Dienstag, 22. April 2014

Das 237. Montagsspielen (7/2014) am 10.03.2014 nur mit Guildhall


Gott, was sind wir heute wieder genügsam. Wir bleiben bei einem einzigen Spiel, bei einem einzigen Kartenspiel wohlgemerkt. Die erste Partie zwingt uns geradewegs dazu, GUILDHALL auch noch ein zweites Mal zu spielen. Warum sollten wir das gerade erschlossene Spiel wieder weglegen? Bis zum nächsten Mal haben wir doch die Regeldetails wieder vergessen. Jetzt, nach der ersten Partie wissen wir, wie wir's spielen müssen … können unsere Einstiegs- und Regelfehler ausmerzen. Ich sage nur: Keiner darf zwei Mal im selben Zug die gleiche Berufskarte spielen, also keine zwei Tänzerinnen, keine zwei Weberinnen, keine zwei Meuchler, keine zwei …
In der kleinen Schachtel steckt durchaus mehr als nur ein „Kartenspiel“. Ich kann mich noch gut an das Adlung-Spiel VERRÄTER erinnern. Eine sogar noch kleinere Schachtel mit einer ähnlichen Spieltiefe.
Wir bleiben also am Ball, erkennen ein paar mehr Winkelzüge. Gut, dass wir nach der ersten fehlerhaften Partie nicht aufgegeben haben, weil wir es doch ziemlich reizvoll fanden. Schön finde ich das Spiel allerdings nicht. Aber damit stehe ich heute alleine da.

Donnerstag, 17. April 2014

Das 63. Großspielen am 04.03.2014 mit Auf geht’s!, 6 nimmt! und Stories




Die Gelegenheit: Schnell noch AUF GEHT’S! auf den Tisch, denn noch sind wir nur zu Siebt. Bevor unsere beiden Nachzügler eintrudeln, schaffen wir es noch, auf Skiern den Rundkurs zurückzulegen, zwischenzeitig mit Kugeln zu schießen … nur den Einlauf schaffen wir nicht ganz. Da haben wir schon zwei Zuschauer … dauert zu siebt doch etwas länger, zwei Mal den Kurs zu schaffen, gut zu zielen oder die Strafrunden zu absolvieren. Sie kennen das Spiel nicht?! Doch, Sie könnten es kennen. Bin mir ziemlich sicher, zumindest vom Hörensagen das Vorgängerspiel. Falls nicht, empfehle ich Ihnen die Lektüre der Fairplay 107. Da gibt’s meine Rezension und ein Interview mit dem Autor. Ob ich jemals hier über AUF GEHT’S schreibe?
Und weil wir jetzt zu Neunt sind, bleiben wir bei einem alt- und bei einem aktuell bewährten Spiel. Wir spielen 6 NIMMT! Diane zockt uns ab und hat am Ende nur fünf Hornochsen. Danach noch schnell FLASH mit Worten: STORIES ist auch wieder gut. Steve ist der Held der Geschichten, er gewinnt mit 69 Punkten knapp vor Moni mit 68 Punkten.

Heute spielen erst Diane, Steve, Moni, Peter, Betty, Jürgen und ich, später auch Inga und Martin.

Dienstag, 15. April 2014

Rezension: Abluxxen von Ravensburger

Michael Kiesling und Wolfgang Kramer: ABLUXXEN für 2-5 Spieler mit Grafik von Oliver Freudenreich bei Ravensburger 2014

Wie an der Börse: Einer hustet und alle kriegen Panik!

Ich bin ja echt beeindruckt, was das Duo Kramer/Kiesling aus 13 Kartensätzen à 8 Karten und fünf Jokern so alles rausholen kann. Da fange ich an, ABLUXXEN zu spielen und denke: Was passiert denn da? Warum fixt mich das Spiel so an? Warum bin ich gerade so aufgeregt? Verd... was macht der da? Der hat fast alle seine Karten ausgespielt! Hilfe … ich hab' ja noch die Hand voll. Hätte ich schneller mit einsteigen müssen, Karte für Karte, Fünfling für Fünfling oder Drilling für Drilling ausspielen sollen?
Wie funktioniert ABLUXXEN? Wer höhere Werte in gleicher, bereits ausliegender Anzahl ausspielt, muss(!) abluchsen. Ganz schön fies, denn man fährt auf jeden Fall den Mitspielern in die Parade. Der Abluchser hat zwei Möglichkeiten. Entweder er nimmt die abgeluchsten Karten selbst auf die Hand oder er überlässt dem Abgeluchsten die Entscheidung, was er mit seinen gerade noch ausliegenden Karten macht: Zurück auf die Hand oder alle abwerfen und dieselbe Kartenanzahl aus den sechs offenen Karten oder vom Stapel nachziehen.

Donnerstag, 10. April 2014

Das 236. Montagsspielen (6/2014) am 03.03..2014 mit Russian Railroads, Auf geht’s! und Abluxxen


Von vornherein war klar, dass wir heute RUSSIAN RAILROADS spielen. Warum auch nicht … wieder ein saugutes Spiel auf den Tisch bringen. Außerdem hat Herbert sowieso noch Nachholbedarf … und zudem gehören Eisenbahnspiele zu seinen erklärten Lieblingsspielen. Warum dieses Highlight also Herbert vorenthalten?
Und Rainer spielt uns mit seiner fast vollausgebauten Strecke nach Wladiwostok in Grund und Boden. Er spielt das ganz zielstrebig runter. Seine Tochter mache das auch immer so, verrät er uns hinterher. Und die gewinne immer. Immer! Auf jeden Fall beweist heute Rainer die Strategie seiner Tochter und gewinnt locker (341:293:276:276).

Dienstag, 8. April 2014

Rezension: Carcassonne Südsee von Hans im Glück

Klaus-Jürgen Wrede: CARCASSONNE SÜDSEE für 2-5 Spieler mit Illustrationen von Dennis Lohausen und Harald Lieske bei Hans im Glück 2013

Thema: CARCASSONNE geht auch unter Palmen und am Strand. Natürlich ist da das Spielerleben ein bisschen anders, aber auch einfacher.
Optik: Städte sind Inseln, aber mit Bananen. Straße sind Stege, aber mit Muscheln. Die Wiesen ist die Südsee, aber mit Fischen. Und die Klöster sind Markt-Inseln, aber sonst ändert sich bei denen nix.

Donnerstag, 3. April 2014

Rezension: Geistesblitz 5 vor 12 von Zoch

Jacques Zeimet: GEISTESBLITZ 5 VOR 12 für 2-8 Spieler mit Illustrationen von Gabriela Silveira bei Zoch 2013

Thema: Balduin, das Schloßgespenst, hat ein Date. Aufgeregt sorgt er für ein großes Durcheinander … Das Thema ist Banane, dafür spricht der Titel Bände. Ohne einen richtigen Geistesblitz guckt man schnell in die Röhre. Und diesmal muss der Geistesblitz noch größer sein, denn es ist jetzt schließlich schon 5 VOR 12.
Optik: Nicht mehr so klein, aber immer noch fein, es passt immer noch alles zueinander. Besonders gelungen sind die neun Figuren. Balduin, der Schlossgeist, hat sich gemacht, ganz in weiß und immer noch teuflisch grinsend, dafür aber mit dem Bärtchen eines Latin Lovers.

Montag, 31. März 2014

Das Ende aller Spielekritik (II) - Der Schwarm hat immer recht

… aber welcher hat mehr recht? Und kann man sich darauf verlassen, auf dessen Empfehlungen und Bewertungen bauen? Und gibt’s überhaupt den einen Schwarm, der alles über Spiele weiß. Und wo finden sich spielerische Schwärme? Bei Luding fehlt mir das Schwarmhafte, weil es nur Links zu Einzelmeinungen bündelt. So richtig schwarmig wird’s für mich nur auf Seiten, auf denen ganz viele Menschen Spiele bewerten. Aber erkennen wir wirklich deren Tücken?
Ich lese gerne die schlechteren Bewertungen auf Amazon. Ich selbst würde dort tendenziell eher eine negative Bewertung abgeben, wenn überhaupt. Natürlich messe ich die Amazon-Bewertungen an meinen eigenen Erfahrungen. Bei Amazon trifft man häufiger auf Menschen, die zu allem eine Meinung haben. Ich kann aber gar nicht einschätzen, wie die „Rezensenten“ so ticken, weil ich den einzelnen Rezensenten gar nicht wahrnehme. Amazon ist aber insgesamt ein guter Indikator, was so beim Volk ankommt und was gar nicht erst wahrgenommen wird. Die Bestenlisten sind dafür ein guter Parameter. Andersherum: Bewertungen aus dem Blickwinkel von Vielspielern wirken ziemlich fehlplaziert.
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