Freitag, 5. November 2010

+ Fifty Fifty

Reiner Knizia: FIFTY FIFTY für 2 bis 5 Personen, Zoch 2010

Im Format von HECKMECK kommt dieses Kartenspiel daher. Das lässt schon vermuten, dass es ein eher einfaches Spiel ist. Neun Karten hat man auf der Hand, insgesamt sind 50 Karten von 1 bis 50 im Spiel. Es geht um Stiche und um gelbe und blaue Halbmonde. Wer die kleinste Karte (eher in gelb gehalten) ausspielt, bekommt die gelben Halbmonde. Wer die höchste Karte (eher blau gehalten) ausspielt, bekommt … na was? … blaue Halbmonde. Um wie viele Halbmonde es geht, bestimmt die oberste von 10 Mondkarten. 9 Runden werden gespielt, und am Ende zählt jeder Halbmond einen Minuspunkt. Unterwegs kann man allerdings gelbe gegen blaue Halbmonde aufrechnen und überzählige abgeben. Wenn man viele gelbe hat, möchte man natürlich auch viele blaue Halbmonde ergattern, denn so kann man wieder die Anzahl der Minuspunkte reduzieren.
Ersteinschätzung: Das geht flott von der Hand, Karte um Karte wandert in die Stiche. Man gewinnt oder verliert Halbmonde. Und dann passiert es. Ein besonders lieber Mitspieler schnappt einem die gesuchten blauen Halbmonde weg, die man so dringend gebraucht hätte. Was will er nur damit. Dann kommen irgendwann seine gelbe 1 und viele gelbe Halbmonde zu ihm. Aha, man kann also durchaus im Spiel Halbmonde ansammeln, wenn sie denn gelb UND blau sind. Was höre ich denn da für ein Gewimmer? Einer aus der Runde fiept vor sich hin: „Es ist alles planbar, bis auf die letzten drei Karten.“ Und wer bleibt am Ende auf vielen Monden hängen? Gregor! Er hat allen Grund zu jammern ...
Gewinner: … in den ersten drei Runden. In der vierten Runde zeigt er es uns so richtig. Er behält nur einen Mond übrig, wir anderen viel mehr. Auch wenn er am Ende trotz aller Unwägbarkeiten clever spielt, gewinnt er zu unserer Freude nicht. Dieter hat mit 19 Monden die wenigsten Minuspunkte. Das gefällt uns auch nicht, aber FIFTY FIFTY schon, weil es so flott zu spielen ist, aber eben auch unberechenbar sein kann. Da nehmen manche Durchgänge ungeahnte Wendungen … und alle bis auf einen lachen darüber. Wir verlieren trotzdem gegen Dieter mit 21, 21 und 25 Minus-Monden.

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