haselnüsse … und schon gar nicht um Eichhörnchen. Ich hätte ja wenn, dann Astrid den Sieg gegönnt, die hat schließlich letztlich doch sehr offensichtlich auf Eichhörnchen gesetzt. Aber ohne große rote Laubfelder geht’s dann trotzdem nicht.

Donnerstag, 30. November 2017

Das 354. Montagsspielen mit Der Baum: Geister des Waldes, Indian Summer und Unmöglich!?



Was haben wir denn da? DER BAUM: GEISTER DES WALDES sieht optisch so ganz anders aus. Die Grafik wirkt ungewohnt, wir sind uns aber nicht schlüssig, ob's schön oder nur anders ist. Was wir tun? Wir bauen an einem Baum, legen Äste an, Blätter dazu oder Blüten, aus denen dann Früchte werden. Das geht ziemlich tiefenentspannt ab, jeder platziert seine Teile an den Baum ... jeder für sich.

Wir haben aber irgendwie das Gefühl, etwas übersehen zu haben. Das Spiel plätschert so dahin, wir sind beschäftigt. Was haben wir gemacht? Irgendein Detail müssen wir übersehen haben. Irgendwo muss doch der Spielwitz sein? Ich glaube, ich muss die Regeln, vielleicht sogar die Originalregel nochmal lesen. Heute bleibt das Spiel aus der Wertung. Es hinterlässt uns ziemlich ratlos.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Rezension: Cottage Garden von Edition Spielwiese

Uwe Rosenberg: COTTAGE GARDEN für 1 bis 4 Spieler mit Illustration von Andrea Boekhoff_REDLINE bei Edition Spielwiese 2016

Ganz großes Herz-Kino

Am Abend vor der Messe hab' ich's gesehen. Da saßen sie um einen Tisch vor dem Stand der Spielwiese und schnibbelten und klebten, was das Zeug hielt. Tja, ist wohl des Erstverlegers Schicksal, Schicksalsschläge zu ertragen. Was ist in die Bux gegangen? Die Randleisten auf Vorder- und Rückseite des Spielplans waren gleich, als die Spiele auf der Messe ankamen … und das hätte so nicht sein sollen. Irgendwie hat der Verlag das wohl vorher schon spitz bekommen, die passenden Aufkleber mitgebracht, um den Fehler zu beheben. Ich hab' dann selbst die doppelte Seite richtig beklebt. Eine Seite ist jetzt für ein, zwei oder drei Spielerinnen und Spieler. War gar nicht so schwer und fällt auch kaum auf.

Dienstag, 1. November 2016

Das 321. Montagsspielen mit Costa Rica, Cottage Garden, Gämsh Alpin und Futschikato


Die Essen-Ausbeute ist sorgfältig ins Regal im Flur eingeräumt. Die Spiele des letzten Jahrgangs sind ins Lager verbannt. Ich bin startklar für das erste Nach-Essen-Montagsspielen. Wir schöpfen aus dem Vollen ... nur keine „dicken" Dinger, dafür habe ich für die heutigen Spiele die Regeln schon parat.

COSTA RICA ist wie Siedeln ohne Würfel. Nee! Eher wie Siedeln mit Entdecken und mit CAN'T STOP-Effekt beim Aufdecken der Plättchen. Und PACKEIS AM POL ist auch noch dabei. Je nach Gelände steigt das Risiko, dass der Expeditionsleiter zwei Plättchen mit Moskitos aufdeckt und deshalb dann gar nichts abbekommt und seinen Expeditionsteilnehmer obendrein verliert. Ansonsten wird, wenn der Expeditionsleiter verzichtet, reihum gefragt, wer die aufgedeckten Plättchen nehmen will. Wer nimmt, ist mit seinem Expeditionsteilnehmer ebenfalls raus. Bei nur sechs Expeditionen in COSTA RICA sollte sorgfältig abgewogen werden, für welche Beute man aussteigt. Eine Ersteinschätzung folgt.