Montag, 11. Juli 2011

Das 174. Montagsspielen (14/2011) am 10.06.2011


Es hätte nach langer Zeit mal wieder ein Abend zu Viert werden können, aber ein fest gebuchter Montagsspieler sagt kurzfristig ab. Und wenn wir heute schon wieder nur zu Dritt sind, dann spielen wir wenigstens vier Spiele. Jawoll! Wann haben wir das das letzte Mal geschafft? Auch wenn drei der vier Spiele eher einfacher Natur sind, vier Spiele an einem Abend sind und bleiben unser Rekord. Das gelingt uns aber auch nur, weil a) morgen Samstag ist und b) wir heute auf Jurys Spuren wandeln. Echt! Rote Juryspiele sind ja so einfach.

Zu Dritt lässt sich eher schlecht bluffen. Immerhin legen wir dann doch häufiger noch einen Bierdeckel drauf, so dass höher gepokert werden konnte. SKULL & ROSES erzeugt auch bei den Montagsspielern ein ambivalentes Urteil. Einerseits gibt es einige potenziell interessante Gedanken, einige „Wenns“ und „Abers“ beim Bluffen, andererseits bleibt's doch eher banal. Man kann sich sonstwelche Gedanken machen, aber wenn nur einer planlos agiert, laufen die schönsten Gedanken ins Leere. Was wird nur aus SKULL & ROSES? Die Jury findet es gut, mein Bauch auch. Nur leider mangelt es mir bislang an überzeugten Mitspielern. Immerhin gewinne ich SKULL & ROSES in unserer Dreierrunde.

UPTOWN heißt jetzt BLOCKERS – sonst ändert sich nix. Fast nix, außer … die Ausstattung und die Minuspunkte für geschlagene Plättchen. Das Spiel ist gänzlich abstrakt und hat den Charme alter 3M-Spiele. Schon damals gab es Rasterspielpläne aus Plastik, auf denen Plättchen (jetzt aus Pappe, damals auch aus Plastik) platziert wurden. Mit diesem Spiel können wir alten Säcke uns wieder jung fühlen. Und BLOCKERS ist trotz seines spröden altertümlichen Charmes richtig gut. Mehr darüber in einer späteren Rezension. Ich gewinne übrigens mit drei, die beiden anderen haben jeweils vier Minuspunkte.

Und bevor wir so locker weiter spielen, ein echter Kracher. Die Ersteinschätzung folgt in einem separaten Text.

Zum Abschluss des Abends noch einen Absacker. Ne, wir verkosten heute keinen neuen Montagsschnaps, wir spielen QWIRKLE. Ich kenn's schon, weshalb ich Herbert und Gregor gnadenlos abzocke. Spiele, bei denen man etwas sehen muss, liegen mir eben. QWIRKLE erfordert pures Können. Komisch, dass meine Mitspieler etwas anderes behaupten: QWIRKLE erfordere nur Glück, sonst nix. Nee, QWIRKLE erfordert Überblick, Planung, Abzählen … Sonst hätte ich wohl nicht 80% aller QWIRKLE gelegt, aber erst in der zweiten Hälfte der Partie. Man muss auch warten können, auf 243 Punkte für den Sieg. Klar, dass Gregor das Spiel nach seiner Niederlage so bewertet: „QWIRKLE ist das graue Spiel für Kenner-Rentner.“ Für Rentner ist QWIRKLE aber nur bedingt geeignet. Nur wenn das Licht stimmt, können sie Rot von Orange und Blau von Grün unterscheiden.

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