Donnerstag, 14. Juli 2016

+ Crazy Time von Kosmos beim 89. Großspielen

Alex et sa guitar: CRAZY TIME mit Illustration von Miguel Coimbra und Gestaltung von Sensit Communication für 4 bis 7 Personen bei Kosmos 2015

Vordergründig geht es um Zeit, eigentlich aber nur um Konzentration. Die ist unbedingt erforderlich, um die Zeit richtig anzusagen und keinen Fehler zu machen. Also erst die Zeit ansagen, dann die oberste Karte vom eigenen Stapel aufdecken. Nur wer konzentriert spielt, wird als erster alle eigenen Karten los.

CRAZY TIME beginnt immer mit 1:00 Uhr. Karte aufdecken, der nächste Spieler sagt zwei Uhr und deckt seine Karte auf. Nachfolgende Spieler erhöhen – meistens – um eine Stunde. Auf 12:00 folgt wieder 1:00 Uhr. Zwei Zeitregeln sind einzuhalten. Erscheint auf einer aufgedeckten Karte eine Zeitmaschine, wird ab sofort rückwärts gezählt. Und ist die Zeit der Ansage identisch mit der Zeit der aufgedeckten Karte, wird synchronisiert. Alle schlagen mit der flachen Hand auf die Stoppkarte. Wer zuletzt draufhaut, erhält maximal fünf Karten unter seinen Stapel. Die gibt’s auch, wenn man sonst einen Fehler macht. Alle anderen räumen ab und sind ihre Karten schon mal los.

Manchmal entstehen zusätzlich Verwicklungen. Gelten auf einen Schlag mehr als eine Zeitregel, kommt's zum Kurzschluss. Jetzt bloß nicht gewohnt handeln, denn keine dieser Regeln wird aktiviert.

Ersteinschätzung: Das erinnert Sie doch an was?! An Spiele wie KAKERLAKENSALTAT oder DIE FIESEN 7. Klar, CRAZY TIME ist ein „Decke eine Karte auf, sag das Richtige und mach bloß keinen Fehler“-Spiel. CRAZY TIME wird komplexer oder auch komplizierter, weil mit jeder neuen Runde eine weitere Zeitregel ins Spiel kommt. Es wird also immer fehleranfälliger. Einer wird dran glauben müssen. Im Zweifel bin ich das, denn mir geht garantiert bei den ganzen Zeitansagen die Konzentration aus. KAKERLAKENSALAT liegt mir besser, da muss ich mich nicht an neue Regeln gewöhnen. Hier schon, macht aber CRAZY TIME zu keinem schlechten Spiel. Den Großspielern hat's gefallen.


Gewinner: Ist doch klar: Inga ist voll konzentriert und macht einfach keinen Fehler. Der Sieg gehört ihr.



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