Donnerstag, 19. Dezember 2013

Das 60. Großspielen am 03.12.2013 mit Word on the Street, Bam! und Einer ist immer der Esel


Ist doch schön, dass die Flut aus Essen ein paar Spiele an unsere Gestade anspült. Spiele, die wir in großer Besetzung spielen können. WORD ON THE STREET ist ja eigentlich nur für 10 Mitspieler, aber was soll's. Wir sind zu Elft, das wird schon klappen. In zwei Mannschaften, diesmal nicht in westfälischer Reihe, treten wir gegeneinander an. Wir suchen in jeder Runde nach dem richtigen Wort. Und was heißt richtig? Natürlich mit möglichst vielen Konsonanten, denn jeden Konsonanten dürfen wir auf unsere Straßenseite ziehen. Zwei Felder ist die Straße breit. Und kommt der Buchstaben von der Straße ab, dann gehört er endgültig uns. Acht der 17 Buchstaben brauchen wir, um zu gewinnen … und das Spiel entwickelt eine gewisse Dynamik.

„Nicht unter 16 Jahren“ steht da echt auf der Schachtel. Was für ein Glück, dass wir alle schon deutlich älter sind. So ein Spiel kann uns nicht schocken. Uns alle?! Nicht ganz, denn als die Karten mit teils schlüpfrigen, teils bösartigen Begriffen verteilt sind, klingelt doch das Alarmglöckchen. BAM! spielt sich tatsächlich fast wie WIE ICH DIE WELT SEHE... Und ein Vorgängerspiel unter dem Namen [_BLÄNK] als unautorisierte Übersetzung von CARDS AGAINST HUMANITY in einen gewissen zweifelhaften Ruf geraten ist … egal. In BAM! sollen ja gänzlich neue Begriffe sein, zudem von Spielern beigesteuert. Eher stört das Verwerfliche, das Amoralische, das ansonsten Unausgesprochene, das eindeutige „Too much!“ Wir schauen schließlich auch kein Prekariatsfernsehen, ebenso wenig wie wir jemals die BILD lesen. Offiziell jedenfalls nie.
Dass wir es dann nach dem ersten Durchgang doch weiterspielen, liegt vielleicht an mir und einem anderen Mann. Wir lachen uns richtig schlapp … was selbst die Damen zum Mitlachen animiert. So richtig pikiert ist dann fast keiner mehr. Wir sind uns natürlich im Klaren, dass wir eigentlich unter Niveau spielen. Was soll's! Selten haben wir so gelacht.

Zum Abschluss hab' ich dann noch EINER IST IMMER DER ESEL nachgeschoben. Was bekannt ist, hat es beim Großspielen leichter. Der ESEL ist ja schon beim November-Großspielen als Absacker gut angekommen.

Heute spielen Inga, Steve, Diane, Moni, Elke, Martin, Betty, Susanne, Andrea, Jürgen und ich.

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