Dienstag, 5. Mai 2015

Das 265. Montagsspielen (07/2015) am 13.04.2015 mit Cacao, The Game … und Tichu


Abacusspiele hat mit Cacao alles richtig gemacht. Mit dem Spiel sowieso, aber auch mit der PR. Überall, an jeder Ecke, gibt es mittlerweile schon Rezensionen oder was auch immer über CACAO zu lesen. Alle Blogger sind bedient worden … und überall ist CACAO gut angekommen. Finde ich noch das Haar in der Suppe? Muss ich nicht auch einstimmen in den Lobgesang?

Tatsächlich: CACAO ist gefällig, ein Spiel ohne großen Aufwand, nach jedermanns Geschmack. In welche Schublade passt es? Auch da ziehen einschlägige Rezensenten schon ihre Schlüsse, aber hat schon jemand ein Spiel mit der 1b-Lage in Einkaufsstraßen verglichen? Gut, dann mach ich das mal.

CACAO ist nicht der Magnet, der in Massen Kunden anlockt. CACAO hat nicht das tolle Schaufenster, vor dem man stehen bleibt. CACAO hat keinen hippen Autor. Kennt den wer? CACAO versteckt sich in einer Nebenstraße, sozusagen im Kiez für Spieler. Und genau deshalb hat es für mich einen hohen Reiz. Wer entdeckt nicht gerne jenseits von High-Gaming die kleinen Perlen? Ich tummle mich gerne in den Nebenstraßen unserer Szene … und meine Montagsspieler mit mir. Denen hat CACAO unabhängig von den massenhaften Vorschusslorbeeren allerorten tatsächlich auch gefallen, auch wenn es wegen der gewissen topologischen Spieltiefe wieder sehr vorteilhaft für mich lief. Ich gewinne mit 55 zu 45 zu 39 zu 35 Punkten. Und das, obwohl ich zu Beginn von allen Wasserlöchern ferngehalten wurde. Machte aber nix, denn im Endspiel konnte ich doch noch meine Plättchen am Wasser passend überbauen.

Und jetzt „Tusch, Tusch, Doppeltusch:“ Wir haben THE GAME … gewonnen! Jawohl … und wie sagte unser Bauchspieler: „Wenn es läuft, ist es geil!“ Der hat ja auch nicht die früheren Fehlversuche erlebt, fühlt sich gar nicht durch das Spiel gezogen. Wir schwafeln viel über allerbeste Karten (die, die den Stapel um 10 vor oder zurück bringen), über die beste Karte (die, die genau um einen Wert darauf passt), über die zweitbeste (die, die genau um zwei Werte darauf passt), über die drittbeste (die, die … Sie wissen schon!) Karte. Ist das noch erlaubt? Egal, gewonnen ist gewonnen, man muss sich nur regelkonform zu helfen wissen. Explizit über die Kartenwerte haben wir schließlich nicht gesprochen. Nein! NEIN!!!!!!!!

Und zu Abschluss noch TICHU. Herbert hat es ja seinerzeit in der Fairplay hoch gelobt, Udo nach zwanzig Jahren auch nochmal. Herbert geht allerdings zusammen mit Astrid tüchtig baden. Tja, die Hürden für Tichu sind hoch, und wer seine Karten nicht „lesen“ kann, hat schnell das Nachsehen. Wir brechen nach nur vier Runden vorzeitig ab. Ist schon spät … die anderen völlig chancenlos. Jürgen und ich gewinnen mit 830 Punkten Vorsprung. Und dennoch … auch wenn ich in anderen Runden schon mit TICHU wegen seinen nicht ganz einfachen Regeln gescheitert bin, ich es früher auch nicht wirklich verstanden habe, es deshalb gar nicht spielen wollte: TICHU ist saugeil und jeder Mühe wert.

Und weil ich gerade aus dem Osterurlaub zurück bin, die Alkoholfastenzeit um ist, verkosten wir noch einen holländischen Schnaps. Das Verkostungsergebnis steht wie immer im


Im Übrigen ist nur die Seite echt, in der das Logo auf den Bildern zum Logo oben auf der Seite passt. Alle anderen Seiten haben sämtlichen Inhalt von meiner Seite gestohlen.

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