Montag, 20. Oktober 2008

+ Tain

TAIN von Wolf Fang:
TAIN ist ein Spiel aus dem ersten Programm eines ambitionierten polnischen Verlags. Optisch ist es sehr gelungen gestaltet, deshalb können wir uns gleich wie Angehörige eines irischen Clans fühlen. Friedlich geht es nicht zu, wir rauben bei den Nachbarn Vieh und Schmuckstücke. Dazu platziert jeder Clan-Mitglieder bei den Nachbarn oder nutzen sie als Verteidiger in den Eingängen zu unserer Weide oder zu unserem Haus.
Ersteinschätzung: Ganz schnell wird klar, TAIN ist ein aufgebohrtes STEIN, SCHERE, PAPIER. Der Chef schlägt den Krieger, der Krieger nimmt den Burschen gefangen, die Frau (war es die Tochter?) schlägt den Krieger, die Niete ist zum Bluffen. Und nachdem wir die erste Runde gespielt haben und noch meilenweit von den erforderlichen Siegpunkten enfernt waren … was machen dann professionelle Montagsspieler? Sie brechen das Spiel gnadenlos ab. Warum sollen wir uns mit sowas Belanglosem beschäftigen, das nur Beschäftigung aber sonst nix zu bieten hat? Nee, nicht mit uns. KAZAAM vom selben Verlag ist bei uns ebenfalls gefloppt, Beschäftigung um der Beschäftigung ist für uns kein Spiel.

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