Montag, 10. September 2012

Das 203. Montagsspielen (16/2012) am 13.08.2012


Nach der langen Sommerpause – und tatsächlich gleich zu Viert. Entzugserscheinungen? Sogar Rainer tritt an. Außerdem bringt Herbert das Spiel mit, das er für die nächste Fairplay besprechen will. Leider ist es von dem Verlag that must not be named. Ich hab' ihm allerdings vorab versprochen, dass ich das trotz gewisser Vorbehalte mit ihm spielen werde. Schließlich hat John Bohrer seine Finger mit im Spiel, und den kenne ich schon seit Jahren. John hat bereits ein Eisenbahnspiel als Spiel in der Fairplay beigesteuert. Was tut man nicht alles für sein Magazin, für seinen Chefredakteur und sogar für den Verlag that must not be named.


Leider hat unser Chefredakteur das Spiel nicht selbst angefordert hat. Hätte mich echt interessiert, ob er auf seine Anfrage eine Antwort bekommen hätte. Das Spiel ist über Umwege an ihn gekommen. Nein, nicht über John. Es war aber jemand aus unserer Redaktion schneller, und wahrscheinlich ist who must not be named weiblichem Charme weit mehr zugetan, als den alten Grantlern der Fairplay. Jedenfalls ist die nächste Ausgabe der Fairplay tatsächlich voll von Kritiken der Spiele des Verlags that must not be named.


Und was mache ich jetzt mit dem Spiel? Ich kann eigentlich nichts drüber schreiben, denn ich fühle mich befangen. Wenn ich es jetzt mit guten Gründen in den Himmel loben würde, hätten Sie und ich doch nur das Gefühl, dass ich mich anbiedere. Und wenn ich es jetzt verreißen würde? Dann bliebe ein gewisses Geschmäckle, dass ich das vorsätzlich täte. Also was tun? Bleibe ich eben bei den Tatsachen:
  • Es ist wie ACQUIRE, denn nur Fusionen bringen Geld in die Kasse.
  • Es ist wie KREML, denn man ist öfter gar nicht aktiv im Geschehen.
  • Es ist sehr fürsorglich, denn Loser werden mit potenziell mehr Handlungsmöglichkeiten belohnt.
  • Es ist ungerecht wie MENSCH ÄRGERE DICH NICHT, weil es zu lange dauert und am Ende doch das Glück der Zugreihenfolge entscheidet.
  • Es ist wie Buchhaltung, denn Kosten und Nutzen lassen sich gerade gegen Ende nachkommagenau errechnen.
  • Es ist wie ein schweizer Käse, denn die Regeln sind löchrig. Die Lage rund um Berlin bleibt unklar.
  • Seit CHICAGO EXPRESS wurde an den Lokomotiven gespart: Ab sofort müssen sie liegen statt stehen zu dürfen.
Nein, in der nächsten Fairplay werde ich keine Note dafür abgeben. Das wird der Herbert schon in meinem Sinne erledigen. Wir sind uns ziemlich einig über dieses Spiel.

Achja, aus dem Urlaub habe ich natürlich auch ein neues Getränk mitgebracht. Die Auswahl im Leclerc ist einfach zu gut gewesen. Aber ich bin nicht der Einzige, der heute Abend einen neuen Schnaps mitgebracht hat. Herbert steuert auch noch ein Getränk bei. Wobei der Schnaps aus Polen um Längen besser ist, als das Spiel that must not be named.

1 Kommentar:

  1. Danke für den absolut neutralen Bericht. Dieses Spiel muss ich mir anschaffen. Wenn ich nur wüsste von welchem Verlag es ist ;-)

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