Donnerstag, 9. Juli 2015

Das 77.Großspielen am 02.06.2015 mit Kubb und Tabu im Haus Münsterland


Klarer Fall: Wenn die Abende länger und lauer werden, zieht es uns auf die Wiese vom Haus Münsterland in Münster-Handorf. Wir wollen KUBB spielen, spielen, spielen … bis es zu dunkel fürs Zielen und Treffen wird. Außerdem müssen wir ja auch trainieren, denn nächstes Jahr zieht es uns wieder in den Außendienst. Dann fahren wir erneut nach Havixbeck und spielen bei Poppys Open mit. Die Poppys veranstalten jedes Jahr ein ziemlich relaxtes KUBB-TURNIER auf einem Sportplatz in der Havixbecker Bauernschaft Poppenbeck. Groß-Mit-Spieler Jürgen hat uns da angemeldet, selber allerdings zusammen mit seiner Frau in der Kolping-Mannschaft mitgespielt.


Wir haben uns wacker geschlagen, sind Dritte im Turnier geworden. Lag's daran, dass wir nur sehr wenige Bierchen genossen haben oder daran, dass uns das nötige Zielwasser für den Turniersieg fehlte. Das ganze Turnier ist ziemlich perfekt organisiert und wir hatten unseren Spaß an jeder Partie. Als Zuschauer, als auch an den selbst bestrittenen Partien. An der, an der wir kapitulieren mussten. An der, in der wir die DLRG in fünf Minuten vom Platz gefegt haben. An der, in der wir nach den ersten Würfen fast am Boden lagen und das Stechen doch noch gewonnen haben. An der Partie, die uns nicht ins Finale gebracht hat, weil wir das Stechen vergeigt haben. Und auch an der allerersten Partie, in der uns gezeigt wurde, wo die Glocken hängen und wie man professionell KUBB spielt. Wir haben diese doch sehr defensive Spielweise „Poppenbecker“ genannt.

Und die geht so: Anstelle die abgeworfenen Kubbs möglichst nahe an die Mittellinie in unser Feld zu werfen, wirft der Gegner zunächst möglichst nah an unsere Grundlinie. Was das soll? Wir sollen nicht näher an ihre Grundlinie heran kommen, falls sie den eingeworfenen Kubb nicht treffen. Erst als wir ein paar Kubbs auf ihrer Feldhälfte stehen lassen, sie also die Möglichkeit haben, näher an unsere Grundlinie heranzurücken, werfen sie auch näher ein. Diese Taktik geht auf, denn nach den üblichen 20 Minuten pro Partie haben sie mehr Kubbs auf unserer als wir auf deren Grundlinie abgeworfen und damit einen Punktsieg gelandet. Nach den Weltmeisterregeln hätte nur ein finales Treffen mit dem König mehr Punkte eingebracht.


Und den „Poppenbecker“ versuchen wir auch heute in unserer ersten Partie. Was wir dabei nicht bedacht haben, dass wir keine 20 Minuten, sondern immer bis zum Treffen des Königs spielen. Und mit „Poppenbecker“ zieht sich eine Partie so dermaßen in die Länge, dass wir fast den ganzen Abend an der einen Partie spielen müssen. Ganz schön dämlich, weshalb wir dann doch abbrechen und schließlich auf zwei Feldern in Mannschaften gegeneinander antreten. Aber für das nächste Poppys Open werden wir bestimmt auch mal so defensiv spielen. Oder so wie die netten Damen von NeptunS Exen, die wie eine Wand nach vorne kommen, wenn wir unsere Kubbs in deren Feld nicht abräumen. Himmel … die machen uns fertig. Für nächstes Jahr brauchen wir auch einheitliche T-Shirts.

Das Großspielen beschließen wir noch im Haus Münsterland mit einer Partie TABU. Ich hab' die Version mit den kleinen Karten und ohne den funktionalen Kartenhalter dabei. Fehler, Fehler, Fehler! Erstens spielt es sich mit dem Kartenhalter einfach besser, zweitens ist die Schrift auf den Karten zu klein. Wer kann das noch lesen?

Heute spielen Betti, Diane, Elke, Steve, Ralf, Peter, Johannes, ich und später auch noch Inga.

Im Übrigen ist nur die Seite echt, in der das Logo auf den Bildern zum Logo oben auf der Seite passt. Alle anderen Seiten haben sämtlichen Inhalt von meiner Seite gestohlen.

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