Montag, 12. Januar 2009

+ Islas Canarias

ISLAS CANARIAS von Clementoni:
Siedler sollen auf die Insel kommen! So?! Hatten wir das nicht schon? Tatsächlich erinnern die Inseln – eine für jeden Spieler – an PUERTO RICO. Allerdings werden die Parzellen der Inseln nicht mit Plättchen, sondern mit kleinen und größeren Gebäuden bebaut, für die es am Ende Punkte gibt. Nur ganz selten, so man drei gleichfarbige kleine Gebäude errichten kann, darf man diese Gebäude gegen ein Plättchen (zählt am Ende satte fünf Punkte) austauschen, was einem auch niemand mehr nehmen kann.
Gesteuert wird das Inselleben als Kartenspiel. Auf den Karten ist immer genau vorgegeben, wo auf der Insel gebaut werden kann: Am Meer, am Gebirge, am Fluss ... so lauten die Vorgaben. Eine Karte wird für die eigene Insel gespielt und die entsprechende Parzelle bebaut, eine kommt in den Stapel. Ist eine Runde durch, wird der Stapel gemischt. Für jeden Mitspieler wird eine Karte aufgedeckt und dann die Rechtslage geklärt. Wer in der angegebenen ersten Vorgabe für den möglichen Bauplatz die meisten freien Parzellen besitzt, darf dort ein kleines Gebäude der vorgegebenen Farbe bauen. Besteht Gleichstand, wird die zweite Bedingung geprüft, etc. Jederzeit darf man im eigenen Zug zwei kleine gegen ein großes Gebäude (Palast, 3 Punkte) tauschen oder sogar auf ein Plättchen aufrüsten.
Wer die Mehrheit in einer der sechs Farben erreicht, bekommt ein Privileg. Die sind gerne genommen, bereiten aber auch Unbill. Immer wenn im Stapel einer der wenigen Piraten liegt, muss der Besitzer des zugehörigen Privilegs ein Gebäude abreißen. Die anderen nehmen's mit Freude.
Ersteinschätzung: Da zieht es einen durchs Spiel. Da sind nicht viele, schon gar keine schweren Entscheidungen zu treffen. Welche zwei Karten wähle ich oder ziehe ich lieber drei Karten nach? Verschaffe ich mir mit der Karte für den Stapel mir einen Vorteil, oder sahnt da jemand anderes ab? ISLAS CANARIAS ist einfach zu spielen, denn zu einem nicht geringen Anteil wird man gespielt. Viel Freiraum bleibt nicht. Für mich schrammt es knapp am „geht gut“ vorbei. Einmal spielen reicht für mich.
Gewinner: Rainer hat das beste Händchen und gewinnt knapp mit 19 Punkten vor Herbert und Gregor (beide 18 Punkte). Ich werde zu oft gebeutelt, komme nur auf 15 Punkte.

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