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Freitag, 19. Februar 2021

Das 442. Montagsspielen mit Sagani und Fantastische Reiche




Wir wollen es nochmal wissen, starten heute wieder mit SAGANI. Uns ist das Thema ziemlich egal, außerdem wissen wir bereits, wie der Hase läuft. Kleinvieh macht bekanntlich zu wenig Mist, weshalb wir uns heute auf die dicken 10-Punkte-Plättchen stürzen. Doch viel hilft bekanntlich viel, aber dann doch nicht. Die alle rechtzeitig zu erfüllen, bevor einer von uns Schluss macht, gelingt nicht. Synergien sind erforderlich, so dass Kettenreaktionen und eine Menge „Klangscheiben“ wieder in meinen Vorrat zurückkommen. Wer sich zu viel zumutet, hamstert rote Klangscheiben. Dafür hagelt's dann am Ende zwei Minuspunkte pro Scheibe.

SAGANI ist mal wieder eines dieser topologischen Spiele, bei dem gilt: „Mensch sieht es oder Mensch sieht es eben nicht.“ Manches lässt sich taktisch planen, aber welche Plättchen dann aus dem Stapel kommen, leider nicht. Da sind dann durchaus Abwägungen zu treffen, wie lange man so ein ungeliebtes Plättchen an der Backe hat. Und ob ich mir damit bessere Optionen verbaue. Wer dies am besten im Blick hat, wird SAGANI gewinnen. Der Punkteunterschied ist diesmal besonders groß. Ist das dann Glück beim Nachziehen der Plättchen bzw. der Reihenfolge beim Nehmen der Plättchen oder doch eher der „bessere Blick“ auf die möglichen Synergien?

Dienstag, 2. Februar 2021

Das 441. Montagsspielen mit Sagani


„Willkommen in der Welt von SAGANI...“ Die Story vom Gleichgewicht der Elemente und harmoniebedürftigen Waldgeistern klingt merkwürdig. Im Spiel sind Miss- und Klangscheiben. Klingelt's jetzt? Egal, die Story ist so sehr Story wie das Spiel abstrakt. Muss sich ja irgendwie verkaufen.

Also frisch ans Werk, ein Plättchen aus der Fünfer-Auslage gewählt. Umso mehr Pfeile drauf abgebildet sind, desto mehr Punkte gibt’s, aber desto aufwendiger ist es, das Plättchen klingen zu lassen. Das gelingt nur dann, wenn andere Plättchen ortho- oder diagonal angrenzen, die dieselbe Farbe wie die Pfeile auf dem gelegten Plättchen haben. Um das im Spielverlauf zu markieren, werden die Holz-Chips - heißen im Spiel Klangscheiben – zunächst in der Mitte auf dem Plättchen gestapelt. Für ein 10er-Plättchen sind das vier Chips.

Dienstag, 29. September 2020

Das 436. Montagsspielen mit Monster Expedition und Big Monster


MONSTER EXPEDITION ist eine Neu-, Neu-, Neuheit. Die muss natürlich auf den Tisch. Schnell, schnell, schnell die Regeln lesen.


Ui, das sieht aber gut aus. Ist optisch ein Ableger von CARNIVAL OF MONSTERS. Das hat mir bereits gut gefallen. Die EXPEDITION ist allerdings ein Würfelspiel. Drei Camps geben die Farbe des Hauptwürfels vor. Die haben aller Wahrscheinlichkeit höhere Augenzahlen als die vielen schwarzen Würfel. Wir starten von den Camps mit den farbigen Würfeln und am Anfang nur zwei schwarzen Würfeln. Wir wollen natürlich Monster einfangen, die uns Punkte und Vorteile bringen. Also würfeln und alle Würfel gleichen Wertes rauslegen. Möglichst hohe Werte, denn viel hilft viel. 

Natürlich darf ich nicht nochmal dieselben Werte rauslegen, was zwangsläufig zu Fehlwürfen führt. Ich könnte auch vorher aufhören, aber nur dann, wenn ich ein Monster aus der Auslage kaufen kann. Und bei einem Fehlwurf verschwindet der oder einer der höchsten Würfel aus meiner (R)Auslage. Uh, böse.

Dienstag, 22. September 2020

Das 435. Montagsspielen mit Sencha und Man muss auch gönnen können



SENCHA ist für mich heute ein Pflichtspiel. Muss ja, denn Jürgen kennt es noch nicht. Wir sammeln wieder grünen, schwarzen oder pinken Tee. Und von den Einkünften kaufen wir mehr Arbeiter, bessere Arbeiter und Transportkarren. Und bauen auf den einzelnen Teeplantagen Häuser, damit wir dort überhaupt ernten können. Der Ablauf ist mir klar, glasklar. Und trotzdem mache ich den Fehler vom letzten Mal erneut. Ich lasse die einzige Teepflückerin liegen, die wertvollen grünen Tee einsammeln kann. Ich habe zwar eine, die anderen dafür ab sofort zwei. Wie doof das ist, erlebe ich schnell. Ich befinde mich in derselben Abwärtsspirale wie beim letzten Mal. Die anderen machen und tun, und ich schau zu. Boah! Selbst Schuld! Aber wenn ich die zweite Pflückerin genommen hätte, wäre Jürgen wahrscheinlich so drauf wie ich. Einen trifft es immer. Ich fühle mich wieder ziemlich abgemeiert. Habe ich das Spiel nur nicht im Griff?

Egal, das ist mir eh zu trocken, zu sehr Wettrennen, zu wenig Tee. Obwohl? Das Thema ist mir meistens schnuppe. Trotzdem … Jürgen und Astrid haben beide neun Punkte, bei Gleichstand gewinnt Jürgen. Immer, aber hier, weil er mehr Geld gescheffelt hat. SENCHA ist bei mir raus, auch wenn ich in der nächsten Partie nicht wieder mit demselben Fehler starte. Aber was ist, wenn ich der letzte Starter bin? Dann gibt’s definitiv keine zweite Grüntee-Pflückerin mehr für mich. Ist das ganze Spiel programmiert?

Dienstag, 15. September 2020

Das 434. Montagsspielen mit Sencha, Glasgow und erneut CuBirds



Sencha
Im ersten Spiel geht’s mehr oder minder um Tee. Eher minder, japanischer Tee bestimmt nur die Oberfläche. Darunter steckt was ganz anderes: SENCHA ist eine Art Rennen um Punkte und Geld. Tempo zu verlieren, ist nicht gut, gar nicht gut. Das erfahre ich bereits in meinem zweiten Zug, da ist nämlich die Teepflückerin aus dem Vorrat schon bei Astrid gelandet. Sie kann zwei grüne Klötzchen von den Teeplantagen sammeln, ich nur einen. Und grüner Tee ist doppelt wertvoll, bringt viel Geld ein und einen Siegpunkt pro grünem Steinchen. Das soll sich später als mein sicherer Untergang entpuppen.


Allerlei Aktionen stehen zur Auswahl, neben dem Anheuern von weiteren Teesammlern, die mehr braunen oder pinken Tee sammeln können, aber leider keinen grünen Tee mehr. Also Haus auf einer Plantage bauen. Habe ich dort zwei, darf ich auch zwei Sorten Tee auf einen Schlag sammeln. Moment, das geht nur verzögert: Erst kaufen, dann bauen. Ich kann auch ein Haus auf einem separaten „Feld“ bauen, dann bekomme ich zu jedem Teeverkauf einen Yen mehr. Kleiner Spoiler: Auch das bringt's anfangs gar nicht. Besser stringent spielen, Tee sammeln und im nächsten Zug auf dem Markt verkaufen. Das Ganze ist garniert mit vielen kleinen Regeldetails.