Dienstag, 1. November 2016

Das 321. Montagsspielen mit Costa Rica, Cottage Garden, Gämsh Alpin und Futschikato


Die Essen-Ausbeute ist sorgfältig ins Regal im Flur eingeräumt. Die Spiele des letzten Jahrgangs sind ins Lager verbannt. Ich bin startklar für das erste Nach-Essen-Montagsspielen. Wir schöpfen aus dem Vollen ... nur keine „dicken" Dinger, dafür habe ich für die heutigen Spiele die Regeln schon parat.

COSTA RICA ist wie Siedeln ohne Würfel. Nee! Eher wie Siedeln mit Entdecken und mit CAN'T STOP-Effekt beim Aufdecken der Plättchen. Und PACKEIS AM POL ist auch noch dabei. Je nach Gelände steigt das Risiko, dass der Expeditionsleiter zwei Plättchen mit Moskitos aufdeckt und deshalb dann gar nichts abbekommt und seinen Expeditionsteilnehmer obendrein verliert. Ansonsten wird, wenn der Expeditionsleiter verzichtet, reihum gefragt, wer die aufgedeckten Plättchen nehmen will. Wer nimmt, ist mit seinem Expeditionsteilnehmer ebenfalls raus. Bei nur sechs Expeditionen in COSTA RICA sollte sorgfältig abgewogen werden, für welche Beute man aussteigt. Eine Ersteinschätzung folgt.

COTTAGE GARDEN ist, so sagt man, wie PATCHWORK nur für mehr als zwei Mitspieler. Ja, das stimmt, aber mit vier Personen dauert es für das Gebotene doch zu lange. Eine Rezensionsplattitüde, ich geb's zu, aber sie trifft den Nagel auf den Kopf. Zu zweit spielt sich COTTAGE GARDEN sehr viel besser, ist direkter und schneller. Stellt sich dann wiederum die Frage: Warum sollte man sich, wenn man PATCHWORK spielen kann, noch COTTAGE GARDEN leisten. Vielleicht beantworte ich diese Frage mal in einer Rezi.

GÄMSH ALPIN ist eine Abwandlung eines Schweizer Hüttenspiels. Oder österreichisches Hüttenspiel?! Hütte = Gaudi, das trifft wirklich auch für GÄMSH ALPIN zu. Wir sammeln Quartette, zu zweit im Team. Nur muss ich erkennen, wann mein Teammitglied ein Quartett auf der Hand hat, denn ich muss sein Quartett melden. Also wird vor der Partie für jedes Team ein geheimes Zeichen vereinbart. Mit Michael und mir klappt es prima, wir gämshen was wir können. Astrid und Jürgen sind ratlos. Aber uns gefällt das Spiel. Nur eine kleine Abwandlung und aus ödem QUARTETT wird eine super Gaudi. Von uns auf jeden Fall Daumen hoch. Leider geht's nur zu viert oder sechst.

Bei FUTSCHIKATO versuchen wir, unsere sechs Karten los zu werden. Liegt die Karte noch vor mir aus, wenn ich wieder an die Reihe komme, brauche ich nicht nachzuziehen. Wird aber eine höhere Karte gespielt, kommen meine und alle anderen niedrigeren Karten raus, und alle bekommen eine neue Karte auf die Hand. Das passiert auch dann, sollten meine Mitspieler gleich hohe Karten spielen, die zusammen einen höheren Wert als meine arme Einzelkarte haben. In unserer trauten Viererrunde zündet das Spiel nicht. Ist o.k., aber ich muss FUTSCHIKATO mal einer größeren Runde, wahrscheinlich tatsächlich zu acht, probieren.

Das 321. Montagsspielen (29/2016) am 21.10.2016


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