Dienstag, 26. April 2016

Das 303. Montagsspielen (11/2016) am 04.04.2016 mit Quadropolis, Imhotep und Halt mal kurz


So, da haben wir es auf dem Tisch: QUADROPOLIS ist ein Stadtplanerspiel, bei dem es darauf ankommt, eine Stadt zu bauen, bei der verschiedenste Gebäude sich gewinnbringend ergänzen sollten. Aus dem gemeinsamen Vorrat bedienen wir uns mit einschlägiger städtischer Infrastruktur. Was passt zu was? Kennt man ja … das bestimmte Kombis und hohe Häuser viele Punkte bringen. Nur leider wird die Auswahl durch unsere und fremde Architekten eingeschränkt. Die eigenen Archtiektenplättchen legen wir reihum außen an die 4x4-Infrastruktur-Auslage. Das Plättchen, worauf der Architekt mit seiner Reichweitenwert zeigt, gehört dann mir. Auf den neuen leeren Platz wechselt die Architektenfigur und blockiert die Reihe und Spalte für den nächsten Investor. Astrid versorgt uns demnächst mit ihrem Ersteindruck.

Donnerstag, 21. April 2016

Das 302. Montagsspielen (10/2016) am 14.03.2016 mit Skull King Würfelspiel und nochmals Life is Life



Ich bin spät dran. Dieses Montagsspielen ist schon ewig her. Eigentlich ist das sogar kein „richtiges“ Montagsspielen, denn meine Donnerstagsspieler sitzen heute mit am Tisch. Also dann … das 1. MoDo-Spielen:

Nach dem ersten Fiasko beim letzten Montagsspielen gibt’s eine zweite Chance für LIFE IS LIFE. Mal sehen, wie die Donnertagsspieler auf dieses Spiel reagieren. Gut, die Karten sind ziemlich dünne – fühlt man sofort! – spielbar ist es natürlich trotzdem. Also „schwimmen“ wir, denn LIFE IS LIFE ist ein Verwandter des guten alten SCHWIMMEN oder 31.

Einmal zwingt uns die Regel zum Tausch. Danach wird die Auslage analysiert: Ist eine Verbesserung möglich. Falls nicht, wird geklopft … und schon nach dem allerersten Durchgang klopft der erste Mitspieler … und es waren weder Astrid noch ich! Beim letzten Mal passierte genau dasselbe: Nach dem ersten Tausch die Handkarten und die Auslage checken. Keine Verbesserung möglich? Falls ja, klopfen und aussteigen. Eine Regel, die zum einmaligen Tauschen zwingt, ist doch irgendwie eine Krücke. Vielleicht sind die Handkarten doch schon so gut, dass man gar nicht tauschen will aber dann doch muss. Wo ist denn dann das Spiel?

Mittwoch, 13. April 2016

Rezension: Agent Undercover von Piatnik

Alexander Ushan: AGENT UNDERCOVER mit Illustration von Uildrim & Sergey Dulin für 3-8 Personen bei Wiener Spielkartenfabrik, Ferd. Piatnik & Söhne 2015

Pokerface gesucht!

Jedes Spiel braucht seine Zeit. Mitunter auch etwas länger … in diesem Fall, bis ich es ausgiebig spielen konnte. Besonders natürlich, weil - je mehr mitspielen, desto größer der Spielspaß – wirklich besser sechs bis acht Mitspieler notwendig sind. Zu weniger geht’s auch, aber es ist längst nicht so unterhaltsam. Der letzte Urlaub brachte endlich die Gelegenheit … und Gewissheit!

Worum es geht?! Den einen Agenten rechtzeitig zu entlarven, bevor dieser den gemeinsamen Aufenthaltsort errät. Allerdings weiß keiner, wer wer ist, und der Agent kennt seinen Aufenthaltsort leider nicht.

Dienstag, 5. April 2016

Das 301. Montagsspielen am 07.03.2016 (9/2016) mit Carcassonne - Star Wars Edition und Burgen von Burgund Kartenspiel


Ach, nee, doch nicht: MY VILLAGE hat für uns heute Abend zu viele Regeln. Lieber was Einfaches, was Bekanntes. Wir spielen gerne CARCASSONNE, warum also nicht noch die STAR WARS Edition?! Kennen wir … und mit den Würfeln kommen wir bestimmt auch klar. Wirklich?! Naja, das Spiel haben wir im Griff, nur nicht Glück oder Pech. Ist dann schon ziemlich unbefriedigend, wenn ein riesengroßes und deshalb sehr wertvolles Asteroidenfeld nach drei Würfelkämpfen mit viel Massel an mich geht. Wie viele Punkte waren das noch auf einen Schlag?! So 46 plus/minus ein paar Pünktchen. Das bringt mich uneinholbar in Führung. Unser Fazit deshalb: STAR WARS CARCASSONNE ist nur was für Fans … aber nur von Star Wars.
Ein kleines Asteroidenfeld.

Donnerstag, 31. März 2016

Kein Ende … unformatiger Regeln

Nur
.:Doppel:Spiel:Kritik:. ist echt, droidzone ein Plagiat
ist echt!

Letztens hatte ich mal wieder ein großes Exemplar in der Hand: Doppelte Quadratseiten. Dieses Format ist tatsächlich gängig. Seit es die CATAN-Quadratschachteln gibt, gibt es auch diese – ausgebreitet – sehr breiten Regeln. Irgendwas stört mich daran … schon immer!

Diese großformatigen Regeln habe ich noch nie gemocht, führen nur zu allerlei Komplikationen, unterwegs und auf dem Spieltisch: Ich kann solche Regeln nicht mitnehmen, weil sie nicht in meine Taschen passen. Und die Schachtel will ich auch nicht in den Rucksack stopfen, wenn ich nur die Regel vorab lesen will. Ich kann sie auch nicht wirklich auf dem Spieltisch ausbreiten, weil sie zu viel Platz weg nehmen. Und abends im Bett kann ich diese Großformate auch nicht lesen, weil mir bei voller Spannweite die Arme schlapp machen.

Ach, Sie haben damit kein Problem?! Knicken hilft, meinen Sie! Danke, aber das geht nicht, überhaupt gar nicht … Mir hat einer mal eine Regel auf diese Weise so verhunzt, vor und zurück gefaltet, über die Tischkante geknickt. Am liebsten hätte ich das ganze Spiel entsorgt. Die Regel war in meinen Augen nur noch Altpapier, so zerfleddert wie ich sie zurück bekommen habe.

Dienstag, 29. März 2016

Das 86. Großspielen am 01.03.2016 mit Favoriten, Agent Undercover und wieder Love Letter


In der Schachtel von FAVORITEN lagen noch vier Zettel mit Ergebnissen. Zwei hatten ein Datum: 01.09.90 und 03.07.93. Lange her … damals hat es mir auch wegen der schrägen Grafik gut gefallen. Dieses Pferderennenwettundwürfelspiel soll ja wieder neu kommen. Also ein Grund, es mal wieder aus den Tiefen meiner Sammlung zu fischen, es gründlich zu entstauben.

FAVORITEN aus der damaligen Walter Müllers Spielewerkstatt ist eher simpel. Wetten darf man, würfeln muss man. Aber wer wettet schon auf gut Glück?! Allerdings kann es dann passieren, dass kein erster Wettplatz und damit die Chance auf viele Siegpunkte flöten geht. Im Spiel zu sechst wird einer fast immer leer ausgehen, sind halt nur fünf Wettplätze für die fünf Pferde im Spiel.

Dienstag, 22. März 2016

Das 300. Montagsspielen (08/2016) am 29.02.2016 erneut mit Pandemic Legacy


Es geht weiter. Der Mai wird hart, sehr hart für uns. PANDEMIC LEGACY zeigt seine unmenschliche Seite. Wir verlieren unsere Forscherin Suzette. Sie stirbt an ihrer dritten Narbe in Lagos. Dort hat sich bereits dieser unheimliche Virus breit gemacht. Gelbliche Gestalten haben die Stadt im Griff, Suzette kann nicht mehr entkommen. Die Montagsspieler trauern gemeinsam um sie … und zeigen in der zweiten Maihälfte dem Spiel die Zähne. Mit Unterstützung des Militärs gelingt es uns, die Spielziele zu erreichen … und wir scheitern doch in der ersten Juni-Hälfte. Irgendwie sitzt uns der Tod von Suzette in den Knochen. Ohne sie fühlen wir uns hilflos, gar ohnmächtig. Wird uns der Kampf gegen den Virus weiter in Atem halten?

Michael zieht ein prägnantes Fazit: Viele Komplikationen, wenige Variationen. Astrid und ich sind trotzdem noch ans Spiel gefesselt. Ist schon erstaunlich, dass so ein Ein-Mal-Und-Nicht-Nochmal-Spiel so viele Emotionen auslöst. Und dass es es sogar an die Spitze von Boardgamegeek schafft, sich dort an Platz Eins breit macht. Ein Spiel, das man nur ein einziges Mal spielen kann? Darf das sein? Untergräbt das nicht jedes andere Spiel, das es wieder und wieder ermöglicht, andere Erlebnisse zu haben, weil der Spielverlauf sich ändert, andere Mitspieler agieren, neue Taktiken oder Strategien sich entwickeln. Für mich macht es ja gerade den Reiz eines guten Spiels, es – sei es auch nur potenziell – immer wieder anders erleben zu dürfen.

Bei PANDEMIC LEGACY bewegt es sich doch eher an einem Handlungsstrang. Ich bin geneigt, Michaels Fazit ebenfalls zu teilen:

Viele Komplikationen, wenige Variationen!

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