Dienstag, 23. Juni 2015

Rezension: Träxx von Nürnberger Spielkarten „geht anfangs gut“

Steffen Benndorf und Reinhard Staupe: TRÄXX für 2-4 Spieler mit Grafik von Oliver Freudenreich bei Nürnberger-Spielkarten-Verlag 2015

Thema: … braucht es keins, ist ein durch und durch abstraktes Spiel.

Optik: Klar und funktional, wenn auch schlicht. Auf der Schachtel hätte ich mir einen Strich von Sechseckmitte zu Sechseckmitte zu … gewünscht. Dann hätte man gleich gewusst, dass in diesem Spiel Linien gezeichnet werden. Auf der Rückseite ist es dann tatsächlich dargestellt. Und wo finde ich das Jahr, in dem TRÄXX erschienen ist?

Mechanik: Eine Karte aufdecken … mal sind vier, mal fünf farbige Sechsecke darauf. Beginnend mit dem Startpunkt heißt es jetzt, von Mittelpunkt zu Mittelpunkt genau die Sechsecke in einer Linie anzusteuern, ohne dass man jemals wieder die Linie kreuzen darf. Natürlich kommt es darauf an, möglichst alle vorgegebenen Sechsecke anzusteuern. Jedes am Ende nicht von der Linie ereichte Sechseck zählt einen Minuspunkt. Keiner sollte zu oft ein Sechseck verschenken. 61 Sechsecke sind auf dem Brett, maximal 66 Felder werden durch die Karten zum Abstreichen aufgerufen.
Und wie kommt man an Pluspunkte? Auf dem abwischbaren Spielfeld gibt’s 10 Felder in den Werten von 1 bis 10 Pluspunkten. Die gibt’s allerdings nur für denjenigen, der das Feld zuerst erreicht, für alle Nachzügler gibt’s die aufgerundete Hälfte. Also sputen oder lieber auf wenig Minuspunkte spielen?


Fazit: Ich sag's mal so: Möglichst viele oder gar alle Felder, besonders natürlich die wertvollsten Punktefelder als Erster zu erreichen, steht daher im Vordergrund. Und bloß keine Sackgassen, aus denen man nur noch mit einer bestimmten Farbe heraus kommt. Mindestens immer zwei Möglichkeiten an jedem Ende der Linie sollte sich jeder offen halten.
TRÄXX weiß zu gefallen, es ist ja auch überaus gefällig. Schnell zu erklären und ebenso schnell spielt man ein, zwei, drei … Partien hinter einander. TRÄXX ist der Eisbrecher, um auch Wenig- oder sogar Gar-Nicht-Spieler zu begeistern. Und wenn man es nicht immer und immer wieder spielt, erhält sich TRÄXX auch diesen ganz besonderen Charme.

Mein persönliches Fazit: Eigentlich ist TRÄXX mein Spiel, denn topologische Spiele sind genau mein Ding. Ich gewinne immer, naja meistens. Egal, für mich ist TRÄXX für die nächste Zeit durch, zu gleichförmig der Ablauf, zu gering meine Emotionen. Das spiele ich einfach so runter und gewinne dennoch. Keinerlei Anspruch mehr für mich, zu durchschaubar und deshalb einförmig der Spielablauf. Aber als Eisbrecher möchte ich es nicht missen, dann spiele ich ausnahmsweise wieder mit.


Im Übrigen ist nur die Seite echt, in der das Logo auf den Bildern zum Logo oben auf der Seite passt. Alle anderen Seiten haben sämtlichen Inhalt von meiner Seite gestohlen.

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