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Donnerstag, 19. Mai 2016

Das 305. Montagsspielen (13/2016) am 18.04.2016 mit Quadropolis Profi und Skull King Würfelspiel


Das letzte Mal hatten wir QUADROPOLIS in der 4x4-Standard-Version auf dem Tisch. Heute spielen wir auf der Rückseite der Stadtpläne. Es gibt 5x5 Bauwerke für unsere 5x5 Städte, neu dabei sind Bürogebäude … oder waren es Wolkenkratzer?

Es wird deutlich unübersichtlicher, zumal nicht mehr jeder einen eigenen Architektentrupp benutzt, sondern auf einen gemeinsamen Vorrat von Einer- bis Fünfer-Architekten zurückgreifen muss. Und wenn alle Zweier-Architekten schon „weg“ sind, sind bestimmte Plättchen fast nicht mehr zu erreichen. Vielleicht kann man noch einen Vierer-Architekten auf der gegenüberliegenden Seite derselben Zeile anlegen und das entsprechende Stadtplättchen abgreifen … oder über die entsprechende Spalte. Sonst ist wirklich Schicht im Schacht, das Plättchen für den Rest des Spiels verloren.

Montag, 9. Mai 2016

+ Quadropolis von Days of Wonder

Francois Gandon: QUADROPOLIS für 2 – 4 Spieler mit Illustration von Cyrille Daujean bei Days of Wonder 2016

Frei übersetzt: Vierstadt

Der Titel QUADROPOLIS ist Programm. Bis zu vier Spieler setzen vier Runden lang jeweils vier Architektenmarker ein, um den persönlichen, vier Reihen, vier Spalten, vier Bezirke großen Stadtplan möglichst punkteträchtig mit Gebäudeplättchen zu füllen. Doch zum Glück hat der Autor die Sache mit der Vier nicht bis ins Letzte durchexerziert, das wäre dann doch zu trivial.

Je nach Spieleranzahl geht es darum, eine in Anzahl und Anordnung variierende eigene Stadt zu schaffen, um dann über verschiedenste Gebäudekombinationen an Siegpunkte zu gelangen. Hochhäuser liegen am besten neben Parkanlagen, ein Bürgeramt in jedem Viertel ist von Vorteil, Häfen lassen sich lukrativ mit Industrieanlagen koppeln, Shops machen Einwohner glücklich, und, und, und ... Für die Punktwertung am Ende einer Partie müssen darüber hinaus alle Gebäude der eigenen City mit Energie- oder Bewohnerplastiken aktiviert sein. Wer das nicht schafft, dem nützen auch die schönsten Kombinationen nichts, denn nicht aktiviert ist wie nicht existent.

Dienstag, 26. April 2016

Das 303. Montagsspielen (11/2016) am 04.04.2016 mit Quadropolis, Imhotep und Halt mal kurz


So, da haben wir es auf dem Tisch: QUADROPOLIS ist ein Stadtplanerspiel, bei dem es darauf ankommt, eine Stadt zu bauen, bei der verschiedenste Gebäude sich gewinnbringend ergänzen sollten. Aus dem gemeinsamen Vorrat bedienen wir uns mit einschlägiger städtischer Infrastruktur. Was passt zu was? Kennt man ja … das bestimmte Kombis und hohe Häuser viele Punkte bringen. Nur leider wird die Auswahl durch unsere und fremde Architekten eingeschränkt. Die eigenen Archtiektenplättchen legen wir reihum außen an die 4x4-Infrastruktur-Auslage. Das Plättchen, worauf der Architekt mit seiner Reichweitenwert zeigt, gehört dann mir. Auf den neuen leeren Platz wechselt die Architektenfigur und blockiert die Reihe und Spalte für den nächsten Investor. Astrid versorgt uns demnächst mit ihrem Ersteindruck.

Dienstag, 25. November 2014

+ Five Tribes von Days of Wonder

Bruno Cathala: FIVE TRIBES für 2-4 Spieler mit Grafik von Clement Masson bei Days of Wonder 2014

Was für eine abstruse Geschichte … von einem verwaisten Thron im Sultanat Naqala. Alles Mumpitz, denn wir spielen heute im Sultanat Mancala. Kennen Sie, oder? Nur dass dieses Mal nicht Bohnen in Mulden, sondern Meeple in fünf Sippen(farben) auf Ortskärtchen verteilt werden.

Sonntag, 24. September 2006

+ Kleopatra und die Baumeister


Liveticker einer Partie

22:25
Server Unavailable.
22:24
Damit verabschiedet sich der Rezensent von der ersten Live-Berichterstattung. Auf Wiedersehen. Der Rezensent trägt jetzt immer eine Schutzweste.
22:23
Auch der letzte Mitspieler hat das Spielzimmer des Rezensenten enttäuscht und verärgert verlassen. Der Rezensent fragt sich, ob sie wiederkommen werden. Gibt es nach diesem Fiasko für diese Runde noch eine Zukunft?
22:22:41
Die Mitspieler und der Rezensent versuchen den Anschlag und das Spiel schnellstmöglich zu vergessen.
22:22:40
Der Rezensent öffnet sein Hemd. Die Mitspieler sehen nach, warum es nicht blutet. Der Rezensent trägt eine Schutzweste: „Sponsored by Days of Wonder“
22:22:39
Es fließt kein Blut. Die Mitspieler machen sich Sorgen. War der Obelisk nicht spitz genug?
22:22:38
Die Mitspieler warten weiter auf Blut.
22:22:35
Die Mitspieler warten auf Blut.
22:22:34
Der Rezensent stöhnt weiterhin vor Schmerz.
22:22:30
Mit voller Wucht rammt er aufgebracht dem Rezensenten den spitzen Obelisken in die Brust.
22:22:20
Der Freund des Ausdembauchspielens ist gar nicht tot und greift sich den Obelisken. Der Rezensent fragt sich, warum die Krokodile ihn nicht gefressen haben. Ist er zu zäh, weil schon zu alt?
22:22
Die Stimmung kippt gegen den Rezensenten. Dummerweise verrät er, dass es in einer anderen Runde genauso gelaufen ist. Dem Rezensenten wird vorgeworfen, vorsätzlich und wider besseres Wissen diese Graupe auf diese Spielrunde los gelassen zu haben.
22:13
Endlich ist das Spiel vorüber. Alle sind glücklich! Der Freund des Ausdembauchspielens wird den Krokodilen vorgeworfen. Er hat sich nicht um Korruptionsamulette geschert. Die anderen reden von Blendwerk und gestohlener Zeit.
21:51
Server Unavailable.
21:50
Die Mitspieler gähnen. Der Rezensent stämmt sich gegen die allgemeine Schläfrigkeit und erzählt von diesem großartigen Spiel und dem opulenten Material. Die Mitspieler schenken ihm keinen Glauben mehr. Der Rezensent gerät ins Zweifeln.
21:49
Spannung liegt keine mehr in der Luft.
21:10
Server Unavailable.
21:09
Der nächste Mitspieler denkt über seinen Zug nach ...
21:07
Der nächste Spieler hat bereits vorausgedacht und will seinen Zug schnell durchziehen. Leider kommt er mit dem Handling durcheinander. Welche Karten braucht er für den Thron und welche für den Obelisken? Der Mitspieler stöhnt, es fehlt ihm eine Karte. Übersehen! Er muss neu nachdenken, womit er nach kurzem Ärgern sofort beginnt.
21:06
Der Mitspieler vollendet endlich seinen Zug.
21:04
Der nächste Mitspieler wird aus der Unterhaltung gerissen und denkt ebenfalls über seinen Zug nach. Die anderen fangen an zu maulen, dass KLEOPATRA UND DIE BAUMEISTER ja ein reines Optimierungsspiel mit Null Interaktion sei. Der Freund des Ausdembauchspielens wird ausfällig und redet das Spiel schlecht. Der Rezensent versucht die Wogen zu glätten und weist auf die vielen Optionen hin. Die Spielrunde hält die Optionen für zu kompliziert, wo doch sowieso alles nur von den Karten abhängt.
21:03
Der Mitspieler vollendet auf Drängen des Rezensenten seinen Spielzug und ist unglücklich. Er ist unschlüssig, ob das auch wirklich der beste Zug war und versinkt wieder ins Grübeln.
21:02
Der Mitspieler denkt immer noch nach. Ein anderer Mitspieler erzählt vom Wochenende.
20:59
Der Rezensent entschuldigt sich für die Verzögerung. Ein Mitspieler denkt über seinen Zug nach. Sie haben nichts verpasst.
20:45
Server Unavailable.
20:44
Es geht los. Karten vom Markt holen oder im Steinbruch ein Objekt errichten? Alle rennen zum Markt, es sind viel zu wenig Karten auf der Hand. Was kann man damit machen? Grübeln ... bevor man überhaupt ans Bauen denken kann. Nach jedem Marktbesuch werden die Stände wieder aufgefüllt. Drei Marktstände füllen sich unterschiedlich. Pro Marktstand variiert die Anzahl der Karten – ob aufgedeckt oder nicht. Dem Rezensenten gefällt die Idee mit den zwei Kartenstapeln für den Markt. Ein offener wird mit dem verdeckten Stapel zusammen gemischt. Der Rezensent hält das für eine pfiffige Idee, die Mitspieler pflichten bei.
20:42
Ohne das Spiel zu spielen, halten es die Mitspieler für überfrachtet.
20:35
Viele Nachfragen verzögern den Anfang. Sind alle Resourcenkarten gleich verteilt? Nein. Welche Bedeutung haben die Sonderkarten? Die Mitspieler befragen die Spielhilfe. Was ist mit den Korruptionsamuletten? Wer am Ende die meisten hat, wird von den Krokodilen verspeist und hat verloren. Und warum muss man im Steinbruch nach jeder Bauphase würfeln? Jedes gewürfelte Ankh wird beiseite gelegt. Ist auf allen fünf Würfeln das Symbol zu sehen, wird der Hohepriester mit Geld bestochen. Wer am höchsten bietet, verliert Korruptionsamulette, wer zu wenig bietet, erhält welche dazu. Was ist mit dem Mosaik der Götter? Wer damit eine Fläche auf dem Dach des Palastes eingrenzt, die nicht mehr überbaut werden kann, darf dort eine seiner beiden Statuen platzieren und kann bei Spielende für jedes unbebaute Feld ein Korruptionsamulett abgeben. Gibt es noch mehr Details? Ja, jede Menge. Die Mitspieler stöhnen.
20:30
Es besteht Hoffnung, dass alle die komplizierten Regeln verstanden haben. Wofür man welche Karten braucht, steht auf Spielhilfen. Jeder bekommt eine. Es beginnt eine Diskussion, warum dieses und jenes diese Karten und nicht andere Karten kostet. Die Mitspieler geraten über die vielen unterschiedlichen Karten in Verwirrung. Die Spielgeschichte wirkt aufgesetzt, die Kosten für die Bauabschnitte willkürlich gewählt. Sockel und Thron kosten 3 Handwerker, 2 Marmorplatten und 2 Lapislazuli. Und warum braucht man dafür keine Steinblöcke? Erste Tendenzen, das Spiel abzukanzeln.
20:03
Die Gruppe ist sich einig: Das Plastik sieht billig aus. Der Rezensent hat Mühe die Regel zu erklären.
20:02
Die ersten ketzerischen Äußerungen über die Qualität des Materials.
20:01
Die Mitspieler treffen ein und bewundern voller Ehrfurcht das opulente Material. Es gibt genug Stühle in der Küche. Es kommt zu keinem Gedränge.
20:00
Die Übertragung beginnt. Herzlich willkommen zum ersten Liveticker einer Spielerezension. Es begrüßt Sie am Live-Ticker (heute als Rezensent) Wolfgang Friebe.
19:55
Der Rezensent begutachtet immer noch KLEOPATRA UND DIE BAUMEISTER von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc. Die Mitspieler sind noch nicht da. Viel Material ist in der Kiste. Sphinxen, Obelisken, ein Thron samt Podest, Säulenwände und der Türrahmen sind aus Plastik. Die Mosaiken der Götter, die Währung und die Korruptionsamulette sind aus Pappe. Der Schachtelboden wird umgedreht zum Palast. Dem Rezensenten gefällt das Material.
19:40
In wenigen Augenblicken beginnen wir mit der Übertragung.


Zuerst veröffentlicht in der Fairplay