Freitag, 5. Februar 2016

Rezension: T.I.M.E STORIES von Space Cowboys

Manuel Rozoy: T.I.M.E STORIES mit Illustrationen von Pascal Quidault u.a. für 2-4 Personen bei Space Cowboys 2015 im Vertrieb bei Asmodee

Wir nehmen uns die Zeit: Für uns Donnerstagsspieler ist T.I.M.E STORIES unser diesjähriges Greets(p)iel:

Vier Irre in der Anstalt

Da haben wir ja einen schönen Auftrag … und was diese Zeitreise kostet!? Da können wir nicht ewig in der Irrenanstalt irrlichtern, sondern müssen so schnell wie möglich den Riss in der Zeitlinie finden. Alles sehr glaubhaft, denn heutzutage alles mit den immensen Kosten zu begründen, wird uns seit Jahr und Tag eingebläut. Und deshalb haben wir für unseren ersten Anlauf, die Irrenanstalt zu untersuchen, auch nur 25 Zeiteinheiten. Obwohl … wäre es da nicht effizienter und auch kostengünstiger, für den ersten Versuch mehr Zeit einzuräumen. Ohne irgendeine Ahnung tappen wir schon ziemlich im Dunkeln. Mit mehr Erfahrung schaffen wir das beim nächsten Mal sicher besser. Das Murmeltier grüßt schließlich auch immer und ewig mit derselben Story.

Dienstag, 2. Februar 2016

Das 84. Großspielen am 05.01.2016 mit Senioren-Werwölfe, Tabu und Pairs


Wir sind heute viele, erst 10, dann 12. Da muss was Bekanntes und Bewährtes auf den Tisch. DIE WERWÖLFE VOM DÜSTERWALD hatte ich Silvester noch gespielt, das passt jetzt auch gut.

Wir spielen zwei Mal die Seniorenversion. Die ist ohne Aufstehen und Rumlaufen, ohne Antippen und nur mit Erzählen. Außerdem sind die Rollenkarten schon so sehr bespielt, dass man bei genauem Hinsehen erkennen könnte, wer wer ist. Also lege ich die Karten so auf den Tisch, dass eine eindeutige Zuordnung gegeben ist, aber keine Karte mehr vor den Spielern liegt. Vor der ersten Runde, wenn alle ihre Augen geschlossen haben, rufe ich nacheinander jeden Dörfler auf, zeige ihm seine Karte … und hoffe, dass das Gedächtnis noch so gut ist, eine Runde zu überstehen, ohne die eigene Rolle zu vergessen. Nicht umsonst ist es die „Seniorenversion.“

Sonntag, 31. Januar 2016

Das Ende … des Nochmalsspielens

Wer Bücher oder Filme bespricht, ist klar im Vorteil. Einmal lesen, einmal anschauen, schon steht die eigene Meinung. Solche Kritiker hängen nicht von fremden Eindrücken ab. Meine Meinung zu Spielen entsteht natürlich auch aus den Eindrücken meiner Spielegruppen. Wie kommt das Spiel an? Läuft es vielleicht in einer anderen Gruppe nicht anders oder sogar besser? Kann ich das als Kritiker richtig filtern? Oder sind mir gar Fehler unterlaufen? Bin ich mir immer sicher, ob ich alles richtig gespielt habe? Wie schön wäre es, wenn eine einzige Partie reicht, um einen vollständigen Eindruck zu erhalten, den ich gleich niederschreiben kann.

Dienstag, 26. Januar 2016

Das 294. Montagsspielen (2/2016) am 11.01.16 nur mit Domus Domini


Die Schachtel ist ein echtes Geschoss: richtig schwer, gut gefüllt und sehr ansehnlich. Gut, dass alles schon ausgepöppelt, also alles fürs Losspielen vorbereitet ist. Gut auch, dass Astrid uns die Regel erklärt. Wir kommen schnell ins Spiel, allerdings belassen wir es heute Abend mit diesem einen Spiel. Gegen 22:00 sind wir durch, mit dem Spiel und mit Denken.

Eigentlich ist das Spiel ums Klosterleben und Pilgern nach Cluny gar nicht soooo anstrengend. Nach der ersten von fünf Runden sind wir gut im Spiel, sehen die Zusammenhänge und ölen unser klösterliches Maschinchen. Wir schicken Laienbrüder auf den Acker, um Gemüse anzubauen. Wir schicken Laienbrüder ins Kapellchen, das wir nach und nach errichten, nur um auf dem Pfad nach Cluny unseren Karren voran zu kommen. Wir produzieren Käse, Wein oder Gemüse, um ebenfalls voran zu kommen. Aber tunlichst nicht an die Spitze, denn dann kann man erstens angebettelt werden und bekommt zweitens weniger Taler.

Das Anbetteln ist schon tricky und ein wirklich gelungener Mechanismus. Anbetteln funktioniert nur bei Spielern, deren Karre weiter vorne oder wenigstens gleichauf steht. Und weil das Einkommen von der Reihenfolge abhängt, je weiter hinten desto höher, ergeben sich durchs Anbetteln doch noch einige, manchmal ungeplante Verschiebungen. Plötzlich steht man mit ein paar Talern weniger da als kalkuliert, schon geht der Plan nicht mehr ganz auf.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezension: Qwinto von Nürnberger Spiekarten-Verlag


Uwe Rapp und Bernhard Lach: QWINTO für 2-6 Spieler mit sehr minimalistischer Grafik von Oliver Freudenreich bei Nürnberger Spielkarten-Verlag 2015


Thema: Och … Das große Thema lautet eigentlich: Welche Titel sind mit QWI… noch möglich? Vielleicht sollte QWINTO ja QUINTE heißen, aber mit einem Fünferinterval hat's ja auch nix zu tun. Immerhin sind Fünfecke auf dem Wertungsbogen.

Optik: Äh, kenn‘ ich doch schon irgendwie. Sieht so aus wie QWIXX, nur in Weiß. Könnte man für ein „me too“-Produkt halten, wenn es nicht vom selben Verlag wäre.

Dienstag, 19. Januar 2016

Das 83. Großspielen am 01.12.2015 und die alljährliche Feuerzange

In diesem Jahrgang wird uns Großspielern richtig was geboten. Was haben wir nicht schon alles für Großgruppenspiele auf dem Tisch gehabt. In bester Erinnerung ist uns MYSTERIUM, in nicht ganz so guter MAFIA DE CUBA geblieben. Letzteres hat auch durchaus Potenzial, das ich hoffentlich auch noch mit den Großspielern ausloten kann.


Heute sind wir nur in kleiner Runde. Zu siebt können wir AGENT UNDERCOVER angehen. Einer ist Agent und muss herausfinden, an welchem Ort wir uns befinden. Alle anderen wissen nicht, wer Agent ist und wer nicht. Und genau das gilt es durch geschicktes Fragen herauszufinden.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Das 293. Montagsspielen (1/2016) am 04.01.2016 mit Pi mal Pflaume, Chimera, Willkommen im Dungeon und Carcassonne – Über Stock & Stein


Ach, heute lieber nur Kleinigkeiten. Irgendwie steht uns Herren der Sinn nach leichter Kost. Ob wir die bekommen? Es reicht für ein paar kleinere Spiele …


Und starten dann doch mit einem Hirnverzwirner. Beim Stichspiel PI MAL PFLAUME geht es von hinten durchs Knie ins Hirn. Wir sind erst noch ein bisschen geblendet ob der auffällig schönen Karten, aber im Ernst: So richtiges Kartenkloppen ist das nicht. Zu viele Windungen beim Früchtesammeln, zu viele Verwicklungen beim Punktemachen, zu viele Sonderfunktionen bei den Karten. Zumindest so viele, dass uns eine Partie reicht. Reicht's für eine Ersteinschätzung? Mir schwirrt noch der Kopf, muss mich erst noch sortieren …

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