Dienstag, 8. September 2020

Das 433. Montagsspielen mit Space Explorers und CuBirds



Space Explorers
Eigentlich war SPACE EXPLORERS schon für das 431. Montagsspielen geplant. Haben wir aber nicht mehr geschafft, weil nicht mehr genügend Zeit und nicht genug Willen mehr da war, uns durch die Regeln zu kämpfen. Die Regeln sind sperrig, aber heute starten wir ins All, heuern Forscher an, um mit denen Siegpunkte zu sammeln und auch sowjetische bzw. amerikanische Raumfahrtprojekte zu verwirklichen. Dafür gibt’s auch Punkte. SPACE EXPLORERS endet, sobald einer 12 Forscher eingestellt hat oder das letzte der fünf Projekte verwirklicht wurde.


Als größte Hürde entpuppen sich die vielen unterschiedlichen Symbole auf den wunderhübschen Forscherkarten. Was bedeutet dies, was bedeutet das? Wir müssen viel nachlesen. Das Spiel ist deshalb genauso sperrig wie die Regel. Die habe ich vorgetragen, deshalb – so geht der Aberglauben – gewinne ich natürlich (31/23/24). So richtig hatten wir keinen Spaß an diesem Kartenspiel. Optisch ist es allerdings eine Wucht. Warum allerdings ein englischer Titel für ein Spiel mit realsozialistischer Optik gewählt wird, ist mir ein Rätsel.

CuBirds
Das ist ja schön. Schöne Schachtel, kubistische Vögel. Was wollen wir? Zwei Dreiersets oder sieben verschiedene Vögel in der Auslage, damit ist das Spiel gewonnen. Auslegen dürfen wir aber nur, wenn wir einen großen oder kleinen Schwarm einer Vogelart zusammengesammelt haben. Das machen wir über die Auslage. Liegt an einem Ende ein Papagei, müssen wir am anderen Ende alle Papageien auf der Hand anlegen, um die dazwischenliegenden Vögel auf die Hand zu bekommen … für einen Schwarm. Hört sich banal an, birgt aber einige Komplikationen. Die zu ergründen, lege ich Ihnen wärmstens ans Herz. Sollte mal keine solche Vogelklammer klappen, kann man – wieder alle – Vögel einer Sorte einfach so irgendwo anlegen und bekommt dafür zwei Karten vom Stapel. Auch diese Aktion sollte gut erwogen werden.


Der Rhythmus ist klar. Ablegen, nehmen und genau einen Schwarm auslegen. Muss man aber nicht. Vielleicht reicht's ja in der nächsten Runde für einen großen Schwarm. Noch ein ganz wichtiger Winkelzug: Kann ich alle meine Handkarten ablegen, müssen es alle anderen – ob sie wollen oder nicht! - auch. Dann hören Sie es stöhnen und jammern … Die Krönung: Alle bekommen wieder acht neue Karten auf die Hand, und Sie, ja Sie, dürfen gleich nochmal spielen. Dieser Doppelzug ist stark, so stark, dass er heute in einer Partie über den Sieg entscheidet. Der geht an mich. Ätsch!


In der zweiten Partie merken wir sofort: Die Karten sind schlecht gemischt, es kommen immer die gleichen Vögel ins Spiel, erst Elstern, dann die ganze Enten-Serie. Lektion gelernt. CUBIRDS verlangt nach exzessivem oder ganz professionellem Mischen. Mischmaschine? Quatsch! Einfach alle Karten auf dem Tisch verteilen und wie die Kleinkinder mischen. Hilft das? Erst für die nächste Partie. Die letzte Partie des Abends geht an Michael.


Wir sind uns einig: Toller Absacker! Aber was ist das? Zeigen die Karten schon Abnutzungserscheinungen. Tatsächlich … an den Kanten scheinen sich Vorder- von Rückseite trennen zu wollen. Besser sorgfältiger mischen und das kindliche Mischen lassen.

Das 433. Montagsspielen (15/2020) am 17.08.2020

Space Explorers: 4 geht gut für die Optik, 2 geht so fürs Spiel
CuBirds: 4 geht gut



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