Montag, 22. Oktober 2012

Das 46. Großspielen am 02.10.2012 mit Piraten Kapern, Karrierepoker und Kaleidos aus der Blechdose

Für Dixit hat's nicht mehr gereicht
Wir starten zu Sechst mit PIRATEN KAPERN. Klar, das Spiel ist eigentlich nur für maximal fünf Mitspieler angelegt, aber was soll's. Dieses Würfelspiel gefällt auch zu Sechst, sorgt für reichlich „Hallo“ und Wirbel, besonders als Diane mit Dopplerkarte auf einen Schlag 4600 Punkte erzielt und an allen Konkurrenten vorbeizieht. Tja, die eine hat, alle anderen haben kein glückliches Würfelhändchen.

Zu Acht sind wir dann komplett, und ich ergreife die Gelegenheit beim Schopfe. Zu Acht können wir gut mal wieder KARRIEREPOKER spielen. Ich könnte jetzt das Spiel irgendwo aus den Tiefen meiner Sammlung holen, aber es reicht auch das abgegriffene ROMMÈ-Blatt, was schon mehr als 30 Jahre seinen Dienst tut. Und wir spielen natürlich EINER IST IMMER DER A..., so wie es damals in den 80er in einer Spielbox-Ausgabe als chinesisches Spiel beschrieben worden ist. In den Durchgängen geht es immer hoch her. Wer wird Direktor, wer wird A...? Das Timing ist natürlich wichtig, wann man seine Drillinge, Vierlinge oder gar noch größere Mehrlinge ausspielt. Und Mut zahlt sich nicht immer aus. Als ich auf dicke Hose mache, einen dicken Stich schon sicher glaube, entreißt mir Inga im letzten Augenblick das Ausspiel. Ich bleibe auf meiner mickrigen Sechs lange sitzen, nur mit viel Dusel werde ich nicht A..., schaffe es im letzten Spiel noch auf den Direktorposten. In allen anderen Partien habe ich eher unten gesessen, musste immer meine beste(n) Karte(n) nach oben tauschen. Martin und Inga waren in den drei anderen Partien oben auf dem Direktorposten, Martin sogar zwei Mal.
Andrea fühlt sich bei diesem Spiel, den langen Diskussionen und dem rücksichtslosen Überstechen an eine Begebenheit aus ihrer Spielerunde erinnert, wo an diesem Spiel eine Freundschaft zerbrochen ist. Ihr ist nicht ganz wohl, zumal wir im nächsten Spiel erneut heftig diskutieren, was gilt oder was nicht.

KALEIDOS ist zwar eigentlich auch nur für vier Spieler, aber auch dieses Spiel geht zu Acht. Zwei müssen sich nur ein Bild teilen, also kein Problem. Wir müssen uns aber noch umsetzen, weil die dunklen Bilder aus der neuen Ausgabe von KALEIDOS wegen der Lichtverhältnisse am großen Spieltisch von Moni und Martin nicht wirklich in allen Details erkannt werden können. Nicht nur etwas auf den Bildern zu finden, was den anderen entgangen ist, ist amüsant, auch das Diskutieren darüber, ob das dann auch gültig ist. Nein, wir streiten uns nicht. Wirklich nicht, auch wenn Andrea danach dringend an mich appelliert, beim nächsten Großspielen doch etwas harmonischere Spiele auf den Tisch zu bringen.


Heute verkosten wir einen außergewöhnlichen Schnaps, den Moni und Steve mitgebracht haben. Die Flasche hat bereits eine Reise um die halbe Welt hinter sich. Wie diese Spezialität schmeckt, steht im



Heute spielen wir nur zu Acht: Martin, Inga, Moni, Steve, Andrea, Jürgen, Diane und ich.

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