Donnerstag, 24. Oktober 2013

+ Village Inn von eggertspiele

Inka und Markus Brand: VILLAGE INN – DIE ERSTE ERWEITERUNG für 2 bis 5 Personen mit Illustrationen von Dennis Lohausen bei eggertspiele 2013 im Vertrieb von Pegasus Spiele

Im Dorf ist jetzt mehr Leben. Erstens gibt’s jetzt eine Kneipe und zweitens einen neuen Wirtschaftszweig. Wo eine Kneipe steht, muss natürlich auch Bier fließen. Die Brauerei ist ein normaler Handwerksbetrieb, bei dem man eine Figur in die Lehre schicken kann. Für drei Zeiteinheiten oder sofort für drei Kornsäcke gibt’s zwei Bierfässer. Und das Bier kann man auf dem Markt verkaufen, bringt allerdings nur zwei Punkte. Besser man spendiert es einem der drei Besucher in der Kneipe. Es kostet - wie in VILLAGE üblich - auch Zeit, damit einer der Besucher seine Gunst gewährt. Laut Regel kauft man die Person, die einem dann gefügig ist. Will heißen, man nimmt sie auf die Hand, spielt sie aus, wenn's günstig ist oder behält sie für die Schlusswertung auf der Hand.

Ersteinschätzung: Holla, da könnten 30 Gäste die Kneipe aufsuchen, jeder davon ist anders gestrickt. Die gebotenen Optionen muss man zwar erst nachlesen, aber dann kann man damit richtig wirbeln. Zur rechten Zeit … tüchtig den anderen in die Suppe spucken. Dumm nur, dass Figuren, die im Wirtshaus sterben, eigentlich nie in der Chronik unterkommen. Und auf dem neuen Friedhof sind auch nur vier bis sechs Gräber. Wenn die belegt sind, ist Schluss. Das könnte ganz schnell gehen, wenn man eine Einer-Figur ins Wirtshaus schickt und die dann wegstirbt.
Uns hat das INN sehr gut gefallen. Gut, es ist sehr viel Zufall im Spiel, wann welche Person auftaucht. Drei liegen aus, aber eine davon wird erst noch unter den Stapel geschoben, so dass man quasi die Wahl unter zwei bereits bekannten und einem neuen Gast hat. Schöne Sache, wenn dann der richtige Gast auftaucht, den keiner auf dem Schirm hat. Nur Zufall! Klar ...
Gewinner: Tom spielt auf Tempo, mischt außer bei der Reise überall zum richtigen Zeitpunkt mit, verschafft sich laufend Punkte. Ebenso wie Astrid, die auf Reise-Punkte setzt und zeitweilig von Tom zur Gewinnerin gekürt wird. Ich mache Fehler über Fehler, denn meine Wirtschaft kommt nur schleppend in Gang. Da aber Astrid nicht Schluss macht, ich auch nicht will, kann ich Tom noch jede Menge Punkte abnehmen. Der letzte Gast – ein Pater aus den tiefen eines der drei Nachziehstapel – haut es für mich raus. Ich bestimme, dass meine beiden Kirchenmänner aus dem Sack kommen, keiner von Tom. Das Ende ist dann knapp. Ich gewinne mit 71 zu 67 und 55 Punkte. Ein Hoch auf den helfenden Kirchenmann, war nicht der Abt. Den hatte Tom.

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