Donnerstag, 5. November 2015

Das 286. Montagsspielen (28/2015) mit Discoveries und Celestia


Würfelspiele finde ich gut, LEWIS & CLARK finde ich auch gut, deshalb drücke ich meinen Montagsspielern heute DISCOVERIES auf. Das sieht so aus und spielt sich hoffentlich genauso gut wie LEWIS & CLARK.

Es geht zaghaft ins Spiel. Und tatsächlich, es geht wieder um Entdeckungen – also das Bereisen des Wilden Westens der Vereinigten Staaten und um Indianer, die als Unterstützer angeworben werden. Da gibt es freundliche und skeptische Stämme, die einen oder zwei Würfel mit Indianerkopf benötigen, um sie als Hilfstruppen anzuwerben. Und Indianer sind auch hier ebenso hilfreich, wie beim Original. Für jeden per Würfel überzeugten Indianer gibt’s einen grauen – nicht roten! - zusätzlichen Würfel zurück.



Das Indianer besonders wichtig sind, haben wir leider nicht mehr so auf der Pfanne, starten gleich mit unseren doch eher eingeschränkten Erforscher-Möglichkeiten. Dazu braucht man mehrere Würfel und ohne die grauen Würfel der Indianer oder auch fremde Würfel kommt man nur schleppend voran. Das liegt daran, dass die eigenen Möglichkeiten für längere Expeditionen kaum ausreichen. Teilstrecken auf Flüssen oder Bergen auf der gewählten Expeditionskarte müssen schließlich auf einmal und vor allem nacheinander abgearbeitet werden. Die Logistik muss erstmal aufgebaut werden.

1 Aktion: 3 Flüsse - 2 Aktionen: 1 Berg, 2 Flüsse- 3 Aktionen: 1 Berg, 1 Fluss, 1 Berg

Und da ist es schon: Das böse Wort! Arbeit ist es für uns heute, die Strecken mit unseren Möglichkeiten zu planen und dann teils über mehrere Züge abzuarbeiten. Da ist man dann zwei, drei Züge beschäftigt, die Würfel passend zu platzieren und dann alle „Tagebuchwürfel“ auf einmal dazu zu setzen, um dann endlich … Wenn nichts dazwischen kommt, man fremde oder graue Indianerwürfel nicht zwischenzeitlich wieder verliert, sind wir durchaus beschäftigt, aber leider nur jeder für sich mit den eigenen Planungen und dem anschließenden Abarbeiten.


Wir sind ganz haarscharf am Abbruch vorbei geschlittert. Das war schon eine verdammt zähe Geschichte. Haben wir überhaupt alles richtig gespielt? Nee, leider nicht. Wir waren zu großzügig, was die Expeditionskarten betrifft und haben die Strecken über Wasser und Berge zusammengezählt und dann auf die Wegstrecke in Summe verteilt. Übergänge von Fluss auf Berge wurden von uns nicht regelgerecht abgearbeitet. Wer von Fluss auf Berg auf Fluss wechselt, benötigt auf jeden Fall drei Aktionen und nicht nur in Summe genügend viele Aktionen.

Waren wir beim Erforschen zu großzügig, waren wir an anderer Stelle zu kleinlich. Wir haben immer alle benutzten Würfel wieder zurück in den Vorrat gegeben. Das macht das DISCOVERIES dann doch zäher, als es eigentlich sein muss.

Ob der eine gegen den anderen Fehler anrechenbar ist, muss eine zweite Partie erweisen. Also halte ich meine Beine still, enthalte mich eines dezidierten Fazits. Und das, obwohl das Spiel für längeren Grübelphasen sorgt. Sie wissen schon: Planen, Logistik aufbauen und dann die Expedition durchführen.


CELESTIA hat uns dann wieder mit diesem Abend versöhnt. Einfach schön und auch gut und schnell zu spielen. Weiß man tatsächlich, ob der Kapitän des Wolkenschiffs wirklich die richtigen Karten hat? Oder lässt er uns hängen? Tricky, aber eben doch gut. Das gab es schon früher als CLOUD 9, ist aber (leider) an mir komplett vorbei gezogen.

Im Übrigen ist nur die Seite echt, in der das Logo auf den Bildern zum Logo oben auf der Seite passt. Alle anderen Seiten haben sämtlichen Inhalt von meiner Seite gestohlen.

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