
Da spielen einige Mechanismen zusammen. Das Herzstück ist der Setzmechanismus, eine Art Versteigerung. Auf der variablen Auslage werden Münzen platziert. Worauf man legt, entscheidet welche Aktion man wählt. Je länger das Setzen voran schreitet, desto teurer werden die Felder. Für jede orthogonal angrenzende Münze muss zusätzlich ein weitere Münze bezahlt werden. So kommt man an Edelsteine, die man in Gebäude eintauschen kann. Mit denen, oder mit Wald oder Wildgehegen, wird das eigene Parkgelände zugepflastert. Wenn der Erste seine vierzehn Parzellen bebaut hat, ist DIAMONDS CLUB zu Ende. Wer dann die meisten Punkte hat, gewinnt.
Ersteinschätzung: Das geht locker von der Hand. Allerdings wird man schon qua Thema in die Irre geleitet. Mit Edelsteinen zu arbeiten lohnt sich nicht immer, denn es geht auch um Schnelligkeit. Und da sind Wälder, für die man nur zwei bzw. drei beliebige Edelsteine zahlen muss, viel effizienter. Und auch die Gehege, für die man gar keinen Umweg über die Edelsteine machen muss. Die kann man schon direkt beim Kauf abgreifen. Aber diese Erkenntnis wächst erst, wenn es schon fast zu spät ist. Beim nächsten Mal werden wir anders spielen. Aber was ist, wenn alle nur auf Gehege spielen? Dann gewinnt sicher derjenige, der ganz konventionell auf Gebäude – auf Palmenhaus, Orangerie, Brunnen oder Rosengarten setzt.

Hallo!
AntwortenLöschenDas ist ja ein Kracher! Ich habe das Spiel jetzt sichelich schon 10 bis 15 Mal mit meiner Frau (und einmal auch zu viert) gespielt und die Tiergehege waren bisher immer sehr unbeliebt! Ich habe nicht gedacht, dass man damit tatsächlich gewinnen kann! Einen Punkt für das Spiel, das scheinbar mehr Wege als gedacht zum Sieg zuläßt!!!
ode