Freitag, 12. Februar 2016

+ Last Spike von Columbia Games

Tom Dalgliesh: LAST SPIKE für 2-6 Spieler mit Grafik von Karim Chakroun bei Columbia Games 2015

Für heutige Verhältnisse ist das Spiel von GMT mit seiner Pappbanderole und billiger Schachtel schon arm ausgestattet. War ein Kickstarter-Spiel … Optisch ist mit Plan und Material auch nicht viel her. Das Spiel hat die Anmutung eines abstrakten Spiels und ist auch eher eines. Thematisch geht es um die Eisenbahnstrecke quer durch die USA. LAST SPIKE ist der letzte Nagel beim Lückenschluss.

Dienstag, 9. Februar 2016

Das 295. Montagsspielen (3/2016) am 18.01.2016 mit 7 Wonders Duel, Last Spike und dem ganz normalen Carcassonne


Wenn schon zu zweit, dann auch ein echtes Duell. Wir treten an, bauen Weltwunder, rüsten auf, nur auf Wissenschaften setzen wir heute gar nicht. Die grünen Karten werden zur Geldquelle oder zu Baumaterial für die Weltwunder. Davon hat jeder vier, aber nur sieben – 7 Wonders! – dürfen gebaut werden. Schluss ist, wenn entweder das dritte Zeitalter durchgespielt wurde oder schon vorher, falls jemand militärisch in die fremde Haupstadt einfällt oder genügend Wissenschaftssymbole anhäuft. Bei diesem Duell lauert also der „Sudden Death“, gänzlich ohne Punkteabrechnung.

Ich scheitere mit meinen militärischen Ambitionen knapp, ziehe den Kampfstein dann doch nicht in Astrids Hauptstadt, was ihr den Sieg mit 70 gegen 56 Punkten bringt. Dann gewinne ich die zweite Partie ebenfalls ganz konventionell mit 62 zu 50 Punkten.

Freitag, 5. Februar 2016

Rezension: T.I.M.E STORIES von Space Cowboys

Manuel Rozoy: T.I.M.E STORIES mit Illustrationen von Pascal Quidault u.a. für 2-4 Personen bei Space Cowboys 2015 im Vertrieb bei Asmodee

Wir nehmen uns die Zeit: Für uns Donnerstagsspieler ist T.I.M.E STORIES unser diesjähriges Greets(p)iel:

Vier Irre in der Anstalt

Da haben wir ja einen schönen Auftrag … und was diese Zeitreise kostet!? Da können wir nicht ewig in der Irrenanstalt irrlichtern, sondern müssen so schnell wie möglich den Riss in der Zeitlinie finden. Alles sehr glaubhaft, denn heutzutage alles mit den immensen Kosten zu begründen, wird uns seit Jahr und Tag eingebläut. Und deshalb haben wir für unseren ersten Anlauf, die Irrenanstalt zu untersuchen, auch nur 25 Zeiteinheiten. Obwohl … wäre es da nicht effizienter und auch kostengünstiger, für den ersten Versuch mehr Zeit einzuräumen. Ohne irgendeine Ahnung tappen wir schon ziemlich im Dunkeln. Mit mehr Erfahrung schaffen wir das beim nächsten Mal sicher besser. Das Murmeltier grüßt schließlich auch immer und ewig mit derselben Story.

Dienstag, 2. Februar 2016

Das 84. Großspielen am 05.01.2016 mit Senioren-Werwölfe, Tabu und Pairs


Wir sind heute viele, erst 10, dann 12. Da muss was Bekanntes und Bewährtes auf den Tisch. DIE WERWÖLFE VOM DÜSTERWALD hatte ich Silvester noch gespielt, das passt jetzt auch gut.

Wir spielen zwei Mal die Seniorenversion. Die ist ohne Aufstehen und Rumlaufen, ohne Antippen und nur mit Erzählen. Außerdem sind die Rollenkarten schon so sehr bespielt, dass man bei genauem Hinsehen erkennen könnte, wer wer ist. Also lege ich die Karten so auf den Tisch, dass eine eindeutige Zuordnung gegeben ist, aber keine Karte mehr vor den Spielern liegt. Vor der ersten Runde, wenn alle ihre Augen geschlossen haben, rufe ich nacheinander jeden Dörfler auf, zeige ihm seine Karte … und hoffe, dass das Gedächtnis noch so gut ist, eine Runde zu überstehen, ohne die eigene Rolle zu vergessen. Nicht umsonst ist es die „Seniorenversion.“

Sonntag, 31. Januar 2016

Das Ende … des Nochmalsspielens

Wer Bücher oder Filme bespricht, ist klar im Vorteil. Einmal lesen, einmal anschauen, schon steht die eigene Meinung. Solche Kritiker hängen nicht von fremden Eindrücken ab. Meine Meinung zu Spielen entsteht natürlich auch aus den Eindrücken meiner Spielegruppen. Wie kommt das Spiel an? Läuft es vielleicht in einer anderen Gruppe nicht anders oder sogar besser? Kann ich das als Kritiker richtig filtern? Oder sind mir gar Fehler unterlaufen? Bin ich mir immer sicher, ob ich alles richtig gespielt habe? Wie schön wäre es, wenn eine einzige Partie reicht, um einen vollständigen Eindruck zu erhalten, den ich gleich niederschreiben kann.

Dienstag, 26. Januar 2016

Das 294. Montagsspielen (2/2016) am 11.01.16 nur mit Domus Domini


Die Schachtel ist ein echtes Geschoss: richtig schwer, gut gefüllt und sehr ansehnlich. Gut, dass alles schon ausgepöppelt, also alles fürs Losspielen vorbereitet ist. Gut auch, dass Astrid uns die Regel erklärt. Wir kommen schnell ins Spiel, allerdings belassen wir es heute Abend mit diesem einen Spiel. Gegen 22:00 sind wir durch, mit dem Spiel und mit Denken.

Eigentlich ist das Spiel ums Klosterleben und Pilgern nach Cluny gar nicht soooo anstrengend. Nach der ersten von fünf Runden sind wir gut im Spiel, sehen die Zusammenhänge und ölen unser klösterliches Maschinchen. Wir schicken Laienbrüder auf den Acker, um Gemüse anzubauen. Wir schicken Laienbrüder ins Kapellchen, das wir nach und nach errichten, nur um auf dem Pfad nach Cluny unseren Karren voran zu kommen. Wir produzieren Käse, Wein oder Gemüse, um ebenfalls voran zu kommen. Aber tunlichst nicht an die Spitze, denn dann kann man erstens angebettelt werden und bekommt zweitens weniger Taler.

Das Anbetteln ist schon tricky und ein wirklich gelungener Mechanismus. Anbetteln funktioniert nur bei Spielern, deren Karre weiter vorne oder wenigstens gleichauf steht. Und weil das Einkommen von der Reihenfolge abhängt, je weiter hinten desto höher, ergeben sich durchs Anbetteln doch noch einige, manchmal ungeplante Verschiebungen. Plötzlich steht man mit ein paar Talern weniger da als kalkuliert, schon geht der Plan nicht mehr ganz auf.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezension: Qwinto von Nürnberger Spiekarten-Verlag


Uwe Rapp und Bernhard Lach: QWINTO für 2-6 Spieler mit sehr minimalistischer Grafik von Oliver Freudenreich bei Nürnberger Spielkarten-Verlag 2015


Thema: Och … Das große Thema lautet eigentlich: Welche Titel sind mit QWI… noch möglich? Vielleicht sollte QWINTO ja QUINTE heißen, aber mit einem Fünferinterval hat's ja auch nix zu tun. Immerhin sind Fünfecke auf dem Wertungsbogen.

Optik: Äh, kenn‘ ich doch schon irgendwie. Sieht so aus wie QWIXX, nur in Weiß. Könnte man für ein „me too“-Produkt halten, wenn es nicht vom selben Verlag wäre.

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